Zitate von Jiddu Krishnamurti

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "J. Krishnamurti" (IN; Theologen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 

Ich würde ein Auto oder ein Dampfschiff zum Reisen benutzen, das sind ganz zweckmäßige Maschinen, die nicht das geringste mit Spiritualität zu tun haben. Ich betone noch einmal, dass keine Organisation den Menschen zur Spiritualität führen kann.


— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Jiddu Krishnamurti" (Berufsgruppe: Theologen / Land: IN)

Man kann mit einem anderen Menschen nur in Harmonie leben, wenn man in sich selbst harmonisch ist. Daher ist es in einer Beziehung so wichtig, nicht auf den anderen, sondern auf sich selbst achten.


Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.


Also sind wir Menschen im Innern verletzt, und aus diesen Verletzungen entstehen neurotische Aktivitäten – aller Glaube ist neurotisch, Ideale sind neurotisch.


Wo Liebe ist, da ist keine Pflicht und keine Verantwortung.


Wenn ihr wirklich lernt, lernt ihr während eures ganzen Lebens, und dann gibt es keinen speziellen Lehrer, von dem man lernt. Dann lehrt euch alles – ein totes Blatt, ein fliegender Vogel, ein Duft, eine Träne, der Reiche und der Arme, die Weinenden, das Lächeln einer Frau, der Hochmut eines Mannes, ihr lernt von allem, und deshalb gibt es keinen Führer, keinen Philosophen, keinen Guru mehr.


Nur der Einzelne, der nicht in der Gesellschaft gefangen ist, kann sie auf fundamentale Weise verändern.


Die Angst korrumpiert die Intelligenz und ist eine der Ursachen der Selbstverherrlichung.


Entscheidend, um Frieden in der Welt zu schaffen, ist unser tägliches Verhalten.


Es ist nicht so, dass Du frei von Angst sein musst. In dem Moment, wo Du versuchst, Dich von der Angst zu befreien, erzeugst Du einen Widerstand gegen die Angst. Notwendiger, als vor ihr wegzurennen, sie zu kontrollieren oder sie zu unterdrücken, ist es, die Angst zu verstehen. Das bedeutet, sie Dir anzusehen, etwas über sie unmittelbar zu lernen, mit ihr in direkten Kontakt zu kommen.


Wir alle möchten berühmte Menschen sein und in dem Moment, indem wir etwas sein wollen, sind wir nicht mehr frei.


Solange der Geist nicht absolut frei ist von Angst, bringt jede Form des Handelns noch mehr Übel, noch mehr Elend und Verwirrung.


Das „Wie“, die Methoden, die Systeme, sie alle sind Erfindungen des Denkens, daher sind sie begrenzt, daher taugen sie nichts. Wenn Sie das aber verstehen und die Wahrheit erkennen, dass kein System jemals den Geist befreien kann, dann ist die Freiheit augenblicklich da.


Meditation ist das Reinigen des Geistes und Herzens vom Egoismus; durch diese Reinigung entsteht das richtige Denken, das allein den Menschen vom Leid befreien kann.


Bloßes Wissen wird zu einer Sucht, einer anderen, subtileren Form der Zerstreuung.


Wenn man sich als Inder oder Muslim oder Christ oder Europäer oder als irgendetwas anderes bezeichnet, ist man gewalttätig. Weil man sich vom Rest der Menschheit trennt. Wenn man sich durch Glauben, Nationalität oder Tradition abgrenzt, erzeugt dies Gewalt. Ein Mann, Gewalt verstehen will, gehört keinem Land, keiner Religion, keiner politischen Partei und keiner sonstigen Teilmenge an; Er beschäftigt sich mit dem uneingeschränkten Verständnis der Menschheit.


Zeit ist der Beobachter, der den Abstand zwischen sich und den Bäumen, zwischen sich und dem was ist, herstellt.


Ein Mensch, der glücklich ist und liebt, sehnt sich nicht nach Besitz. Er lässt sich nicht durch Macht, Status oder Autorität verführen. Nur die Unglücklichen, die Leidenden, streben nach Macht und Erfolg, um ihrer eigenen Unzulänglichkeit zu entfliehen.


Alle Ideologien, ob religiöse oder politische, sind idiotisch, denn es ist das begriffliche Denken, das begriffliche Wort, das die Menschen auf so unglückliche Weise gespalten hat.


Sie haben nun eine Reihe von Darlegungen gelesen, aber haben Sie wirklich verstanden? Ihre Voreingenommenheit, Ihre Lebensart, die Struktur der Gesellschaft, in der Sie leben, hindern Sie daran, eine Tatsache anzuschauen und unmittelbar und gänzlich frei zu sein. Sie sagen, ’Ich will darüber nachdenken; ich will überlegen, ob es möglich ist, von der Gewalt frei zu sein oder nicht. Ich will versuchen frei zu sein. ’Dieses ’Ich will versuchen’ ist das Schrecklichste, was Sie sagen können. Es gibt kein Versuchen, Sie können nicht ihr Bestes tun wollen. Entweder Sie tun es oder sie tun es nicht!




— Jiddu Krishnamurti (1895 - 1986) war ein indischer Philosoph und Theosoph.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologen") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.