Zitate von Gerhart Hauptmann

— Die besten Zitate (96), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Gerhart Hauptmann" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.

Gerhart Hauptmann (* 15. November 1862 in Ober Salzbrunn in Schlesien; † 6. Juni 1946 in Agnieszków, deutsch: Agnetendorf in Niederschlesien) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Gerhart Hauptmann Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Augen reden mächtiger als die Lippen.

In der Kraft liegt auch die Geduld. In der Ungeduld offenbart sich die Schwäche.

Ich lege mich dir dar, ich bringe mich dir hin - das, was ich war und bin, du bist es ganz und gar.

Ob ein Mensch klug ist, erkennt man am besten an seinen Fragen.

Humor ist die Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis.

Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist. Das hat es mit dem Menschen gemein.

Lüge ist eine Wahrheit mit schiefer Wurzel.

Die Ringenden sind die Lebendigen, und die in der Irre rastlos streben, sind auf gutem Weg.

Es gibt nichts so Grauenvolles wie die Fremdheit derer, die sich kennen.

Mit jedem Menschen stirbt eine Welt, aber kein Mensch stirbt, für sich. Jeder, der von uns geht, nimmt ein Stück von uns mit. Jeder, der Abschied genommen hat, hat uns ein wenig sterben gelehrt.

Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

Nirgends rauschen die Laubwälder süßer und erquickender als am kahlen Strand, wo keine sind.

Wenn du horchst, hörst du zuweilen eine Stimme in dir, die sagt: Ich verstehe dich. Nimm diese Stimme getrost für das, was sie ist: Gottes Stimme.

Bewunderung, die man erfährt macht klein, Geringschätzung groß.

Etwas sein ist nicht so viel wie etwas werden, am allerwenigsten, ohne es geworden zu sein.

Alle Musik ist eigentlich innere Musik und muss wieder zu innerer Musik werden.

Man darf nicht das Gras wachsen hören, sonst wird man taub.

Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere.

Bin ich noch in meinem Haus? (Letzte Worte)

Jede Familie trägt einen heimlichen Fluch oder Segen. Ihn finde! Ihn lege zugrunde!

Du kannst einen Elefanten festhalten, wenn er fliehen, aber nicht das kleinste Haar auf deinem Kopf, wenn es fallen will.

Man soll jeden Tag so leben, als ob er der erste und auch der letzte wäre!

Das Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlichster Entdeckungen.

Die Kultur der Menschheit besitzt nichts Ehrwürdigeres als das Buch, nichts Wunderbareres und nichts, das wichtiger wäre.

Sobald einer in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden.

Man kann eine widerspenstige Rinderherde mit Peitschen treiben, aber man kann sie während des Peitschens nicht an die gute Weide glauben machen, zu der man vorgibt sie zu treiben.

Der eine Sinn des Auges hat mehr für das Bewusstsein getan als alle übrigen.

Wir wissen nicht einmal, was wir sind, geschweige was wir werden können.

Wer nicht weiß, was ist, wie will er voraussagen, was werden soll, oder erkennen, was einmal gewesen ist?

Der beste Teil des Talentes ist vielleicht das Glück, mit den Großen aller Zeiten in den stillen Geheimbund getreten zu sein.

Es gibt ganz wenige produktive Wahrheiten, aber umso mehr produktive Lügen und Irrtümer.

Das Theater wird solange nicht zu seiner vollen und tiefen Wirkungskraft gelangen, bis es bei uns wie in Griechenland die Sanktion eines Gottesdienstes hat. Es ist bei uns kräftig aus sich, aber nur geduldet, nicht kultiviert. Es steht unter dem Druck eines feindlichen Vorurteils, nicht unter dem Schutze der Heiligung.

Nur Glaube existiert, Aberglaube ist ein monströser Begriff.

Duldsamkeit ist die Religion der Zukunft. Der tolerante Chinese sagt: "Bruder, wie schön ist deine Religion."

Pflichten, Pflichten, das ist die Hauptsache. Das macht den Mann erst zum Manne.

Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens. Dieser heitere Morgenstern der Jugend hat bisher der Welt geleuchtet.

Was man der Handlung gibt, nimmt man den Charakteren.

Man steht wohl einmal am Ende des Lebens, immer aber am Anfang des Lebens.

Das Wesen einer Familie sei Bodenständigkeit, die Entwicklung der Familie umso gedeihlicher, je weniger sie zu nomadisieren gezwungen ist.



— Gerhart Johann Robert Hauptmann (1862 - 1946) war ein deutscher Dramatiker und Romanschriftsteller.


— Zu den wichtigsten Werken von Hauptmann zählen die naturalistische Novelle „Bahnwärter Thiel“ (1888) und das sozialkritische Drama „Die Weber“ (1891/92). Er erhielt 1912 den Nobelpreis für Literatur.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.