Zitate von Ignatius von Loyola

— Die besten Zitate (41), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Ignatius von Loyola" (ES; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Je freigebiger du gegen Gott bist, umso freigebiger wirst du ihn gegen dich erfahren.

Ignatius von Loyola (* 31. Mai 1491 auf Schloss Loyola bei Azpeitia, Navarra, heute Baskenland, Spanien; † 31. Juli 1556 in Rom) war ein katholischer Theologe.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Ignatius von Loyola Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: ES) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Seele, die im geistlichen Leben Nutzen ziehen will, muss immer in entgegengesetzter Weise vorangehen, als der Feind vorangeht.

Gerade da hebt sich das Vertrauen auf Gott am höchsten, wo die menschlichen Hoffnungen am tiefsten sinken. Denn wo alle menschliche Hilfe weicht, da macht sie der göttlichen Platz.

Allzu kluge Leute führen selten große Werke aus.

Die Sünde ist das Gefängnis, in dem wir alle geboren sind.

Alles auf Erde ist für den Menschen da, damit es ihm behilflich sei in der Erreichung seiner Lebensziele.

Das Gewicht der Seele - das ist die Liebe.

Bei Gott hat jeder nur so viel Wert, als er sich innig mit Gott vereint, um mit seiner Gnade ein Werkzeug zu guten Taten zu werden.

Herr, lehre mich wahre Großmut! Lehre mich dir zu dienen, so wie du es verdienst: Geben, ohne zu zählen, arbeiten, ohne Ruhe zu suchen, mich aufopfern, ohne einen anderen Lohn zu erwarten als das Bewusstsein, deinen heiligen Willen zu erfüllen.

Nicht das Vielwissen sättigt die Seele und gibt ihr Befriedigung, sondern das innere Schauen und Verkosten der Dinge.

In allen Angelegenheiten handle, wie wenn du alles und Gott nichts täte; vertraue, als wenn du nichts und Gott alles täte.

Wer alles auf den Dienst Gottes richtet, für den ist alles Gebet.

Denn die Erfahrung zeigt, dass die Zufriedenheit, die man in diesem Leben haben kann, sich nicht bei den Schlaffen findet, sondern bei denen, die voll Eifer im Dienst Gottes sind.

In einer belagerten Festung ist Uneinigkeit Verrat.

Vertraue so auf Gott, als ob der Erfolg der Dinge ganz von dir, nicht von Gott abhinge; wende dennoch dabei alle Mühe so an, als ob du nichts, Gott allein alles tun werde.

Hilf mir, Herr, dass ich dich besser erkenne und mehr liebe, damit ich dir entschiedener folge.

Wir müssen alles tun, was wir können, aber am Ende steht das Vertrauen auf Gott.

Die Freundschaft mit Armen macht zu Freunden des ewigen Königs.

Zweifel und zergeisternde schlechte Gedanken sind der Fehler des Menschen am heiligen Willen und der erste Schritt des bösen Gewissens.

Möge die höchste Güte Gottes allen Gnade verleihen, damit sie seinen heiligsten Willen immer recht erkennen und ganz erfüllen.

Geistige Bewegungen können nur mit geistigen Mitteln aufgehalten werden.

Nimm hin, o Herr, meine ganze Freiheit. Nimm an mein Gedächtnis, meinen Verstand, meinen ganzen Willen. Was ich habe und besitze, hast Du mir geschenkt. Ich gebe es Dir wieder ganz und gar zurück und überlasse alles Dir, dass Du es lenkst nach Deinem Willen. Nur Deine Liebe schenke mir nach Deiner Gnade. Dann bin ich reich genug und suche nichts weiter.

Wer Seelenfrieden sucht, kann ihn nicht finden, solange er den Grund des Unfriedens in sich selbst hat.

Für den einzelnen ist jeweils das am besten, bei dem sich ihm der Herr am meisten mitteilt.

Ich wurde ruhig und in solchem Maß voll Jubel, so dass ich die Hände vor die Brust pressen musste wegen der innigen Liebe, die ich zur Hlst. Dreifaltigkeit verspürte... Als ich zur HI. Messe ging... wurde mein Verstand von ihnen so sehr erleuchtet, dass mir schien, selbst durch ein tüchtiges Studium würde ich nicht so viel Wissen erlangen können. (Über seine Visionen)

Eine einzige Sünde verhütet zu haben, ist hinreichender Lohn für alle Mühen und Sorgen des Lebens.

Man darf nichts Unmögliches wollen.

Eines der Dinge, in denen wir uns gründen müssen, um unserem Herrn zu gefallen, wird darin bestehen, alle Dinge von uns zu weisen, die uns von der Liebe zu den Brüdern trennen können, indem wir uns mühen, sie mit herzlicher Liebe zu lieben.

Niemals ein gutes Werk verschieben, weil es unbedeutend sei, im Gedanken, zu gelegener Zeit größere Werke zu tun.

Die Klugheit hat zwei Augen: eines, das voraussieht, was man zu tun hat; das andere, das nachher besieht, was man getan hat.

Wir werden Sorge tragen, das Herz mit großer Reinheit in der Liebe Gottes zu bewahren, so dass wir nichts lieben als ihn und allein danach verlangen, mit Gott zu verkehren, und mit dem Nächsten um der Liebe ihm zu willen, und nicht um unseres Geschmacks und Zeitvertreibs willen.

Man soll nie etwas Gutes, sei es noch so klein, aufschieben in der Hoffnung, in der Zukunft Größeres tun zu können.

Der Mensch, der es unternimmt, andere zu bessern, verschwendet seine Zeit, wenn er nicht bei sich selbst beginnt.

Jeder gute Christ muss bereitwilliger sein, die Worte seines Nebenmenschen im richtigen Sinne zu deuten, als sie zu verurteilen.

Die Liebe besteht in der Kommunikation von beiden Seiten, nämlich darin, dass der Liebende dem Geliebten gibt und mitteilt, was er hat, oder von dem, was er hat oder kann; und genauso umgekehrt der Geliebte dem Liebenden.

Nur eines müssen wir wünschen: was uns mehr zum letzten Ziel fördert.

Die gegenseitige Hilfe, um sich rascher des Lichts und der ewigen Seligkeit zu erfreuen, ist der wahre Erweis von Liebe.

In allen Unterredungen, vor allem, wenn man Frieden stiftet und in geistlichen Gesprächen, muss man darauf achten und damit rechnen, dass alles, was geredet wird, an die Öffentlichkeit kommen kann oder wird.

Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden.

Beurteile die Bücher nie nach dem, mit was sie im Anfang einleiten, sondern wozu sie am Ende hinleiten.

Reserviere eine bestimmte Zeit für dich selbst und halte dich ruhigen Gemüts in Erfolg und Misserfolg, frei von Unruhe und Verwirrung, sowohl bei frohen als bei traurigen Anlässen.



— Der Heilige Ignatius von Loyola (1491 - 1556) war ein spanisch-baskischer katholischer Priester.


— Loyola (spanisch Íñigo López de Loyola) war der wichtigste Mitbegründer und Gestalter der später auch als Jesuitenorden bezeichneten „Gesellschaft Jesu“ (lateinisch Societas Jesu, SJ). Er wurde im Jahr 1622 heiliggesprochen.

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