Zitate von Honoré de Balzac

— Die besten Zitate (148), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Honore de Balzac" (FR; Schriftsteller)

Das Leid ist unendlich, die Freude hat ihre Grenzen.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Honoré de Balzac Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.

Das Herz einer Mutter ist ein Abgrund, in dessen Tiefe man immer eines findet: Bereitschaft zum Verzeihen.

Mögen auch die Gesetze diese oder jene Ausschweifungen untersagen, das Glücksspiel, die Lotterie, die Straßenmädchen, alles was ihr wollt, die Leidenschaften werden sie niemals ausrotten.

Unser Glück, mein Lieber, ist immer nur zwischen den Fußsohlen und dem Kleinhirn zu finden.

Menschen ohne Geist ähneln dem Unkraut, das am liebsten auf gutem Boden wächst, und sie schätzen es umso mehr, unterhalten zu werden, als sie selber sich langweilen.

Es gibt Wesen, denen die Liebe die Macht verleiht, mit ihrem ganzen Ich in einem anderen zu versinken, und wenn ihnen das genommen wird, ist ihr Leben ausgelöscht.

Vielleicht ist die Liebe überhaupt nur Dankbarkeit für die Lust.

Gewissheit ist die Grundlage, nach der die menschlichen Gefühle verlangen.

Liebe zur Natur ist die einzige Liebe, die menschliche Hoffnungen nicht enttäuscht.

Das Unglück ist eine Art Talisman, dessen Zauberkraft darin besteht, unser ursprüngliches Wesen stärker herauszubilden: es mehrt in manchen Menschen Bosheit und Misstrauen, und es steigert das Wohlwollen derer, die ein gütiges Herz besitzen.

Gleichheit mag vielleicht ein Recht sein, aber keine menschliche Macht kann sie verwirklichen.

Liebe ist die Poesie der Sinne.

Das Leben ist eine Kette von Vergessenheiten.

Ohne Glauben an ihre Dauer wäre die Liebe nichts, nur Beständigkeit macht sie groß.

Wenn der Unglückliche sich in sein Schicksal ergeben hat, dann hat er seinem Unglück bereits eine Grenze gesetzt.

Wer kann sich schmeicheln, jemals verstanden worden zu sein? Wir sterben als Unbekannte.

Der Mensch nimmt immer etwas von der Umwelt an, in der er lebt.

Das Unglück ist ein Sprungbrett für das Genie, ein Bad für den Christen, ein Schatz für den Geschickten, ein Abgrund für die Schwachen.

Mit dem Beruf ist es wie mit der Ehe, man merkt das Störende darin schließlich nicht mehr so.

Die Sitten sind die Heuchelei der Völker; die Heuchelei ist mehr oder weniger vollkommen.

Alle Schrecken, die Romandichter zu erfinden meinen, bleiben hinter der Wirklichkeit zurück.

Die Bürokratie ist ein gigantischer Mechanismus, der von Zwergen bedient wird.

Einem Menschen die Hand hinstrecken, heißt, ihn retten.

Echte Liebe schenkt tausendmal mehr Wonnen als die flüchtigen Leidenschaften, die wir erregen.

Die Unwissenheit ist die Mutter aller Verbrechen.

Ein Mensch ohne Leidenschaft, ein vollkommen gerechter, ist ein Ungeheuer, ein Halbengel, dem noch keine Flügel gewachsen sind.

Die Welt, mein lieber Engel, ist kein Kloster.

Wer liebt, zweifelt an nichts oder an allem.

Krumme Wege führen zu nichts Großem.

Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem selbst die Dummen zu einer gewissen Größe gelangen.

Der Staat ist heute jedermann, und jedermann kümmert sich um niemanden.

Ich glaube, nur der liebe Gott darf Gutes tun, deshalb werden alle, die sich in seine Angelegenheiten mischen, so grausam bestraft.

Anerkennung ist das Wort eines Idioten. Man findet es im Lexikon aber nicht im menschlichen Herzen.

Die Erinnerung verschönert das Leben, doch das Vergessen allein macht es erträglich.

Denken ist der Schlüssel aller Schätze.

Der erste Ehemann, dem die Erfindung der Doppelbetten zuzuschreiben ist, war ohne Zweifel ein Geburtshelfer, der aus Angst, er könne während seines Schlafes unwillkürlich unruhige Bewegungen machen, das von seiner Frau unter dem Herzen getragene Kind vor den Fußtritten schützen wollte, die er ihm hätte geben können.

Mit der Abstraktion beginnt die Gesellschaft - aus der Abstraktion erstehen die Gesetze, die Künste, die sozialen Interessen und Ideen. Sie ist der Ruhm und die Geißel der Welt: der Ruhm, weil sie die Gesellschaft geschaffen hat, die Geißel, weil sie den Menschen davon abhält, zur Besonderheit zu gelangen, die einer der Wege zum Unendlichen ist.

Ein Herz sein Eigen nennen, alles sagen können in der Gewißheit, verstanden zu werden, ist das nicht Glück?




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.