Zitate von Hans Habe

— Die besten Zitate (25), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Hans Habe" (AT; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Intelligente Menschen arbeiten selten und höchst ungern.

Hans Habe (* 12. Februar 1911 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 29. September 1977 in Locarno), war ein österreichisch-US-amerikanischer Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Hans Habe Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Ehe ist eine Institution zum leichteren Ertragen von Leiden, die man nicht erleiden würde, hätte man nicht geheiratet.

Bei der nächsten Sintflut wird es keine Arche Noah geben.

Das Malheur mit den Marxisten ist nicht, daß sie Marx, sondern daß sie nur Marx gelesen haben.

Erfahrungen sind der einzige wahre Reichtum, weil man ihn nicht verlieren, nur verschenken kann - und weil man ihn auch dann behält, wenn man ihn verschenkt.

Der einzige gewonnene Prozess ist der, den man nicht geführt hat.

Geschichtsschreibung ist der Versuch, zu ergründen, warum der Mensch zerstört, was er aufgebaut hat.

Aus Angst, der Wagen des Fortschritts könnte aufgehalten werden, konstruiert die "permissive Gesellschaft" Automobile ohne Bremsen. Sie fahren schnell vorwärts und in den Abgrund.

Ich glaube an gleiche Wiegen, nicht an gleiche Särge. Zwischen Geburt und Tod ist die Leistung gesetzt.

Misserfolg macht weise. Manchmal sogar menschlich.

Der Charakter, den man mit 20 Jahren gehabt hat, ist mit 40 unbrauchbar, mit 60 beinahe eine Schande.

Die Lebenserwartung wird immer größer, und was man vom Leben erwarten darf, immer kleiner.

Früher galt es als unanständig, mehr Geld auszugeben, als man verdiente, heute ist es fast unanständig, mehr zu verdienen, als man ausgibt.

Wer nicht den Teufel mit dem Beelzebub austreiben will, der muss der Idee der Gewalt die Gewalt der Idee entgegensetzen.

Ein schlechtes Gewissen kann nur haben, wer ein Gewissen hat.

Irrtum der Jugend: Sie misst der Zahl ihrer Erlebnisse mehr Gewicht zu als ihrer Tiefe.

Erfolg ist das Parfüm des Mannes und Eitelkeit die Voraussetzung des Erfolges.

Politik ist so beschaffen, daß faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Es gibt viele Rezepte, aber wenig Medikamente.

Gute Verhandlungstaktik besteht darin, die Antworten zu provozieren, die man haben will.

Je älter man wird, eine desto engere Beziehung unterhält man zu Gegenständen.

Wenn die "schweigende Mehrheit" zu lange schweigt, verwandelt sie sich in eine schweigende Minderheit.

Wenn man lange genug gelebt hat, erkennt man, daß es am Ende doch nicht auf den Himmel, sondern auf die Menschen ankommt.

Der Sehende ist einsamer unter den Blinden als der Blinde unter den Sehenden.

Unter Engagement ist keine risikolose Schiessübung aus dem Elfenbeinturm zu verstehen.



— Hans Habe (1911 - 1977) war ein österreichischer Journalist und Autor.


— Habe (eigentlich János Békessy) war jüdischer Herkunft und ungarischer Abstammung. Ab 1941 hatte er die US-amerikanische Staatsbürgerschaft inne.

Als Schriftsteller benutzte er die Pseudonyme Antonio Corte, Frank Richard, Frederick Gert, Georg Herwegh, John Richler, Peter Stone und Hans Wolfgang.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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