Zitate von Kemal Atatürk

— Die besten Zitate (64), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Kemal Atatürk" (TR; Politiker)

— Bekanntes Zitat:

Kemal Atatürk (* 1881 in Selânik, Osmanisches Reich; † 10. November 1938 in Istanbul, Türkei) war ein türkischer Staatsmann.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Kemal Atatürk Zitate (Berufsgruppe: Politiker / Land: TR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Unser Volk war seit seiner Geschichte immer ein Beispiel für Freiheit und Unabhängigkeit.

Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische.

Der Wanderer muss nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.

Es gibt auf der Welt weder Unterdrücker noch Unterdrückte. Es gibt solche, die dulden, dass man sie unterdrückt, und solche, die es nicht dulden.

Seid euch bewusst, dass die Rettung nur von euch selbst kommen kann. Es ist sinnlos, dazusitzen und auf Hilfe von draußen zu warten.

Die Weltbürger sollten fern von Neid, Gier und Rachsucht erzogen werden.

Die Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen.

Man muss die gesamte Menschheit als einen Körper und eine Nation als ein Glied betrachten.

Nicht durch demütiges Bitten, noch durch Berufung auf die Billigkeit oder das Mitleid sichert man die Würde und Unabhängigkeit einer Nation, sondern durch den Kampf! Mitleid und Billigkeit erbetteln ist kein Lebensprinzip.

Wir sind ein Volk, das Leben und Unabhängigkeit fordert, und nur dafür sind wir bereit, unser Leben zu opfern.

Das Kalifat ist nichts als ein Überbleibsel der Geschichte.

Meine Landleute werden die Prinzipien der Demokratie, das Diktat der Wahrheit und die Grundsätze der Wissenschaft lernen. Der Aberglaube muss sich verabschieden.

Geschichte zu schreiben ist ebenso wichtig wie Geschichte zu machen. Wenn der Schreiber dem Macher nicht treu ist, wird das Ergebnis eine gefälschte Geschichte sein.

Es ist keine Schande, nicht zu wissen. Es ist eine Schande, nicht zu fragen.

Ich habe keine Religion und manchmal wünsche ich alle Religionen auf dem Grund des Meeres.

Jede große Bewegung muss ihre Wurzeln in die Tiefe der Volksseele tauchen: Sie ist der Urquell aller Kraft und Größe.

Eine Revolution, die nicht auf dem Blut begründet ist, wird nie Bestand haben.

Wir bekommen unsere Inspirationen nicht vom Himmel oder einer unbekannten Macht, sondern direkt aus dem Leben.

Einzig die Energie und der Wille können unsere Unabhängigkeit gewährleisten. Wer die Freiheit will, muss bereit sein, ihr bis zum letzten Atemzug alles zu opfern. Lasst eure Arbeit und eure Geschäfte im Stich, erhebt offen eure Stimme; begebt euch auf die öffentlichen Plätze, spornt die ganze Nation dazu an, die Waffen zu ergreifen, und gehorcht ihrem Führer, wer es auch sei!

Türke, rühme dich, arbeite und vertraue.

Solange nicht das Leben eines Volkes bedroht wird, ist Krieg immer Mord.

Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gibt es nur in Verbindung mit der Herrschaft eines Volkes.

Es gibt nur einen echten und vernünftigen Orden – den der Zivilisation. Um ein ganzer Mann zu sein, muss man sich nach dessen Regeln richten.

Leben bedeutet kämpfen und kriegen. Erfolg im Kampf, bedeutet auch Erfolg im Leben.

Wenn die Existenz der Nation nicht in Gefahr ist, ist der Krieg reiner Mord.

Meiner Meinung nach wird ein Volk, das würdig, ehrenhaft, anständig und menschlich ist, immer die Chance zur Unabhängigkeit haben.

Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt.

Als es fast so aussah, dass unser Volk ein schreckliches Ende erwartete, entschied es sich, anstelle einer Knechtschaft, für den Kampf und folgte dem inneren Ruf seiner Vorväter in den Befreiungskrieg.

Das beste Mittel, seiner Unabhängigkeit verlustig zu gehen, ist, das Geld auszugeben, das man nicht besitzt

Aus dem Herzen und Gewissen des türkischen Volkes wurde ein klarer Wunsch und Glaube geboren: Die Befreiung.

Sollte ich eines Tages großen Einfluss oder Macht besitzen, halte ich es für das Beste, unsere Gesellschaft schlagartig – sofort und in kürzester Zeit – zu verändern. Denn im Gegensatz zu anderen glaube ich nicht, dass sich die Veränderung erreichen lässt, indem die Ungebildeten nur schrittweise auf ein höheres Niveau geführt werden ... Nicht ich darf mich ihnen, sondern sie müssen sich mir annähern.

