Zitate von Friedrich Nietzsche

— Die besten Zitate (380), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Nietzsche" (DE; Philosoph)

Und seht mir doch diese Männer an, ihr Auge sagt es – sie wissen nichts besseres auf Erden, als bei einen Weib zu liegen.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Nietzsche Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Und ihr sagt mir, Freunde, dass nicht zu streiten sei über Geschmack und Schmecken? Aber alles Leben ist Streit um Geschmack und Schmecken.

Sei wenigstens mein Feind! – So spricht die wahre Ehrfurcht, die nicht um Freundschaft zu bitten wagt.

Schweinedeutsch – Verzeihung, Zeitungsdeutsch.

Schlamm ist auf Grund ihrer Seele, und wehe, wenn ihr Schlamm gar noch Geist hat!

Öffentliche Meinungen – private Faulheiten.

Oberfläche ist des Weibes Gemüt, eine bewegliche stürmische Haut auf einem seichten Gewässer.

Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.

Mitunter reicht schon eine stärkere Brille, um den Verliebten zu heilen.

Man wird mit einem schlechten Gewissen leichter fertig, als mit seinem schlechten Ruf.

Man muss lieben lernen, gütig sein lernen, und dies von Jugend auf.

Man liebt nicht den Menschen, sondern die Vorstellung, die man von ihm hat.

Leben wir zu nahe mit einem Menschen zusammen, ergeht es uns so, wie wenn wir einen guten Kupferstich immer wieder mit bloßen Fingern anfassen. Eines Tages haben wir nur noch ein schlechtes und beschmutztes Papier in den Händen.

Jeder suchte eine Magd mit den Tugenden eines Engels. Aber mit einem Male wurde er die Magd eines Weibes, und nun täte er Not, dass er darüber noch zum Engel werde.

Ist es nicht besser, in die Hände eines Mörders zu geraten, als in die Träume eines brünstigen Weibes?

Ich bin ein Wanderer und ein Bergsteiger, sagte er zu seinem Herzen, ich liebe die Ebenen nicht und es scheint, ich kann nicht lange still sitzen. Und was mir nun auch noch als Schicksal und Erlebnis komme – ein Wandern wird darin sein, ein Bergsteigen: man erlebt endlich nur noch sich selbst.

Habt ihr Acht gegeben, was für Menschen am meisten Wert auf strengste Gewissenhaftigkeit legen? Die, welche sich vieler erbärmlicher Empfindungen bewusst sind, ängstlich von sich und an sich denken und Angst vor anderen haben?

Gut deutsch sein heißt sich entdeutschen.

Gewissensbisse erziehen zum Beißen.

Gesetzt, der Trieb der Anhänglichkeit und Fürsorge für andere wäre doppelt so stark, als er ist, so wäre es gar nicht auf der Erde auszuhalten.

Für den Einsamen ist schon Lärm ein Trost.

Es ist immer noch zu wenig gelacht worden in der Welt, das ist die größte Schuld.

Es gibt eine Unschuld der Bewunderung: Der hat sie, dem es noch nicht in den Sinn gekommen ist, auch er könne einmal bewundert werden.

Ein Mann, der sehr beschäftigt ist, ändert selten seine Meinung.

Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt.

Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.

Die Natur macht keine Sprünge, aber wenn ein echter Heiliger auftaucht, macht sie einen Freudensprung.

Die großen Epochen unsres Lebens liegen dort, wo wir den Mut gewinnen, unser Böses als unser Bestes umzutaufen.

Die Geschäfte manches Reichen und Vornehmen sind seine Art Ausruhens von allzu langem gewohnheitsmäßigem Müßiggang.

Die Forderung, geliebt zu werden, ist die größte aller Anmaßungen.

Der Schenkende, der Schaffende, der Lehrende – sind Vorspiele des Herrschenden.

Der Mensch ist ein mittelmäßiger Egoist. Selbst der Klügste nimmt seine Gewohnheiten wichtiger als seinen Vorteil.

Der Hang zum Luxus geht in die Tiefe eines Menschen: Er verrät, dass das Überflüssige und Unmäßige das Wasser ist, in dem seine Seele am liebsten schwimmt.

Der Brief ist ein unangemeldeter Besuch, der Briefträger der Vermittler unhöflicher Überfälle.

Der Blick der Menschheit war bisher zu stumpf zu erkennen, dass die mächtigsten Menschen große Schauspieler waren.

Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.

Der Aphorismus ist die Form des Ewigen in der Literatur.

Denn eine Gesundheit an sich gibt es nicht, und alle Versuche ein Ding derart zu definieren sind kläglich missraten. Es kommt auf dein Ziel, deinen Horizont, deine Antriebe, deine Irrtümer und namentlich auf die Idealen und Phantasmen deiner Seele an, um zu bestimmen, was selbst für deinen Leib Gesundheit zu bedeuten habe. Somit gibt es unzählige Gesundheiten deines Lebens.

Das Weib lernt hassen in dem Maße, in dem es zu bezaubern verlernt.

Das Glück des Menschen beruht darauf, dass es für ihn eine undiskutierbare Wahrheit gibt.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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