Zitate von Hans Scholl

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "H. Scholl" (DE; Politiker) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Hans Fritz Scholl (1918 - 1943) verlor sein Leben als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

— Bekanntes Zitat:

Heute hängt ihr uns und morgen werdet ihr es sein. (Beim Verlassen des Gerichtssaals)



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Hans Scholl" (Berufsgruppe: Politiker / Land: DE)

Der Name „Die weiße Rose“ ist willkürlich gewählt. Ich ging von der Voraussetzung aus, dass in einer schlagkräftigen Propaganda gewisse feste Begriffe da sein müssen, die an und für sich nichts besagen, einen guten Klang haben, hinter denen aber ein Programm steht.


Ich wollte bestrebt sein, als Staatsbürger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen.


Es lebe die Freiheit. (Letzte Worte)


Aber weil ich die Gefahr selbst gewählt habe, muss ich frei, ohne Bindung, dorthin steuern, wohin ich es haben will. Irrwege bin ich schon viele gegangen, und ich weiß es.


Der deutsche Name bleibt für immer geschändet, wenn nicht die deutsche Jugend endlich aufsteht, rächt und sühnt zugleich, seine Peiniger zerschmettert und ein neues, geistiges Europa errichtet.


Ich bin der Ansicht, dass in Deutschland in der Zeit von 1918-1933 und vor allem 1933 nicht zu sehr die Masse des Deutschen Volkes politisch versagt hat, sondern gerade diejenige Schicht, eines Staates, die ein Volk politisch führen sollte, die Intelligenz.


Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt.


Von dem Gedanken, eine schlagkräftige Organisation zu schaffen, bin ich bald wieder abgekommen, weil ein solches Unternehmen nicht zeitgegeben ist. Ich hatte diesen Gedanken im Anfang des Januar 1943 nur ganz flüchtig gefasst. Ich habe darüber mit niemanden gesprochen und es ist nicht der geringste Versuch zur Bildung einer solchen Organisation unternommen worden.


Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa.


Meine allerliebsten Eltern! Ich bin ganz stark und ruhig. (...) Ich danke Euch, dass Ihr mir ein so reiches Leben geschenkt habt. Gott ist bei uns. Es grüßt Euch zum letzten Male Euer dankbarer Sohn Hans. (Brief aus dem Gefängnis an seine Eltern)




— Hans Fritz Scholl (1918 - 1943) verlor sein Leben als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.


— Scholl gilt als Mitbegründer und prägendes Mitglied der 1942/43 aktiven studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und zusammen mit Alexander Schmorell als Hauptverfasser der von der Gruppe verbreiteten Flugblätter gegen die Kriegsaktivitäten der NS-Diktatur.

Er wurde im ersten Prozess gegen die Mitglieder der Weißen Rose vor dem Volksgerichtshof zusammen mit seiner Schwester Sophie Scholl und dem mit ihm befreundeten Christoph Probst wegen „Wehrkraftzersetzung“, „Feindbegünstigung“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und hingerichtet.


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