Zitate von Johann Gottlieb Fichte

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. G. Fichte" (DE; Philosophen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Johann Gottlieb Fichte (1762 - 1814) war ein deutscher Erzieher und Philosoph.

— Bekanntes Zitat:

Der letzte Zweck jedes einzelnen Menschen sowohl als der ganzen Gesellschaft, mithin auch aller Arbeiten des Gelehrten an der Gesellschaft, ist sittliche Veredlung des ganzen Menschen.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Johann Gottlieb Fichte" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: DE)

Unser Denken ist nicht in sich selbst, unabhängig von unsern Trieben und Neigungen, gegründet, der Mensch besteht nicht aus zwei nebeneinander fortlaufenden Stücken, er ist absolut Eins.


Die höheren Zweige der Vernunftkultur, Religion, Wissenschaft, Tugend können nie Zwecke des Staates werden.


Der Gelehrte vergesse, was er getan, sobald es getan ist, und denke stets nur auf das, was er noch zu tun hat.


Es siegt immer und notwendig die Begeisterung über den, der nicht begeistert ist.


Wir lehren nicht bloß durch Worte, wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel.


Das höchste Interesse und der Grund alles übrigen Interesses ist das für uns selbst.


Nicht die Gewalt der Armee noch die Tüchtigkeit der Waffen, sondern die Kraft des Gemüts ist es, welche Siege erkämpft.


Das endliche Vernunftwesen hat nichts außer der Erfahrung, diese ist es, die den ganzen Stoff seines Denkens enthält.


Der Gelehrte in der letzten Rücksicht betrachtet soll der sittlich beste Mensch seines Zeitalters sein: Er soll die höchste Stufe der bis auf ihn möglichen sittlichen Ausbildung in sich darstellen.


Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge fasst.


Der Dogmatismus ist gänzlich unfähig, zu erklären, was er zu erklären hat, und dies entscheidet über seine Untauglichkeit.


Der Zweck des Erdenlebens der Menschheit ist der, dass sie in demselben alle ihre Verhältnisse mit Freiheit nach der Vernunft einrichten.


Von dem Fortgange der Wissenschaft hängt unmittelbar der Fortgang des Menschengeschlechts ab. Wer jenen aufhält, hält diesen auf.


Merke auf dich selbst: Kehre deinen Blick von allem, was dich umgibt, ab und in dein Inneres, ist die erste Forderung, welche die Philosophie an ihren Lehrling tut.


Der Mensch ist nicht Erzeugnis der Sinnenwelt, und der Endzweck seines Daseins kann in derselben nicht erreicht werden. Seine Bestimmung geht über Zeit und Raum und alles Sinnliche hinaus.


Des Menschen grausamster Feind ist der Mensch.


Es ist eine abgeschmackte Verleumdung der menschlichen Natur, daß der Mensch als Sünder geboren werde.




— Johann Gottlieb Fichte (1762 - 1814) war ein deutscher Erzieher und Philosoph.


— Fichte gilt neben Schelling und Hegel als wichtigster Vertreter des Deutschen Idealismus. Er war auch der Urheber der Triade „These-Antithesis-Synthese“, eines Konzepts, das oft fälschlicherweise Hegel zugeschrieben wird.
Wie vor ihm Descartes und Kant war Fichte von dem Problem der Subjektivität und des Bewusstseins motiviert.


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