Zitate von Jean de La Bruyère

— Die besten Zitate (107), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Jean de La Bruyere" (FR; Schriftsteller)

Was den Geltungsdrang eines eitlen Narren entschuldigt, ist das eifrige Bemühen seiner Mitmenschen, ihm - sobald er ein reicher Mann geworden ist - Verdienste zuzuschreiben, die er niemals hatte.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Jean de La Bruyère Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Kein Weg ist zu lang für den Menschen, der frei und ohne Hast vorwärtsschreitet; keine Ehrungen sind zu fern für den Menschen, der sich mit Geduld auf sie vorbereitet.

Freiheit ist nicht Müßiggang, sie besteht im freien Gebrauch der Zeit, in der freien Wahl von Arbeit und Tätigkeit: mit einem Wort, frei sein bedeutet nicht Nichtstun, sondern Herr sein über sein Tun und Lassen.

Die Zeit festigt die Freundschaft und schwächt die Liebe.

Der darf vom Freunde annehmen, dem das Empfangen die gleiche Freude bereitet wie dem Freunde das Schenken.

Das Gespräch erweitert das Verständnis, aber die Einsamkeit ist die Schule des Genies.

Ein wesentlicher Umstand bei der Gerechtigkeit, die man anderen schuldet, ist, dass man sie ihnen sogleich und ohne Aufschub widerfahren lässt.

Man ist vom Missgeschick verfolgt, wenn man nicht genug Geist hat, um gut zu reden, und wenn einem der Verstand fehlt, um zu schweigen.

Einige Dinge sind unerträglich, wenn sie mittelmäßig sind: Poesie, Musik, Malerei und öffentliche Reden.

Es ist ein großes Unglück, nicht Geist genug zu besitzen, um gut zu sprechen, noch Verstand genug, um zu schweigen.

Kein Weg ist zu lang für den, der langsam und ohne Eile vorwärts schreitet.

Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil von Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Mißgunst, Launen und Vorurteile.

Wer den schlechtesten Gebrauch von seiner Zeit macht, jammert am meisten, dass sie so knapp ist

Es kostet beinahe nichts, um für stolz, unhöflich, arrogant, undankbar gehalten zu werden; noch weniger gehört dazu, in allem für das Gegenteil zu gelten.

Eine schöne Frau, die zugleich die Eigenschaften eines Mannes von Welt besitzt, ist der köstlichste Umgang, den es gibt: in ihr finden sich die Vorzüge beider Geschlechter vereint.

Schöne Mädchen geben ihren schlecht behandelten Liebhabern oft durch hässliche oder unwürdige Ehemänner eine späte, ausreichende Genugtuung.

Wahrheiten, die man ganz besonders ungern hört, hat man ganz besonders nötig.

Der Held scheint nur von einem Metier zu sein, nämlich dem Kriegshandwerk, wogegen der große Mann von allen Metiers zu sein scheint, sei es der Robe, des Degens, des Kabinetts oder Hofes. Beide zusammengetan wiegen jedoch einen rechtschaffenen Mann nicht auf.

Ehrgeiz heißt die Leidenschaft, die alle anderen Leidenschaften im Zaum hält.

Die Gewißheit des Todes wird durch die Ungewißheit seines Eintretens gemildert.

Zwischen gutem Verstand und gutem Geschmack besteht derselbe Unterschied wie zwischen Ursache und Wirkung.

Wer die Menschen gründlich erforscht und das Verkehrte in ihrem Denken, Fühlen, Geschmack und Streben erkannt hat, kommt zur Einsicht, dass ihnen Unbeständigkeit weniger schadet als Eigensinn.

Wenn euch eine Lektüre das Herz erhebt wenn sie euch zu edlen, tapfernen Empfindungen erfreut dann braucht ihr kein weiteres Kriterium: das Werk ist gut

Seine kleinsten Vorzüge kann man nicht schnell genug entdecken, mit seinen Gebrechen hat man es nicht so eilig

Den Mund auftun und beleidigen ist bei manchen Leuten eins.

Man verkürzt und erspart sich unzählige Auseinandersetzungen, wenn man von bestimmten Leuten annimmt, sie seien unfähig, vernünftig zu reden, und alles verwirft, was sie sagen, gesagt haben und sagen werden.

Keine Eitelkeit ist lächerlicher als die der Leute, die aus Unruhe oder Neugierde auf Reisen gehen




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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