Zitate von Joseph Joubert

— Die besten Zitate (195), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Joseph Joubert" (FR; Schriftsteller)

Die Bequemlichkeit hat Religion, Moral und Höflichkeit zerstört.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Joseph Joubert Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Jede verfassungsmäßige Autorität soll ihre Weite und ihre Grenzen lieben.

Der Raum ist dem Ort, was die Ewigkeit der Zeit ist

Der Geist ist ein Feuer, dessen Flamme der Gedanke ist.

Schließe die Augen, und du wirst sehen.

Es gibt keine angenehmere Musik als die Variationen bekannter Melodien.

Gott ist aus Gott geboren, gleichwie das Bild im Spiegel aus dem Gegenstande.

Es gibt auf Abenteuer ausgehende Geister, die ihre Ideen nur vom Zufall erwarten und empfangen.

Klopft man vergebens an die Tür mancher Wahrheiten, so muss man versuchen, durchs Fenster einzudringen.

Begeisterung ist immer ruhig, immer langsam und bleibt innig. Der plötzliche Ausbruch ist nicht Begeisterung und auch nicht aus ihr hervorgegangen, er kommt aus einem heftigen Zustand. Man soll auch die Begeisterung nicht mit dem Schwung verwechseln, der aufregt, während jene bewegt.

Die Bibel ist für die Religion, was die Ilias für die Poesie ist.

Wenn man liebt, so urteilt das Herz.

Fragen bezeichnen die Weite des Geistes, Antworten seine Feinheit.

Die Leidenschaften sind nur Natur, aber Nicht-Bereuen ist Verdorbenheit.

Die Leidenschaften sind den Empfindungen, was der Regen dem Tau und das Wasser dem Dunste ist.

In Zeiten, in denen niemand etwas weiß über das hinaus, was er gesehen hat, sollte man das Alter höher ehren.

Der wahre Spießbürger ist ein friedlicher und träger Besitzer dessen, was er hat. Er ist immer mit sich und leicht mit Andern zufrieden.

Die Natur des Menschen ist biegsam und fügt sich in allem.

Im Ruhme ist immer Glück.

Der Mensch liebt es, von der Stelle zu rücken, was beweglich ist.

Nur im Antlitz tritt das Ich in Erscheinung. Der Leib bezeichnet mehr das Geschlecht als die Person, die Gattung mehr als das Individuum.

Das Gedächtnis ist der Spiegel, in dem wir die Abwesenden erblicken.

Es tritt ein Alter ein, wo die Kräfte unseres Körpers sich in unseren Geist verschieben und zurückziehen.

Bei dem einen entsteht der Stil aus den Gedanken, bei dem anderen entstehen Gedanken aus dem Stil.

Ihr gelangt durch die Poesie zur Wahrheit, ich durch die Wahrheit zur Poesie.

Alter liebt das Wenig, Jugend das Zuviel.

Ohne Vorbild, ohne ideales Vorbild kann Keiner recht tun.

Abwesenheit muss man durch Erinnerung ergänzen.

Furcht ist das Reizende an der Ausschweifung.

Das Alter raubt dem geistreichen Menschen nur die für die Weisheit zwecklosen Eigenschaften.

Gottes Zorn ist nur ein Augenblick; die göttliche Barmherzigkeit ist ewig.

Mittelmäßigkeit ist das Verdienst der Mittelmäßigen.

Kinder brauchen Vorbilder nötiger als Kritiker.

Genialität beginnt große Werke, allein Arbeit bringt sie zum Abschluss.

Ein einziger schöner Klang ist schöner als langes Gerede.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.