Wir nehmen nicht den Imperialismus der europäischen Staaten als Vorbild, sondern den Fortschritt und die Weiterentwicklung.

Der beste (vernünftigste) Wegweiser im Leben ist die Wissenschaft.

Es gibt keinen Standard, an dem man den Einsatz und die Heldenhaftigkeit der jungen Türken messen könnte.

Helden die Ihr Blut auf fernem Land habt gelassen: Hier seit Ihr in der Heimat eurer Freunde. Ruhet in Frieden. Ihr liegt mit den Mehmetcik eng umschlungen beieinander. Mütter, die Ihre Söhne aus fernen Ländern in den Krieg geschickt haben, mindert eure Tränen, eure Söhne sind in unseren Herzen. Sie sind in Frieden und werden still in Frieden weiter ruhen. Nachdem eure Söhne in diesem Land gefallen sind, sind Sie zu unseren Söhnen geworden. (Mehmetcik: umgangssprachlich für den einfachen türkischen Soldaten)

Das souveräne Recht, über sich selbst zu verfügen, ruht bei der Nation.

Ich befehle euch nicht den Kampf sondern ich befehle euch zu sterben. (Ansprache an seine Soldaten; Gallipoli)

In der ganzen Welt gibt es keine fleißigere Frau als die anatolische Bäuerin.

Es kommt nicht in Frage, um Gnade und Mitleid zu betteln. Das türkische Volk und seine kommenden Generationen sollten das niemals vergessen.



— Mustafa Kemal Pascha (1881 - 1938) war ein türkischer Armeeoffizier, Revolutionär und Gründer der Republik Türkei, deren erster Präsident er von 1923 bis zu seinem Tod war.


— Auch als Mustafa Kemal Atatürk bezeichnet, war er der Begründer der Republik Türkei und von 1923 bis 1938 erster Präsident der nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Osmanischen Reich hervorgegangenen modernen Republik.

Atatürk (bis 1934: Mustafa Kemal Pascha; osmanisch Muṣṭafâ Kemâl Paşa) war ein hoher Offizier im Osmanischen Reich, das im Ersten Weltkrieg mit Deutschland verbündet war, und vor Beginn des Krieges noch wesentliche Gebiete im Nahen Osten (Syrien, Libanon, Nord-Irak, Palästina / Israel, Jemen, usw.) kontrollierte.

Insbesondere gelang Mustafa Kemal ein genialer militärischer Sieg über die Entente (England, Frankreich und Russland) bei der Schlacht von Gallipoli (1915/1916; auch als Dardanellenkrieg bezeichnet). Auf beiden Seiten starben jeweils etwa 200.000 Menschen.
In der Folge der Niederlage der Entente musste Winston Churchill als Marine-Minister zurücktreten.


Nichtsdestoweniger unterlag das Osmanische Reich, und wurde im Waffenstillstand von Moudros (Oktober 1918) und dem Vertrag von Sèvres (August 1920), die beide als „Diktatfrieden“ gelten, zur Abtretung obiger Gebiete, zur Demobilisierung der Armee, und zu weitreichenden Konzessionen, was die Kontrolle über ihr Staatsgebiet betraf, gezwungen.
Der Vertrag von Sèvres ging mit seinen äußerst harten Bedingungen weit über das Maß des Vertrages von Versailles hinaus. Der Vertrag von Versailles schwächte das Deutsche Reich, aber der Vertrag von Sèvres stellte die Existenz eines unabhängigen türkischen Staates insgesamt in Frage.

Dies, und der Einmarsch griechischer Truppen (Griechisch-Türkische Krieg; 1919–1922), führten zur Bildung der „Befreiungsarmee“ deren Oberbefehlshaber bald Mustafa Kemal hieß.

In der Folge werden dann im Vertrag von Lausanne (Juli 1923), die harten Bedingungen teilweise revidiert, und die Türkei als souveräner Staat, im Wesentlichen in seinen heutigen Grenzen, anerkannt
Am 29. Oktober 1923 wurde schließlich durch eine große Verfassungsänderung die Republik Türkei gegründet (mit Ankara als Hauptstadt), geleitet von einem Präsidenten als Regierungsspitze und alleinigem Leiter der Exekutive.

Es folgen zahlreiche, teils gravierende Reformen und Änderungen:

Abschaffung des islamischen Rechts und der Einführung eines mitteleuropäischen Rechtssystems, das u.a. Frauen gleiches Recht zusichert.

Umstellung der arabischen Schrift auf Lateinschrift.

Einführung von Familiennamen. (Die Große Nationalversammlung verleiht Mustafa Kemal Pascha den Familiennamen Atatürk (Vater der Türken)).

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Sprüche und Zitate von bekannten Staatsmännern, Volksvertretern, Generälen, Präsidenten, etc.