Zitate von Friedrich II.

— Die besten Zitate (69), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Friedrich der Große" (DE; Politiker)

— Bekanntes Zitat:

Alles in der Welt ist Torheit, nur nicht die Heiterkeit.

Friedrich der Große (* 24. Januar 1712 in Berlin; † 17. August 1786 in Potsdam) aus der Dynastie der Hohenzollern war ab 1740 König von Preußen.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Friedrich II. Zitate (Berufsgruppe: Politiker / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es ist in unseren Tagen Mode, Krieg zu führen, und aller Voraussicht nach wird diese Mode noch eine Weile anhalten.

Diplomatie ohne Waffen ist wie Musik ohne Instrumente.

Des Menschen Bestimmung ist für das Wohl der Gemeinschaft zu arbeiten, der er angehört.

Beleidigung mit Beleidigungen zu vergelten ist die Art des Pöbels.

Man soll nur strafen, um den Ehrgeiz zu wecken, aber nie um zu demütigen.

Daß ich lebe, ist nicht nötig, wohl aber, daß ich tätig bin.

Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.

Der Beamte und der Philosoph beziehen ihre Stärke aus der Sachfremdheit.

Kenntnisse kann jeder haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

Dem Manne, der die Geige baut, dankt alleine der Klang.

Thema: Bauen & Wohnen

Es heißt, dass wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.

Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften.

Je mehr man altert, desto mehr überzeugt man sich, dass seine heilige Majestät der Zufall gut drei Viertel der Geschäfte dieses miserablen Universums besorgt.

Gewißheit erlangt man nicht vom Hörensagen.

Unsern Dünkel müssen wir verlieren;
wir sollen handeln, nicht philosophieren.

Ich bereite mich auf jedes Ereignis, das da kommen könnte, vor. Mag das Glück mir günstig sein oder ungünstig, das soll mich weder mutlos machen, noch übermütig.

Die Ärzte werfen sich zu Schiedsrichtern unseres Lebens auf und sind im Grunde doch nichts anderes als Zuschauer unserer Leiden.

Die Klugheit ist sehr geeignet, zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht sie erwerben.

Wer sich an die Phantasie der Menschen wendet, wird immer den besiegen, der auf ihren Verstand einwirken will.

Unser Leben ist so kurz, und wir haben meistenteils ein so kurzes Gedächtnis, daß wir uns nur über das Auserlesenste unterrichten sollten.

Die Toleranz in der Gesellschaft muss jedem Bürger die Freiheit sichern zu glauben, was er will.

Ein wahrer Freund ist ein Geschenk des Himmels.

Man braucht weder Luther noch Calvin, um Gott zu lieben.

Ich habe Sie zum Stabsoffizier gemacht, damit Sie wissen, wann Sie nicht gehorchen sollen.

Man müsste es dahin bringen, daß sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen.

Nichts ist so trügerisch, als die Menschen nach ihrem Ruf zu beurteilen. Man kann in dem Urteil über große Männer nicht vorsichtig genug sein.

Festigkeit besteht im Widerstand gegen das Unglück.

Die erste Aufgabe des Gesetzgebers bleibt in meinen Augen immer, gleiches Recht für alle zu schaffen.

In meinem Staate kann jeder nach seiner Façon selig werden.

Der Aberglaube ist ein Kind der Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit.

Ich will der erste Diener meines Staates sein.

Man soll die menschlichen Pläne und Unternehmungen nie nach ihrem Ausgang beurteilen.

Jeder Staat, in dem die Tugend überwiegt, ist den anderen auf die Dauer überlegen.

Ohne Nachschub ist keine Armee tapfer.

Bücher sind kein geringer Teil des Glücks. Die Literatur wird meine letzte Leidenschaft sein.

Lasst uns weislich die kleinen Vorteile genießen, die uns zugefallen sind und uns erinnern, daß erkennen lernen oft zweifeln lernen ist.

Das ist das Schicksal aller Größen: Überlegenes Genie setzt sich den Giftpfeilen des Neides aus.



— Friedrich II. (1712 - 1786), auch Friedrich der Große, war von 1740 bis zu seinem Tod König von Preußen.


— Zu den bedeutendsten Errungenschaften Friedrich des Großen, volkstümlich auch der "Alte Fritz" genannt, zählten seine Reorganisation der preußischen Arme und die Umsetzung von Ideen des „aufgeklärten“ Absolutismus (z.B. Ausbau des Bildungssystem; er bezeichnete sich selbst als „ersten Diener des Staates“).

Die von ihm gegen Österreich geführten drei Schlesischen Kriege führten zum preußisch-österreichischen Dualismus (auch deutscher Dualismus genannt). Nach dem letzten dieser Kriege (Siebenjähriger Krieg; 1756 bis 1763) hatte Preußen seine Territorien stark vergrößert und wurde zu einer führenden Militärmacht in Europa.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Politiker") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Staatsmännern, Volksvertretern, Generälen, Präsidenten, etc.