Zitate von Jules Renard

— Die besten Zitate (112), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Jules Renard" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Suche das Lächerliche in allem und du wirst es finden.

Jules Renard (* 22. Februar 1864 in Châlons-du-Maine; † 22. Mai 1910 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Jules Renard Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Ein Pedant ist ein Mensch, der geistig schlecht verdaut.

Wenn man auf nichts mehr zählen kann, muss man mit allem rechnen.

Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute Rührung, aber doch nicht dauernd. (Quelle: Ideen, in Tinte getaucht)

Es geht nicht darum, der Erste zu sein, sondern der Einzige seiner Art.

Gerade die sogenannten "schönen" Schilderungen haben in mir den Sinn für Beschreibungen in nur drei Worten geweckt.

Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

Wenn Sie das Leben kennen, geben Sie mir doch bitte seine Anschrift.

Die Bürger - das sind die anderen.

Man schweigt aus gewichtigen Gründen, handelt aber meist nur aus geringfügigen.

Ich bin lieber unhöflich als banal.

Auf einem feindseligen Hintergrund nehmen alle Einzelheiten klare Formen an.

Es fällt mir viel schwerer, meine Launen in den Griff zu bekommen als meine Konten.

Das Paradies liegt nicht auf Erden, aber Stückchen davon sind wohl vorhanden.

Ich bin nicht einmal dann ehrlich, wenn ich sage, dass ich nicht ehrlich bin.

Die Abscheu vor dem Bürger ist bürgerlich.

Die Angst vor der Langeweile ist die einzige Entschuldigung für die Arbeit.

Ich pfeife auf die Intelligenz: Ich wäre durchaus zufrieden, wenn ich viel Instinkt hätte.

Das Gelehrte verallgemeinert, der Künstler unterscheidet.

Gerüchte soll man ernst nehmen, wenn sie dementiert werden.

Um uns für unsere Faulheit zu bestrafen, gibt es außer unserem Misserfolg immer noch die Erfolge der anderen.

Was wird uns retten? Der Glaube? Ich will keinen Glauben haben und lege auch keinen Wert darauf, gerettet zu werden.

Schreiben ist der einzige Beruf, mit dem man, ohne lächerlich zu wirken, kein Geld verdienen kann.

Glück besteht darin, glücklich zu sein, und nicht etwa darin, den anderen glauben zu lassen, dass man es ist.

Ein schlechter Stil ist ein unvollkommener Gedanke.

Der Vogel, der einen Ballon sieht, sagt sich womöglich: Ich möchte fliegen können wie er, ohne Flügel. Und das ist dann Fortschritt.

Wie die Literatur sein mag, sie ist stets schöner als das Leben.

Oh! In der Freundschaft geht es immer schief, hat man sich erst seine Geldgeheimnisse anvertraut.

Viele Menschen haben sich umbringen wollen und sich zuletzt damit begnügt, ihre Photographie zu zerreißen.

Wenn ich über die Briefe nachdenke, die ich schreibe, frage ich mich, welchen Grad an Aufrichtigkeit wir wohl in der Korrespondenz großer Männer erwarten dürfen.

Klarheit ist die Höflichkeit des Schriftstellers.

Es gibt Leute, die ziehen gerne zurück, was sie gesagt haben, so wie man ein Schwert aus dem Bauch seines Gegners zieht.

Tu etwas Mond an das, was du schreibst.

Ein Volk sollte den Krieg fürchten wie der einzelne den Tod.

Da gibt es den Ängstlichen, der unter sein Bett schaut, und den Ängstlichen, der sich nicht einmal traut, unter sein Bett zu schauen.

Kein Leben ist so kurz, dass es keinen Raum für Langeweile hätte.

Die Priester verkaufen das Fell des großen Bären, ehe sie den Himmel besitzen.

Eine schöne Tat eines anderen, und schon erscheint uns unser Leben fade.



— Jules Renard (1864 - 1910) war ein französischer Schriftsteller.


— Renard stand politisch der Linken nahe, als Autor kennzeichnete ihn, bei aller impressionistischen Komik, eine tiefe Melancholie (manchmal als rabenschwarzen Humor bezeichnet).

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.