Zitate von Friedrich Schlegel

— Die besten Zitate (145), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Schlegel" (DE; Philosoph)

Warum sind denn die Götter Götter, als weil sie mit Bewusstsein und Absicht nichts tun, weil sie das verstehen und Meister darin sind? Und wie streben die Dichter, die Weisen und die Heiligen auch darin, den Göttern ähnlich zu werden!

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Schlegel Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es gibt keine Selbstkenntnis als die historische.

Ohne Liebe kein Sinn, der Sinn, das Verstehen beruht auf der Liebe.

Nur derjenige Staat verdient Aristokratie genannt zu werden, in welchem wenigstens die kleinere Masse, welche die größere despotisiert, eine republikanische Verfassung hat.

Lasst die Religion frei, und es wird eine neue Menschheit beginnen.

Nur derjenige kann ein Künstler sein, welcher eine eigne Religion, eine originelle Ansicht des Unendlichen hat.

Nur durch die Liebe und durch das Bewusstsein der Liebe wird der Mensch zum Menschen.

O Müßiggang, Müßiggang! Du bist die Lebenslust der Unschuld und der Begeisterung, dich atmen die Seligen, und selig ist, wer dich hat und hegt, du heiliges Kleinod! Einziges Fragment von Gottähnlichkeit, das uns noch aus dem Paradies blieb.

Ironie ist klares Bewusstsein der ewigen Agilität, des unendlich vollen Chaos.

Die Naturbestimmung des Menschen ist Rückkehr in die verlorene Freiheit. Die Stufe, auf der er steht, ist die der wiedererwachten Sehnsucht nach dem unendlichen göttlichen Leben.

Sollte es nicht überflüssig sein, mehr als einen Roman zu schreiben, wenn der Künstler nicht etwa ein neuer Mensch geworden ist?

Was wir ein Leben nennen, ist für den ganzen ewigen inneren Menschen nur ein einziger Gedanke, ein unteilbares Gefühl.

Was ist das Göttliche in der Natur? Nicht das Leben und die Kraft allein, sondern das Eine und Unbegreifliche, der Geist, das Bedeutende, die Eigentümlichkeit.

Der Historiker ist ein rückwärts gekehrter Prophet.

Wo die Künstler eine Familie bilden, da sind Urversammlungen der Menschheit.

Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht.

Ein Mann, der das innere Verlangen seiner Geliebten nicht ganz stillen und befriedigen kann, versteht es gar nicht zu sein, was er doch ist und sein soll. Er ist eigentlich unvermögend und kann keine gültige Ehe schließen.

Nur durch Beziehung aufs Unendliche entsteht Gehalt und Nutzen, was sich nicht darauf bezieht, ist schlechthin leer und unnütz.

Nur selbstständige Weiblichkeit, nur sanfte Männlichkeit ist gut und schön.

Die Frauen müssen wohl prüde bleiben, solange Männer sentimental, dumm und schlecht genug sind, ewige Unschuld und Mangel an Bildung von ihnen zu fordern.

Nur durch die Bildung wird der Mensch, der es ganz ist, überall menschlich und von der Menschheit durchdrungen.

Verliebten genügt zu der geheimen Weihe das Licht der eigenen Schönheit.

Ein Künstler ist, wer sein Zentrum in sich selbst hat.

Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

Es ist sonderbar, dass der Mensch sich nicht vor sich selbst fürchtet.

Dieser Glaube an uns selbst und der Zweifel am Ding sind die beiden ersten Grundfäden der Philosophie.

Nur in der Sehnsucht finden wir die Ruhe.

Je göttlicher ein Mensch oder ein Werk des Menschen ist, je ähnlicher werden sie der Pflanze, diese ist unter allen Formen der Natur die sittlichste und die schönste.

Nichts ist seltener als eine schöne Komödie.

Was man eine glückliche Ehe nennt, verhält sich zur Liebe wie ein korrektes Gedicht zu improvisiertem Gesang.

Es liegt tief in der Natur des Menschen, dass er alles essen will, was er liebt.

Der Glaube an unsere Kraft kann sie ins Unendliche verstärken.

Nur um eine liebende Frau her kann sich eine Familie bilden.

Karikatur ist eine passive Verbindung des Naiven und Grotesken.

Die Natur allein ist die wahre Priesterin der Freude, nur sie versteht es, ein hochzeitliches Band zu knüpfen. Nicht durch eitle Worte ohne Segen, sondern durch frische Blüten und lebendige Früchte aus der Fälle ihrer Kraft.

Die Liebe ist nicht bloß das stille Verlangen nach dem Unendlichen, sie ist auch der heilige Genuss einer schönen Gegenwart. Sie ist nicht bloß eine Mischung, ein übergang vom Sterblichen zum Unsterblichen, sondern sie ist eine völlige Einheit beider

Die Begeisterung ist die Mutter des Ideals, und der Begriff sein Vater.

Witz ist eine Explosion von gebundenem Geist.

Die Vernunft ist nur eine und in allen dieselbe: Wie aber jeder Mensch seine eigne Natur hat und seine eigne Liebe, so trägt auch jeder seine eigne Poesie in sich.

Ist es die Bestimmung des Autors, die Poesie und die Philosophie unter den Menschen zu verbreiten und fürs Leben und aus dem Leben zu bilden: so ist Popularität seine erste Pflicht und sein höchstes Ziel.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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