Zitate von Friedrich Schleiermacher

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "F. Schleiermacher" (DE; Philosophen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768 - 1834) war ein deutscher evangelischer Theologe, Altphilologe, Philosoph, Publizist, und Pädagoge.

— Bekanntes Zitat:

Ich weiß aus Erfahrung, dass nichts mehr bildet, als das Bilden anderer Menschen.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Friedrich Schleiermacher" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: DE)

Ein leeres Vorurteil ist das Alter, die schnöde Frucht von dem tollen Wahn, dass der Geist abhänge vom Körper.


Man darf um keinen Preis die Gegenwart der Kinder irgendeiner Zukunft opfern.


Sinnen Sie immer auf ein Geschenk für mich? Sind das nicht die schönsten und die einzig wahren Geschenke, deren man nicht bedarf?


Das ist des Menschen Ruhm, zu wissen, dass unendlich sein Ziel ist, und doch nie stillzustehen im Lauf. Nie werd’ ich mich alt dünken, bis ich fertig bin; und nie werd’ ich fertig sein, weil ich weiß und will, was ich soll. Bis ans Ende will ich stärker werden und lebendiger durch jedes Handeln, und liebender durch jedes Bilden an mir selbst.


Es ist billig, dass die Politiker Schlendriane sind, weil der größte Teil der Menschen es auch ist, und der Staat den Charakter der Masse aussprechen soll.


Immer mehr zu werden, was ich bin, das ist mein einziger Wille. (Quelle: Monologe, IV. Aussicht; 1800)


In sieben Sprachen schweigen.


Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann uns das genügen, dass sie in unsere Fußstapfen treten; sondern die Kinder sollten besser werden, als die Eltern waren, und so ein jedes heranwachsende Geschlecht sein erziehendes übertragen zu seiner Zeit.


Man kann nicht jeden Tag etwas Großes tun, aber etwas Gutes.


Was ist das Wesen der Religion? Es ist Mut, also das Gegenteil von Furcht. Es ist Liebe, also das Gegenteil von Selbstsucht; ein religiöser Mensch enthält sich aller kränklichen, weichlichen, trübseligen Einbezogenheit und tritt freudig hervor für das Wohl der Gesamtheit. Es ist Freiheit, also das Gegenteil von allem Knechtsinn.


Die Fantasie aber ist das eigentlich Individuelle und Besondere eines Jeden. (Quelle: Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre; 1803)


Nur was ich selbst hervorgebracht und immer wieder aufs Neue mir erwerbe, ist für mich Besitz.


Nicht der hat Religion, der an eine heilige Schrift glaubt, sondern der welcher keiner bedarf und wohl selbst eine machen könnte.


Keine Bildung ohne Liebe, und ohne eigne Bildung keine Vollendung in der Liebe; eins das andere ergänzend - beides unzertrennlich fort.


Sorge Dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht; aber sorge, Dich nicht selbst zu verlieren, und weine, wenn Du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in Dir zu tragen. (Quelle: Monologe, I. Betrachtung; 1800)


Lieben - das heißt Seele werden wollen in einem anderen.


Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehen? Das Christentum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?


Die Jugend will ich dem Alter vermählen, dass auch diese habe die Fülle und durchdrungen sei von der allbelebenden Wärme. Was ist’s denn, worüber sie klagen im Alter? … Was sie klagen, ist nur, dass ihnen die Jugend fehlt. Und die Jugend? Warum fehlt sie ihnen? Weil in der Jugend ihnen das Alter gefehlt hat.




— Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768 - 1834) war ein deutscher evangelischer Theologe, Altphilologe, Philosoph, Publizist, und Pädagoge.




Treffer 0 bis 20 werden auf dieser Seite präsentiert. Es wurden insgesamt 74 deutsche Zitate, Lebensweisheiten, Gedanken und Sinn-Sprüche des Autors "F. Schleiermacher" gefunden.

           weiter    

Seiten:       1      2      3      4  

Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosophen") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Gelehrten, Denkern, Theoretikern, Soziologen, etc.