Zitate von Franz von Sales

— Die besten Zitate (161), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Franz von Sales" (CH; Theologe)

Unsere Vollkommenheit besteht zum großen Teil darin, dass wir einander in unseren Unvollkommenheiten ertragen.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Franz von Sales Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CH) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es genügt, Gott in der Gegenwart die Treue zu halten.

Nimm dir am Morgen vor, alles zu vermeiden, zu bekämpfen und zu überwinden, was mit deinem Seelenheil und Gottes Ehre nicht vereinbar ist. Wenn unser Herr etwas Großes vor hatte, zog er sich zurück, um zu beten.

Finden wir uns am Fuß des Kreuzes ein, es ist die Leiter, auf der wir von diesen zeitlichen Jahren zu den ewigen Jahren emporsteigen.

Erwecke oft in dir den Geist der Fröhlichkeit und des Friedens. Sei überzeugt, dass dies der wahre Geist der Frömmigkeit ist.

Unmögliches gibt es für mich nicht, wird es auch nie geben, denn ich vertraue auf Gott, er vermag alles.

Keine Erde ist so dürr, dass sie nicht durch Güte fruchtbar wird.

Wenn wir auf alles verzichten, dann sorgt der Herr für alles und lenkt alles. Wenn wir uns hingegen etwas vorbehalten, weil wir es ihm nicht anvertrauen wollen, so lässt er uns, wie wenn er sagen wollte: Wenn du dich für so klug hältst, dies ohne mich tun zu können, dann mach es nur allein, du siehst dann schon, wie weit du damit kommst.

Darin besteht die Gabe der Stärke und des Mutes: sich selbst zu überwinden, um sich Gott anzuvertrauen.

Wie groß auch die Finsternis sei - wir sind dem Licht nahe. Was macht es aus, ob Gott zu uns aus Dornen redet oder aus duftenden Blumen?

Im Königreich der Seele soll die Liebe Königin sein.

Seien wir weder erstaunt noch betrübt, wenn wir uns vor den Augen der Freunde bei Fehlern und Unzulänglichkeiten ertappen; seien wir vielmehr froh, wenn man uns so sieht, wie wir wirklich sind.

Der Geist kann den Körper nicht ertragen, wenn er überernährt ist, wenn er aber unterernährt ist, kann der Körper den Geist nicht ertragen.

Vertrauen wir unsere guten Wünsche Gott an und seien wir nicht in Sorge, ob sie fruchtbar werden, denn der uns die Blüte des Wunsches verliehen hat, wird uns auch die Frucht der Erfüllung schenken.

Wer Jesus in seinem Herzen trägt, gleicht ihm bald auch in seinen äußeren Handlungen.

Man sollte stets und in allen Lagen ruhig leben. Macht uns ein Kummer zu schaffen, komme er nun von außen oder von innen, so gilt es, ihn gelassen anzunehmen. Erreicht uns aber die Freude, so wollen wir auch sie ebenso gelassen annehmen.

Sobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fühlt sein Herz eine gewisse beglückende Erregung, die Zeugnis gibt, dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist.

Ich bin Mensch so sehr, dass ich nichts weiter bin.

Mehr Liebe zum Guten als Furcht vor dem Bösen!

Wer die Gelassenheit bewahren kann inmitten von Schmerzen und Ermattung, und den Frieden inmitten von Ärgerlichkeiten und Arbeitsüberlastung, ist schon beinahe vollkommen.

Selig die biegsamen Herzen, denn sie werden nie brechen.

Wenn man guten Mut haben muss mit sich selbst, muss man noch größeren haben, um den Nächsten in Liebe zu ertragen. Man muss vor allem die Schwachen ertragen.

Wie gefährlich ist die Wissenschaft, so groß sie auch sein mag, wenn sie ohne Liebe und Demut schafft.

Man muss seine Unvollkommenheit ertragen, um zur Vollkommenheit zu gelangen.

Das Leiden, in sich betrachtet, ist etwas Furchtbares, wenn wir es aber in dem Willen Gottes ansehen, so verwandelt es sich in Liebe und Süßigkeit.

Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht.

Wenn Du einmal recht mutlos und niedergeschlagen bist, dann denke an Jonas. Er kam sogar aus dem Bauch des Walfisches heraus.

Die Geduld ist es, die uns am meisten im Guten fördert.

Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht.

Gott sagt nicht: Gib mir ein Herz wie das der Engel, sondern: Schenk mir dein Herz. Es ist dein eigenes Herz, das er verlangt; schenk es ihm, so wie es ist. Er will nichts, als was wir sind und was wir haben.

Bleibe beharrlich dabei, dich tapfer zu überwinden in den täglichen kleinen Ärgerlichkeiten, die dir zustoßen.

Im allgemeinen wissen wir nur zu gut, was wir tun sollten, aber wir wissen nicht, was wir tun würden. Es ist ein Zeichen der Anmaßung, wenn wir glauben, heiße Kohle anfassen zu können, ohne uns zu verbrennen.

Die Erfahrung des Guten macht es uns weit liebenswerter als das Wissen, das wir darüber haben können.

Der Tag lädt uns ein, der Ort spornt uns an, die Zeit drängt uns.

Erlaube nie deinen Wünschen, und seien sie noch so klein, dass sie dein Herz beunruhigen. Denn wenn erst kleine Wünsche den Boden für eine Unordnung gelockert haben, so kommen bald größere und große hinterdrein.

Noch jeder zornige Mensch hat seinen Zorn für gerecht gehalten.

Mit einem Tropfen Honig kann man mehr Mücken fangen als mit einem Fass voll Honig.

Das äußere Tun soll aus unserem Innenleben hervorgehen und das innere Leben hinwieder durch das äußere Tun genährt und gefördert werden.

Damit wir uns in der Gelassenheit üben, schenkt Gott uns oft großartige Pläne, deren Verwirklichung er jedoch nicht will.

Da müssen wir kühn, mutig und beharrlich das Werk anfangen und weiterführen, solange es möglich ist; dann aber ebenso gelassen und ruhig in den Ausgang des Unternehmens einwilligen, so wie es Gott gefällt, ihn uns zu geben.

Eine Dummheit hört nicht auf, eine zu sein, weil sie gedruckt ist oder am Schluss irgendwelcher schöner Bücher hinzugefügt ist.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.