Zitate von Friedrich Schiller

— Die besten Zitate (340), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Schiller" (DE; Schriftsteller)

Meistens gelangen die Menschen nur durch die Folgen der Unordnung zur Einführung der Ordnung, und Gesetzlosigkeit führt gewöhnlich erst zu Gesetzen.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Schiller Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Ich bin mein Himmel und meine Hölle.

Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich.

Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.

Der Staat muss untergehn, früh oder spät, Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.

Ein Augenblick gelebt im Paradiese, Wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüßt.

Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen, Wo kein Gewinn zu hoffen, droht Verlust.

Mittelmäßiger Umgang schadet mehr, als die schönste Gegend und die geschmackvollste Bildergalerie wieder gut machen können.

Lass die Toten schlafen, und mach die Lebendigen glücklich. (Quelle: „Die Räuber“; Franz)

Da lag die Ewigkeit wie ein schöner Maitag vor unsern Augen; goldne Jahrtausende hüpften, wie Bräute, vor unserer Seele vorbei.

Wenn die Blätter fallen
in des Jahres Kreise,
wenn zum Grabe wallen
entnervte Greise,
da gehorcht die Natur
ruhig nur
ihrem alten Gesetze … (Quelle: „Die Braut von Messina“)

Mir ahnet ein unglücksvoller Augenblick. (Quelle: „Don Karlos, Infant von Spanien“)

Doch der Erfolg ruht in des Himmels Hand. (Quelle: „Die Braut von Messina“)

Die Sonne geht in meinem Staat nicht unter. (Quelle: „Don Karlos, Infant von Spanien“)

Blendwerk der Hölle! (Quelle: „Die Braut von Messina“)

… Die ist es, und keine sonst auf Erden! (Quelle: „Die Braut von Messina“)

Wie sehr auch Euer Innres widerstrebe,
Gehorcht der Zeit und dem Gesetz der Stunde!

Nichts in der Welt ist unbedeutend.
Das Erste aber und Hauptsächlichste
Bei allem irdschen Ding ist Ort und Stunde.

Der eigentliche und ungeschmälerte Genuss einer Reise beginnt erst in dem Augenblick, in dem wir uns ihrer als etwas Vergangenem erinnern.

Wer etwas Großes leisten will, muss tief eindringen, scharf unterscheiden, vielseitig verbinden, und standhaft beharren.

Alles wiederholt sich nur im Leben,
ewig jung ist nur die Phantasie:
Was sich nie und nirgends hat begeben,
das allein veraltet nie.

Alles wanket, wo der Glaube fehlt. (Quelle: Wallensteins Tod)

Vergeben und Vergessen ist die Rache des kleinen Mannes.

Oh! Nimm der Stunde wahr, eh sie entschlüpft.
So selten kommt der Augenblick im Leben,
Der wahrhaftig wichtig ist und groß.
(Quelle: „Die Piccolomini“; Illo)

Man muss einen Fehler mit Anmut rügen, und mit Würde bekennen.

Lass rinnen der Tränen vergeblichen Lauf!
Es wecke die Klage den Toten nicht auf!
Das süßeste Glück für die Trauernde Brust
Nach der schönen Liebe verschwundener Lust
Sind der Liebe Schmerzen und Klagen.
(Quelle: Letzte Strophe aus dem Gedicht „Des Mädchens Klage.“)

Im Abgrund wohnt die Wahrheit. (Quelle: Letzte Zeile aus dem Gedichts „Spruch des Konfuzius“)

Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum; doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.

Leben heißt träumen; weise sein heißt angenehm träumen.

Kannst nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk Mach es wenigen recht; vielen gefallen ist schlimm.

Der Augenblick ist kostbar wie das Leben eines Menschen

Das Leben ist der Güter höchstes nicht, der Übel größtes aber ist die Schuld.

Wo die Natur aus ihren Grenzen wanket, das irret alle Wissenschaft.

Nur die heitere, die ruhige Seele gebiert das Vollkommene.

Liebe ist die Leiter, worauf wir zur Gottähnlichkeit steigen. Ohne Anspruch, uns selbst unbewusst, ziehen wir dahin.

Der Siege göttlichster ist das Vergeben! (Quelle: „Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder.“; Isabella)

Was ist das Leben ohne Liebesglanz?

Groß ist, wer das Furchtbare überwindet. Erhaben ist, wer es auch selbst unterliegend, nicht fürchtet.

Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.

Verwandte sind sich alle starken Seelen. (Quelle: Wallenstein; Illo)




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.