Zitate von Karl Marx

— Die besten Zitate (78), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Karl Marx" (DE; Philosoph)

Religion ist das Opium des Volkes.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Karl Marx Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da, wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Produktion.

In Manufaktur und Handwerk bedient sich der Arbeiter des Werkzeugs, in der Fabrik dient er der Maschine.

Die Gesellschaft findet nun einmal nicht ihr Gleichgewicht, bis sie sich um die Sonne der Arbeit dreht.

Kunst ist nicht ein Spiegel, den man der Wirklichkeit vorhält, sondern ein Hammer, mit dem man sie gestaltet.

Man muss das Volk vor sich selbst erschrecken lehren, um ihm Courage zu machen.

Die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.

Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an.

Das Volk, dass ein anderes unterjocht, schmiedet seine eigenen Ketten. (Quelle: Konfidentielle Mitteilung, 1870)

Je weniger du bist, je weniger du dein Leben äußerst, umso mehr hast du, umso größer ist dein entäußertes Leben.

Was hätte man davon, wenn man klein täte; es hülfe doch niemand aus der Not, und der Mensch ist so glücklich, wenn er bedauern kann.

Es gibt keine Landstraße für die Wissenschaft, und nur diejenigen haben Aussicht ihren hellen Gipfel zu erreichen, die die Ermüdung beim Erklettern ihrer steilen Pfade nicht scheuen.

Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.

Die Revolution beginnt im Kopf der Philosophen.

Der christliche Sozialismus ist nur das Weihwasser, womit der Pfaffe den Ärger der Aristokraten einsegnet.

Das Reich der Freiheit beginnt da, wo Arbeit aufhört. (Quelle: Das Kapital, III. Band: Der Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion)

Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.

Die Revolution ist die ruckartige Nachholung verhinderter Entwicklung.

Jeder Schritt wirklicher Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme.

Wer nichts achtet, ächtet sich selbst.

Sie wissen es nicht. Aber sie tun es.

Es gibt nur eine Medizin gegen seelisches Leiden, den physischen Schmerz.

Und der Arbeiter, der zwölf Stunden webt, spinnt, bohrt, dreht, baut, schaufelt, Steine klopft, trägt usw. - gilt ihm dies zwölfstündige Weben, Spinnen, Bohren, Drehen, Bauen, Schaufeln, Steinklopfen als Äußerung seines Lebens, als Leben?

Je rascher die Arbeiterklasse die ihr feindliche Macht, den fremden, über sie gebietenden Reichtum vermehrt und vergrößert, unter desto günstigeren Bedingungen wird ihr erlaubt, von neuem an der Vermehrung des bürgerlichen Reichtums, an der Vergrößerung der Macht des Kapitals zu arbeiten, zufrieden, sich selbst die goldenen Ketten zu schmieden, woran die Bourgeoisie sie hinter sich herschleift.

Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee misst.

Je weniger Zeit die Gesellschaft bedarf, um Weizen, Vieh etc. zu produzieren, desto mehr Zeit gewinnt sie zu anderer Produktion, materieller oder geistiger.

Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf den Menschen selbst.

Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Sozietät.

Wie die Philosophie im Proletariat ihre materiellen, so findet das Proletariat in der Philosophie seine geistigen Waffen.

Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen.

Sprache entsteht, wie das Bewusstsein, erst aus dem Bedürfnis, der Notdurft des Verkehrs mit anderen Menschen.

Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und Ehrlichkeit, sagt Shakespeare, ist kein Puritaner. Er ist zugleich der Kuppler für alle möglichen Zwecke, der Lenker der bürgerlichen Intrigen und Kabalen.

Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen.

Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.

Arbeit ist das Feuer der Gestaltung.

Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.

Kein Mensch bekämpft die Freiheit; er bekämpft höchstens die Freiheit der anderen.

Die Bürokratie gilt sich selbst als der letzte Endzweck des Staates.




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