Zitate von Friedrich Nietzsche

— Die besten Zitate (490), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich Nietzsche" (DE; Philosoph)

Wen nennst du schlecht? Den, der immer beschämen will.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich Nietzsche Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die ewige Sanduhr des Lebens wird immer wieder umgedreht – und du mit ihr, Stäubchen vom Staube.

Reife des Mannes: Das heißt, den Ernst wiedergefunden zu haben, den man als Kind hatte, beim Spiel.

Man soll vom Leben scheiden, wie Odysseus von Nausikaa schied, mehr segnend als verliebt.

Ein Bündnis ist fester, wenn die Verbündeten aneinander glauben, als wenn sie voneinander wissen.

Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich beschäftigt, um boshaft zu sein.

Bleib´ nicht auf ebnem Feld! Steig´ nicht so hoch hinaus! Am schönsten sieht die Welt von halber Höhe aus.

Es ist das Vorrecht der Größe, mit geringen Gaben hoch zu beglücken.

Einer hat immer unrecht, erst mit dem Zweiten beginnt die Wahrheit.

Das Böse ist des Menschen beste Kraft.

Überzeugungen sind Gefängnisse.

Zu jedem Kilo Liebe nimm ein Gramm Selbstverachtung!

Wo nicht Liebe und Hass mitspielt, spielt das Weib mittelmäßig.

Wir sind nur ästhetisch gerechtfertigt.

Will man einen Freund haben, so muss man auch für ihn Krieg führen wollen! Und um Krieg zu führen, muss man ein Feind sein können.

Wenn du eine Frau besuchst, nimm die Peitsche mit.

Wenn der Mensch vor Lachen wiehert, übertrifft er alle Tiere durch seine Gemeinheit.

Wenn das Weib männliche Tugenden hat, so ist es zum Davonlaufen, wenn es keine männlichen Tugenden hat läuft es selbst davon.

Was ist der Affe für den Menschen? Ein Gelächter oder eine schmerzliche Scham.

Von allen Trostmitteln tut Trostbedürftigen nichts so wohl als die Behauptung, für ihren Fall gebe es keinen Trost. Darin liegt eine solche Auszeichnung, dass sie wieder den Kopf erheben.

Viele Menschen sind Pausen in der Symphonie des Lebens.

Und seht mir doch diese Männer an, ihr Auge sagt es – sie wissen nichts besseres auf Erden, als bei einen Weib zu liegen.

Und ihr sagt mir, Freunde, dass nicht zu streiten sei über Geschmack und Schmecken? Aber alles Leben ist Streit um Geschmack und Schmecken.

Sei wenigstens mein Feind! – So spricht die wahre Ehrfurcht, die nicht um Freundschaft zu bitten wagt.

Schweinedeutsch – Verzeihung, Zeitungsdeutsch.

Schlamm ist auf Grund ihrer Seele, und wehe, wenn ihr Schlamm gar noch Geist hat!

Öffentliche Meinungen – private Faulheiten.

Oberfläche ist des Weibes Gemüt, eine bewegliche stürmische Haut auf einem seichten Gewässer.

Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.

Mitunter reicht schon eine stärkere Brille, um den Verliebten zu heilen.

Man wird mit einem schlechten Gewissen leichter fertig, als mit seinem schlechten Ruf.

Man muss lieben lernen, gütig sein lernen, und dies von Jugend auf.

Man liebt nicht den Menschen, sondern die Vorstellung, die man von ihm hat.

Leben wir zu nahe mit einem Menschen zusammen, ergeht es uns so, wie wenn wir einen guten Kupferstich immer wieder mit bloßen Fingern anfassen. Eines Tages haben wir nur noch ein schlechtes und beschmutztes Papier in den Händen.

Jeder suchte eine Magd mit den Tugenden eines Engels. Aber mit einem Male wurde er die Magd eines Weibes, und nun täte er Not, dass er darüber noch zum Engel werde.

Ist es nicht besser, in die Hände eines Mörders zu geraten, als in die Träume eines brünstigen Weibes?

Ich bin ein Wanderer und ein Bergsteiger, sagte er zu seinem Herzen, ich liebe die Ebenen nicht und es scheint, ich kann nicht lange still sitzen. Und was mir nun auch noch als Schicksal und Erlebnis komme – ein Wandern wird darin sein, ein Bergsteigen: man erlebt endlich nur noch sich selbst.

Habt ihr Acht gegeben, was für Menschen am meisten Wert auf strengste Gewissenhaftigkeit legen? Die, welche sich vieler erbärmlicher Empfindungen bewusst sind, ängstlich von sich und an sich denken und Angst vor anderen haben?

Gut deutsch sein heißt sich entdeutschen.

Gewissensbisse erziehen zum Beißen.



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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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