Zitate von John Maynard Keynes

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. M. Keynes" (GB; Unternehmer) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— John Maynard Keynes (1883 - 1946) war ein britischer Ökonom und Mathematiker.

— Bekanntes Zitat:

Der Markt kann sich länger irrational verhalten als man selbst zahlungsfähig bleibt.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "John Maynard Keynes" (Berufsgruppe: Unternehmer / Land: GB)

Wir wollen zwar mehr wirtschaftliche Produktion, mehr Gewinne. Wir schaffen uns damit aber ernste Probleme: das Geld würde ja mit vermehrter Kriegsproduktion verdient nicht mit mehr hergestellten Konsumgütern! Wenn wir also nicht die Menge der Güter in den Geschäften erhöhen, die für die Gesellschaft zugänglich sind, was hätte das für Folgen? Mehr Geld zum Ausgeben, aber weniger Waren in den Geschäften. (In einem BBC Interview, indem er wegen drohender Inflation als Folge der Waffenproduktion, die Bürger Englands zum Zwangssparen verpflichten will.)


Ökonomische Arbeiten sind weder mathematische Abhandlungen noch juristische Texte, sie müssen an die Motivation des Lesers appellieren.


Fehler sind sehr nützlich. Aber nur, wenn man sie schnell findet.


Ökonomen machen es sich zu leicht, wenn sie uns in stürmischen Zeiten nicht mehr zu erzählen haben, als dass der Ozean wieder ruhig ist, wenn sich der Sturm gelegt hat.


Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.


Auf lange Sicht sind wir alle tot.


Wenn du deiner Bank hundert Pfund schuldest hast du ein Problem. Wenn du ihr aber eine Millionen schuldest hat sie ein Problem.


Geiz und Wucher und Misstrauen müssen noch für eine Weile unsere Götter bleiben. Denn nur sie können uns aus dem Tunnel der ökonomischen Notwendigkeit ans Tageslicht leiten.


Die außerordentliche Leistung der klassischen Theorie war, die Anschauungen des "natürlichen Menschen" zu überwältigen und gleichzeitig falsch zu sein.


Es herrscht die generelle Meinung das Casinos im öffentlichen Interesse unzugänglich und teuer sein sollten. Natürlich gilt das selbe für die Börse.


Seine Eier in einer Vielzahl von Körben zu transportieren, wenn man weder die Zeit noch die Möglichkeit hat, zu prüfen, wie viele von ihnen Löcher im Boden haben, ist der sicherste Weg, Risiko und Verluste zu steigern.


Das Geheimnis des erfolgreichen Börsengeschäftes liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, daß der Durschnittsbürger tut.


Solange die Nationalökonomen leben, nimmt niemand von ihnen Notiz, und wenn sie tot sind, richten sie großen Schaden an.




— John Maynard Keynes (1883 - 1946) war ein britischer Ökonom und Mathematiker.


— Keynes Ideen über die Theorie und Praxis der Makroökonomie haben die Wirtschaftspolitik vieler Staaten grundlegend veränderten. Seine Arbeiten bilden die Grundlage für die als Keynesianismus bekannte Schule und ihre verschiedenen Ableger.

Keynes war auch Mitglied im der sogenannten Bloomsbury Group, der auch die Schriftstellerin Virginia Woolf sowie Maler Duncan Grant (mit dem Keynes von 1908 bis 1915 eine Liebesbeziehung hatte) angehörten.

Nach dem Ersten Weltkrieg nahm Keynes an der Pariser Friedenskonferenz von 1919 als Delegierter des britischen Finanzministeriums teil. Keynes vertrat die Ansicht, dass Deutschland trotz aller Reparationsleistungen an die Siegermächte wirtschaftlich stabil und erfolgreich sein sollte (nicht nur um zahlungsfähig zu bleiben). Er befürchtete soziale und politische Unruhen und in einem ökonomisch schwachen Deutschland (und dazu kam es dann am Ende der Weimarer Republik auch).
Keynes konnte sich nicht durchsetzen, und veröffentlichte kurze Zeit später ein Buch mit dem Titel „Die ökonomischen Folgen des Friedens“ (1919). Das Buch wurde schnell weltweit zum Bestseller und prägte entscheidend die Meinung, dass die Verträge von Versailles ein "karthagischer Frieden" waren, der die besiegten Mittelmächte, insbesondere Deutschland, vernichten sollte.

Im Jahr 1925 heiratete er die russische Balletttänzerin Lydia Lopokova (1892 - 1981). Die Hochzeit war ein gesellschaftliches Ereignis. Die Mode Zeitschrift Vogue veröffentlichte ein ganzseitiges Foto mit der Unterschrift: „Die Heirat des brillantesten englischen Volkswirtschaftlers mit der beliebtesten russischen Tänzerin ist ein schönes Symbol für die gegenseitige Abhängigkeit von Kunst und Wissenschaft.“


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Unternehmer") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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