Zitate von Gertrud von Le Fort

— Die besten Zitate (28), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Gertrud von Le Fort" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.

Gertrud von le Fort (* 11. Oktober 1876 in Minden; † 1. November 1971 in Oberstdorf) war eine deutsche Schriftstellerin.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Gertrud von Le Fort Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Masse im religiösen Sinn ist überall, wo der Mensch des eigenen Wertes beraubt ist zugunsten irgendeines gleichwie welchen Zweckes.

Es sind immer nur die Schwachen, welche die Schwachen verachten.

Alles, was reifen soll, braucht langes Ruhen. Alles, was zur Tiefe drängt, braucht die Behütung eines gütigen Abseits.

Alles, was man gemeinhin Vergangenheit nennt, ist im Grunde nur eine leiser und dunkler gewordene Art von Gegenwart.

Nicht in den Zweigen, in den Wurzeln steckt des Baumes Kraft.

Im Verzeihen des Unverzeihlichen kommt der Mensch der göttlichen Liebe am nächsten.

Der Mensch muss versuchen, die Entwicklung der Technik geistig zu beherrschen! Nur der Einsatz höchster Menschlichkeit könnte die Gefahr der Technik bannen.

Der Mann vertritt die jeweilige geschichtliche Situation, die Frau vertritt die Generation.

Schweigen ist die Sprache der Ewigkeit. Lärm geht vorüber.

Die Rolle der mütterlichen Frau als Bewahrerin der Kultur vollendet sich erst in ihrer Rolle als Bewahrerin der religiösen Güter.

Die mütterliche Frau ist die zeitlose Frau, die in allen Epochen und in allen Völkern die Gleiche.

Leid ist nur Liebe, warte eine kleine Weile, und du wirst es erfahren.

Der Mann ist der Fels, auf dem die Zeit ruht, die Frau ist der Strom, der sie weiterträgt.

Gerechtigkeit ist nur in der Hölle, im Himmel ist Gnade, und auf Erden ist das Kreuz.

Der Mann bedeutet den Ewigkeitswert des Augenblicks, die Frau die Unendlichkeit des Ablaufs der Geschlechter.

Es gibt kein Recht der Frau auf ein Kind, sondern es gibt nur das Recht des Kindes auf eine Mutter.

Jede wahre Liebe besitzt eine Beziehung zur Urliebe.

Man bewältigt ein Gebirge, und man stolpert über einen Stein.

Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen.

Die letzten Ausläufer der Kultur enden in der Zivilisation.

Demut ist die dem Menschen eigentümliche Würde vor Gott.

Das Alter ist wie die Woge im Meer. Wer sich von ihr tragen lässt, treibt obenauf. Wer sich dagegen aufbäumt, geht unter.

Die Welt bedarf einer mütterlichen Frau, denn die Welt ist weithin ein armes, hilfloses Kind.

Ostern ist das Siegesfest des ewigen Lebens.

Der Mensch muss Erde unter den Füßen haben, sonst verdorrt ihm das Herz.

Die Enthüllung der Frau bedeutet stets den Sturz ihres Mysteriums.

Dichtung ist eine Form der Liebe.



— Gertrud von le Fort (1876 - 1971) war eine deutsche Schriftstellerin.


— Die Karriere von Le Fort (eigentlich Gertrud Auguste Lina Elsbeth Mathilde Petrea Freiin von le Fort) begann mit der posthumen Veröffentlichung des Werkes „Glaubenslehre“ ihres Mentor Ernst Troeltsch, einem bedeutenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Religionsphilosophie, das sie 1925 herausgegeben hatte. Im folgenden Jahr konvertierte sie in Rom zum römischen Katholizismus. Die meisten ihrer Schriften entstanden nach dieser Bekehrung, und sie waren geprägt von der Frage des Kampfes zwischen Glauben und Gewissen.

1928 publizierte sie ihr bekanntestes Werk „Das Schweißtuch der Veronika“, dessen Fortsetzung sie 1946 unter dem Titel Der Kranz der Engel veröffentlichte. In „Die Letzte am Schafott“ (1932) beschrieb sie das Schicksal der Märtyrinnen von Compiègne, 16 Karmelitinnen, die in der Französischen Revolution auf der Guillotine hingerichtet wurden. Weitere Werke sind die „Hymnen an die Kirche“ (1924), „Hymnen an Deutschland“ (1932), „Die ewige Frau“ (1934) und „Am Tor des Himmels“ (1954).

Sie veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Gerta von Stark und Petrea Vallerin.

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