Zitate von Hesiod

— Die besten Zitate (40), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Hesiod" (GR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Auch die öffentliche Meinung ist eine Gottheit.

Hesiod (* um 750 bis 650 v. Chr.) war ein griechischer Dichter, der als Ackerbauer und Viehhalter lebte.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Hesiod Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: GR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Lobe das kleine Boot, aber die Ladung bringe auf einem großen Schiff unter.

Kein Arzt ist seinen Kollegen wohlgesonnen. (Lat.: Medicus medicum odit.)

Nicht wer die Wahrheit schwört, wird begünstigt, noch wer gerecht ist, oder wer gut; nein, mehr noch den Übeltäter, den schnöden Frevler ehren sie.

Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist.

Mach einen Freund nicht einem Bruder gleich, doch wenn, tu ihm als Erster nicht ein Unrecht an.

Die Götter haben die Brunnen des Lebens vor den Menschen geheim gehalten.

Nichts auch werde verschoben zum morgigen Tage und darüber, denn kein säumiger Mensch wird je anfüllen die Scheuer.

Vertraue dich dem Manne nicht an, der jedermanns allgemeiner Freund ist! Er wird nicht irgendjemands besonderer Freund sein.

Wer aber weder für sich selbst denkt noch von anderen lernt, ist ein Versager als Mensch.

Dein Charakter soll deine Erscheinung nicht in Frage stellen.

Kann doch kein schöneres Gut der Mann sich erwerben, als ein treffliches Weib, kein schlimmeres als eine Arge, Freßlustige, die den Mann, so stark er auch sein mag, ohne Feuer verbrennt und ihn vorzeitig altern macht.

Oft schon musste eine ganze Stadt für die Übeltaten eines einzigen Mannes büßen.

Der Töpfer hasst den Töpfer, der Baumeister den Baumeister, der Bettler meidet den Bettler und der Sänger den Sänger.

Sagst du Böses, geschwind wirst du selbst noch Schlimmeres hören.

Der richtige Zeitpunkt ist in allen Dingen der wichtigste Faktor.

Wer anderen schadet, schadet sich selbst.

Lade an deinen Tisch den ein, der dich liebt und laß deinen Feind draußen. Auch den, der dir am nächsten wohnt, lade ein, denn in der Not vor Ort kommt der Nachbar auch nackt angelaufen, derweil die Verwandten sich erst ankleiden müssen. Der böse Nachbar ist ein großes Unglück, doch der gute ein großer Schatz.

Wenn du vielleicht auch nur ganz Kleines dem Kleinen hinzufügst, aber du tust dies oft, und bald wird auch selbiges groß sein.

Am besten erledigt man die Dinge systematisch.

Törichte, welche nicht wissen, dass mehr als das Ganze die Hälfte ist.

Gleichartig sind Götter und die sterblichen Menschen geboren.

Wenn du ein Haus baust, vollende es.

Morgenfrühe gewährt ein Drittel immer vom Tagwerk.

Böses bereitet sich selbst, wer anderen Böses bereitet: Auch ist schädlicher Rat am schädlichsten dem, der ihn anriet.

Der Frieden ist dem Lande eine Amme.

Das Gemeine ist herdenweise anzutreffen, mit Leichtigkeit; glatt ist die Straße, ganz nahe wohnt es. Vor die Vollendung aber setzten die unsterblichen Götter den Schweiß. Lang und steil ist der Weg zur Vollendung und rau im Anfang; doch wenn er die Höhe erreicht hat, dann ist er leicht, so schwer er vorher war.

Mach keine schlechten Gewinne, sie sind so schlimm wie Verluste.

Erstlich des Hauses und des Weibes und des pflügenden Ochsen bedarf man.

Die Jungen sollen zum Tisch einen hungrigen Magen und einen müden Leib zu Bette tragen.

Sei nicht unangenehm bei Tisch, der viele bewirtet. Bei einem allgemeinen Gastmahl schöpfst du viel Freude ohne die geringsten Ausgaben.

Die Arbeitenden sind den Unsterblichen viel lieber.

Der müßige Mensch ist der Schrecken der Götter und der Menschen: sie sind wie Insekten ohne Stachel, wie gierige Hornissen, die die emsigen Bienen für sich arbeiten lassen – und selbst keinen Finger rühren. Der arbeitsame Mensch sieht, wie seine Viehherde sich vermehrt und wie sein Vermögen wächst. Durch Arbeit verdienst du dir das Wohlwollen der Götter und der Menschen. Weil du ihnen nicht durch deinen Müßiggang zur Last fällst.



— Hesiod (um 750 bis 650 v. Chr.) war ein griechischer Dichter, Epiker und Bauer.


— Hesiod (eigentlich: Hesiodos von Böotien) war ein Zeitgenosse des Schriftstellers Homer. Spätere hellenistische Autoren schreiben Hesiod und Homer die erste Darstellung antiker griechischer Bräuche zu.

Hesiods Werke sind, neben der Ilias und Odyssee von Homer, die Hauptquellen für unser heutiges Wissen über die griechische Mythologie und Mythographie sowie das Alltagsleben seiner Zeit. Er gilt als Begründer des didaktischen Epos, des Lehrgedichtes, das nach seiner Heimat Askra später von den Römern, besonders von Vergil, als Ascraeum carmen bezeichnet wurde.

Moderne Gelehrte bezeichnen ihn als eine wichtige Quelle für die griechische Mythologie, landwirtschaftliche Techniken, frühes wirtschaftliches Denken (er wird manchmal als erster Ökonom der Geschichte betrachtet), archaische griechische Astronomie und antike Zeitmessung.

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