Zitate von Heinrich Heine

— Die besten Zitate (70), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Heinrich Heine" (DE; Schriftsteller)

Bei Weibern weiß man niemals, wo der Engel aufhört und der Teufel anfängt.

Gute Zitate, schöne Sprüche und tiefgründige Weisheiten von "Heinrich Heine" (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ.

Der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, wie man an sie glaubt.

Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme.

In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.

Ja, man muß seinen Feinden verzeihen, aber nicht eher, als bis sie gehängt worden.

Es gibt nichts Stilleres als eine geladene Kanone.

Jede Zeit hat ihre Aufgabe, und durch die Lösung derselben rückt die Menschheit weiter.

Was ist die Musik? Sie steht zwischen Gedanken und Erscheinung; als dämmernde Vermittlerin steht sie zwischen Geist und Materie; sie ist beiden verwandt und doch von beiden verschieden; sie ist Geist, aber Geist, welcher eines Zeitmaßes bedarf; sie ist Materie, aber Materie, die des Raumes entbehren kann.

Die Engel sehen sich alle ähnlich.

Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: „Nur einer hat mich verstanden“, aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu: „Und der hat mich auch nicht verstanden.“

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Wer einmal trifft, ist noch kein Schütze.

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.

Die deutsche Sprache ist an sich reich, aber in der deutschen Konversation gebrauchen wir nur den zehnten Teil dieses Reichtums; faktisch sind wir also spracharm.

Trotz seinem Nationalismus bleibt Frankreich der Repräsentant der Revolution, und die Franzosen kämpfen nur für diese, wenn sie sich selbst aus Eitelkeit, Eigennutz und Torheit schlagen."

Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.

Lasst mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute, alte Zeit beständig flennt.

Ich bin für die Autonomie der Kunst, weder der Religion noch der Politik soll sie als Magd dienen. Sie ist sich selber letzter Zweck.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.