Zitate von Johann Gottfried Herder

— Die besten Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. G. Herder" (DE; Schriftsteller) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 

Die erste und letzte Philosophie ist immer Religion gewesen. Auch die wildesten Völker haben sich darin geübt: denn kein Volk der Erde ist völlig ohne sie, so wenig als ohne menschliche Vernunftfähigkeit und Gestalt, ohne Sprache und Ehe, ohne eigene menschliche Sitten und Gebräuche gefunden worden.


Gute Zitate, schöne Sprüche, beliebte Weisheiten und tiefgründige Aphorismen von "Johann Gottfried Herder" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE)

Der Liebe ist treu sein die schönste Pflicht.


Der Mensch soll nicht vernünftiger, er soll menschlicher werden.


Auf dem vergifteten Baume der Welt voll bitterer Früchte
blühn zwei Blüten, vom Tau himmlischer Güte betaut:
Dichtung die eine, sie labet den Geist mit Wasser des Lebens.
Freundschaft die andre, sie stärkt, heilt und erquicket das Herz.


Wie sich Aufrichtigkeit mit höflichen Sinn vereinigt? Vor mir sei höflich, o Mann! hinter mir redlich und gut.


Suche also auch selbst aus den Zeiten der Bibel nur Religion und Tugend und Vorbilder und Glückseligkeiten, die für uns sind: Werde ein Prediger der Tugend deines Zeitalters!


Und du zweifeltest, Freund, am hohen inneren Weltsinn?
Hörst du die Harfe nicht? Willst du auch sehen den Ton?


Ohne Gelegenheit ist die Hand des Starken in Fesseln; nützet dem Löwen die Kraft, dem man die Klaue geraubt?


Keine andere Dichtung versteht dem menschlichen Herzen so feine Dinge zu sagen wie das Märchen.


Bildung der Denkart, der Gesinnungen und Sitten ist die einzige Erziehung, die diesen Namen verdient, nicht Unterricht, nicht Lehre.


Mehr als die Schönheit selbst bezaubert die liebliche Stimmen.
Jene zieret den Leib sie ist der Seele Gewalt.


Zähle dich nicht zu den Menschen, solange Zorn dich empöret!
Nur in der Ruhe gedeiht, Menschheit, des Menschen Verstand.


Grenzen- und gesetzlose Gewalt ist die furchtbarste Schwäche.


Wenn die Bäume voll von Früchten hängen, neigen sie die Äste freundlich nieder. Wenn ein guter Mann zu Würden aufsteigt, neigt er sich, damit er Andern helfe.


Je weniger Vernunft, desto mehr hat und liebt man Willkür.


Ein Weiser wird gefragt, warum ihn Gott so gesegnet habe in seinem Leben? "Weil ich die kleinste Pflicht wie die größte tat", antwortete er, "darum hat mich Gott gesegnet."


Wir leben immer in einer Welt, die wir uns selbst einbilden.


Die Sonne geht unter, damit Nacht werde und Menschen sich über eine neue Morgenröte freuen können.


Denn das ist eben die große und gute Einrichtung der menschlichen Natur, dass in ihr alles im Keim da ist und nur auf eine Entwicklung wartet.


Barbaren kommen herzu, nordische Riesen, denen die entnervten Römer wie Zwerge erscheinen: Sie verwüsten Rom und geben dem ermatteten Italien neue Kräfte. Ein fürchterlich-gütiger Erweis, dass alle Ausschweifung in der Natur sich selbst räche und verzehre!




— Johann Gottfried von Herder (geadelt 1802; 1744 – 1803), war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Theologe.



Treffer 100 bis 120 werden auf dieser Seite präsentiert. Es wurden insgesamt 159 deutsche Zitate, Lebensweisheiten, Gedanken und Sinn-Sprüche des Autors "J. G. Herder" gefunden.

zurück    weiter    

Seiten:       1      2      3      4      5      6      7      8  

Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.