Zitate von Jean Cocteau

— Die besten Zitate (42), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Jean Cocteau" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Die Vorrechte der Schönheit sind unermesslich. Sie wirkt selbst auf die, welche sie nicht gewahren.

Jean Cocteau (* 5. Juli 1889 in Maisons-Laffitte bei Paris; † 11. Oktober 1963 in Milly-la-Forêt bei Paris) war ein französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Jean Cocteau Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Man hört nur jene innere Stimme, die man hören will.

Frauen mit Vergangenheit und Männer mit Zukunft ergeben keine schlechte Mischung.

Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst, für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt, und für gescheit, wenn man etwas tadelt.

Ein halbleeres Glas Wein ist zwar zugleich ein halbvolles, aber eine halbe Lüge mitnichten eine halbe Wahrheit.

Man schließt die Augen der Toten behutsam, nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen.

Wer der Jugend voran gehen will, muss gerade Wege gehen.

Halte dich immer für dümmer als alle anderen sei es aber nicht.

Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit.

Es ist Sache der Dichter, das Herz klüger zu machen.

Eine gerade Linie büßt ihre Geradheit nicht ein, weil sie die Richtung ändert.

Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten.

Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Je mehr Kerzen deine Geburtstagstorte hat, desto weniger Atem hast du, um sie auszublasen.

Wahre Jugend ist eine Eigenschaft, die sich nur mit den Jahren erwerben lässt.

Die große Stärke der Narren ist es, dass sie keine Angst haben, Dummheiten zu sagen.

Verachte den Menschen, der Beifall sucht, und verachte den Menschen, der ausgepfiffen werden will.

Man darf die Wahrheit nicht mit der Mehrheit verwechseln.

Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft, sich in alles zu verwandeln, was immer sie sich wünschen.

Gute Erziehung besteht darin, dass man verbirgt, wie viel man von sich selber hält und wie wenig von den anderen.

Ein Künstler, der zurückweicht, verrät keine Sache. Er verrät sich selbst.

Die Spiegel täten gut daran, sich ein wenig zu besinnen, ehe sie die Bilder zurückwerfen.

Die Schnelligkeit eines durchgegangenen Pferdes zählt nicht.

Die Jugend weiß, was sie nicht will, bevor sie sich darüber im klaren ist, was sie will.

Als ich klein war, glaubte ich, die Ausländer hätten überhaupt keine Sprache, sie täten nur so, als sprächen sie miteinander.

Die meisten Quellen sind mit dem Flußlauf nicht einverstanden.

Jeder Mensch sollte das, was die Mitmenschen an ihm auszusetzen haben, sorgfältig entwickeln. Es ist wahrscheinlich seine stärkste Seite.

Man ertrinkt oder man schwimmt. Aus Not erfindet man sich seinen eigenen Schwimmstil.

Was wir fragten, wird uns oft erst aus der Antwort klar.

Stil ist die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen, nicht umgekehrt.

Man muss wissen, bis wohin man zu weit gehen kann.

Die hübschesten Kleider werden zum Ausziehen angezogen.

Die Geschichtsschreiber sind Pessimisten, weil sie über den unruhigen Strom der Ereignisse die ruhigen Ufer ganz übersehen.

Befasse dich, auch wo du tadelst, nur mit Erstrangigem.

Das Publikum gebraucht das Gestern nur als Waffe gegen das Heute.

Die Sauberkeit der Revolution dauert höchstens vierzehn Tage.

Amerika ist Amerika. Deutschland aber will Deutschland und außerdem noch Amerika sein.

Die Bildhauerei, wegen Missachtung von Form und Masse zugunsten von Verschwommenheit über Gebühr vernachlässigt, gehört zweifellos zu den edelsten Künsten. Immerhin ist sie die einzige Kunst, die uns zwingt, um sie herumzugehen.

Die Seele ist ein und dasselbe Wasser, das in uns allen enthalten ist; sie wechselt Form und Farbe, je nach der Form und Farbe der Flaschen.

Gewohnheiten sind die Fingerabdrücke des Charakters.

Es gibt keine schöpferische Tätigkeit ohne Ungehorsam.



— Jean Cocteau (1889 - 1963) war ein französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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