Zitate von Johann Gottfried Herder

— Die besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. G. Herder" (DE; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 

Aus dem Erzählen zeigt sich, ob jemand zu hören gewusst habe.


Gute Zitate, schöne Sprüche, beliebte Weisheiten und tiefgründige Aphorismen von "Johann Gottfried Herder" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE)

Der Zweck unseres Daseins sei auf Bildung der Humanität gerichtet, der alle niedrigen Bedürfnisse der Erde nur dienen und selbst zu ihr führen sollen. Unsere Vernunfttätigkeit soll zur Vernunft, unsere feineren Sinne zur Kunst, unsere Triebe zur echten Freiheit und Schönheit, unsere Bewegungskräfte zur Menschenliebe gebildet werden.


Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben!


Naturwissenschaft und Naturlehre muss ein Knabe lernen, damit er sich seines Lebens erfreue, die Wohltaten der Natur erkenne und recht gebrauche und dass endlich einmal so mancher Irrtum und Aberglaube verschwinde.


Arbeit ist des Blutes Balsam, Arbeit ist der Tugend Quell.


Mäßigkeit des sinnlichen Genusses ist ohne Zweifel eine kräftigere Methode zur Philosophie der Humanität, als tausend gelernte künstliche Abstraktionen.


Auf dich selbst schau; nicht allein trau!


Wir leben in der Zeit; folglich müssen wir auch mit ihr und für sie leben und leben lernen.


Wer erdichten will, erdichte ganz; wer Geschichte schreiben will, habe das Herz, die Wahrheit nackt zu zeigen.


Strenge gegen dich selbst! Beschneide die üppigen Reben; desto fröhlicher wächst ihnen die Traube dereinst.


Weibliche Unschuld und Reinheit im höchsten Sinne ist das Höchste und Heiligste auf Erden. Hier ist die Stufe, über welche das Göttliche zum Menschen herabsteigt.


Bei euch Menschen ist der immer willkommen, der sich unentbehrlich zu machen weiß.


Unsre Lebensalter sind die Lebensalter der Pflanze: wir gehen auf, wachsen, blühen, blühen ab und sterben.


Was in den Herzen anderer von uns lebt, ist unser wahrstes und tiefstes Selbst.


Sollte jede Torheit, die im angenommenen Glauben der Nationen herrscht, auch durchgängig geübt werden, welch ein Unglück! Nun aber werden die meisten geglaubt und nicht befolgt, und dies Mittelding toter Überzeugung heißt eben auf der Erde Glauben.


Gibt die Buchdruckerkunst nicht dem Wort Allgegenwart Gemeinnutz und Ewigkeit?


Wer der Vernunft dient, kommt der Notwendigkeit zuvor.


Durch das Vergrößerungsglas betrachtet man die Vorzüge derer, die man liebt, und die Fehler derer, die man nicht liebt.


Was nützt alle das Leben? In Häusern wohnet die Sorge,
auf dem Lande die Müh’ in den Geschäften der Neid,
auf dem Meere Gefahr. Besitzt du Habe, so droht dir
Schrecken, besitzest du nichts, quälet dich Mangel und Weh!

Lebe du unvermählt, so lebst du traurig und einsam,
nimm dir ein Weib, so nimmst du auch die Sorge mit ihr.
Kinder mühen, und ohne Kinder lebet sich halb nur;
Jüngling ist man ein Tor, weit in den Jahren ein Kind.
Dürft’ ich wählen, ich würd’ aus Zweien.




— Johann Gottfried von Herder (geadelt 1802; 1744 – 1803), war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Theologe.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.