Zitate von Friedrich Nietzsche

— Die besten Zitate (380), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Nietzsche" (DE; Philosoph)

Als ob nicht alle Worte Taschen wären, in welche bald dies, bald jenes, bald mehreres auf einmal gesteckt worden ist!

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Nietzsche Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.

Das beste Mittel, den Tag zu beginnen, ist: beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einen Menschen an diesem Tag eine Freude machen zu können.

Ein Denker versteht sich darauf, die Dinge einfacher zu nehmen als sie sind.

Wofür wir Worte haben, darüber sind wir auch schon hinaus. In allem Reden liegt ein Gran Verachtung. (Quelle: Götzendämmerung)

Gebildet sein heißt: Sich nicht merken zu lassen, wie schlecht man ist.

Etwas kurz gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielen Lang-Gedachten sein. (Quelle: Menschliches, Allzumenschliches)

Die Menschen ändern sich nicht prinzipiell, nur die Art der Irrtümer, denen sie anhängen unterliegen einem gewissen Wandel.

Anhänger aus Widerspruch - Wer die Menschen zur Raserei gegen sich gebracht hat, hat sich immer auch eine Partei zu seinen Gunsten erworben. (Quelle: Menschliches, Allzumenschliches)

Dank - Eine feine Seele bedrückt es, sich jemanden zum Dank verpflichtet zu wissen; eine grobe, sich jemandem. (Quelle: Menschliches, Allzumenschliche)

Sobald eine Religion herrscht, hat sie alle die zu ihren Gegnern, welche ihre ersten Jünger gewesen wären.

In jeder asketischen Moral betet der Mensch einen Teil von sich als Gott an und hat dazu nötig, den übrigen Teil zu diabolisieren.

Die Wahrheit wohnt selten dort, wo man ihr Tempel gebaut und Priester ordiniert hat.

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten

Die Hoffnung ist eine viel größere Stimulierung des Lebens als irgendein Glück

Alle Ideale sind gefährlich: weil sie das Tatsächliche erniedrigen und brandmarken; alle sind Gifte, aber als zeitweilige Heilmittel unentbehrlich.

Der Besitz besitzt. – Nur bis zu einem gewissen Grade macht der Besitz den Menschen unabhängiger, freier; eine Stufe weiter – und der Besitz wird zum Herrn, der Besitzer zum Sklaven.

Man nimmt die unerklärte dunkle Sache wichtiger, als die erklärte helle.

Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann.

Der Irrsinn ist bei einzelnen etwas Seltenes - aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.

(Quelle: Jenseits von Gut und Böse (1886) - Aph. 156)

Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.

Nein, gerade Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen.

Sodann die Tradition, das ist die Behauptung, daß das Gesetz bereits seit uralten Zeiten bestanden habe, daß es pietätlos, ein Verbrechen an den Vorfahren sei, es in Zweifel zu ziehn.

Wir leben in einem System, in dem man entweder Rad sein muss oder unter die Räder gerät.

Der Mann macht sich das Bild des Weibes, und das Weib bildet sich nach diesem Bilde.

Zu den Dingen, welche einen Denker zur Verzweiflung bringen können, gehört die Erkenntnis, dass das Unlogische für den Menschen nötig ist, und dass aus dem Unlogischen vieles Gutes entsteht.

Der Autor hat den Mund zu halten, wenn sein Werk den Mund auftut.

Wünschen ist ein Anzeichen von Genesung oder Besserung.

Ich will, ein für allemal, vieles nicht wissen – Die Weisheit zieht auch der Erkenntnis Grenzen.

Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen.

Zu jedem Kilo Liebe nimm ein Gramm Selbstverachtung!

Wo nicht Liebe und Hass mitspielt, spielt das Weib mittelmäßig.

Wir sind nur ästhetisch gerechtfertigt.

Will man einen Freund haben, so muss man auch für ihn Krieg führen wollen! Und um Krieg zu führen, muss man ein Feind sein können.

Wenn du eine Frau besuchst, nimm die Peitsche mit.

Wenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine Gemeinheit.

Wenn das Weib männliche Tugenden hat, so ist es zum Davonlaufen, wenn es keine männlichen Tugenden hat läuft es selbst davon.

Was ist der Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham.

Von allen Trostmitteln tut Trostbedürftigen nichts so wohl als die Behauptung, für ihren Fall gebe es keinen Trost. Darin liegt eine solche Auszeichnung, dass sie wieder den Kopf erheben.

Viele Menschen sind Pausen in der Symphonie des Lebens.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Gelehrten, Denkern, Theoretikern, Soziologen, etc.