Zitate von Franz von Sales

— Die besten Zitate (161), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Franz von Sales" (CH; Theologe)

— Bekanntes Zitat:

Wenn dein Herz wandert oder leidet, bring es behutsam an seinen Platz zurück und versetze es sanft in die Gegenwart deines Herrn. Und selbst wenn du in deinem Leben nichts anderes getan hast, außer dein Herz zurückzubringen und wieder in die Gegenwart unseres Gottes zu versetzen, obwohl es jedes Mal wieder fortlief, nachdem du es zurückgeholt hattest, dann hast du dein Leben wohl erfüllt.

Franz von Sales (* 21. August 1567 auf Burg Sales, Thorens-Glières; † 28. Dezember 1622 in Lyon) war Fürstbischof von Genf mit Sitz in Annecy, Ordensgründer, Mystiker und Kirchenlehrer.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Franz von Sales Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CH) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wir rühmen uns meistens unseres Leibes und verwenden wenig Sorgfalt auf die Seele. Staub, Staub, was rühmst du dich? Man schaut in den Spiegel, ehe man ausgeht; das Gewissen prüft man nicht. Wir sorgen uns um die Kleidung des Leibes, um die der Seele nicht.

Alles aus Liebe, nichts aus Zwang.

Unser Leben blühte reicher, säten wir mehr Liebe aus.

Ein besonnenes Stillschweigen ist allzeit besser als eine lieblose Wahrheit. Auch das Schweigen ist von Gott.

Nur die Vernunft macht uns zu Menschen, und dennoch ist es so selten, dass man wirklich vernünftige Menschen findet.

Ein Prediger ist gut, wenn seine Gemeinde beim Fortgehen nicht sagt: Welch herrliche Predigt! - sondern: Ich werde etwas tun.

Bei Kindern braucht man ein Gläschen voll Weisheit, ein Fass voll Klugheit und ein Meer von Geduld.

Es ist besser, durch Güte Reumütige zu schaffen als durch Strenge Heuchler.

Das heilige Feuer, das alles in sich umgestaltet, möge auch unser Herz umgestalten, damit es nur mehr Liebe sei.

Beten heißt, die Gegenwart Gottes erleben.

Ich habe einen Vertrag mit meiner Zunge geschlossen, dass sie sich nicht bewege, irgendein verletzendes Wort denen gegenüber auszusprechen, die sich gegen mich beleidigend äußern.

Die Selbstsucht stirbt erst eine halbe Stunde nach unserem Tod.

Da es gute und schlechte Gesellschaft gibt, gibt es auch gute und schlechte Einsamkeit.

Haben wir doch keine Sorge um das Morgen; denken wir nur daran, das Heute gut zu machen; und wenn der morgige Tag kommt, heißt es auch wieder heute, und dann werden wir an ihn denken.

Durch das Gebet öffnen wir die Augen unserer Seele.

Ein Heiliger; der traurig ist, ist ein trauriger Heiliger.

Bei allen Bitten und Gebeten, die du an Gott richtest, sollst du nicht dich allein im Auge haben, sondern sollst immer »Wir« sagen, wie der Herr es uns im Vaterunser gelehrt hat, wo kein »Ich« und kein »Für mich« vorkommt.

Freude öffnet das Herz. Traurigkeit verschließt es.

Das Maß der Liebe ist die Liebe ohne Maß.

Was immer unsere Freunde sagen, bedenken wir, dass unsere Freunde ebenso oft das Gute an uns übertreiben, wie unsere Feinde unsere Fehler vergrößern, und dass wir schließlich nur das sind, was wir vor Gott gelten.

Gott ist der Gott der Freude. Die Freude ist also die echte religiöse Haltung.

Die Freude ist christlicher als der Ernst, denn die echte religiöse Heiterkeit ist durch den Ernst hindurchgegangen und über ihn hinausgelangt.

Besiegt ist nur, wer den Mut verliert. Sieger ist jeder, der weiterkämpfen will.

Uns vom Heiligen Geist vorbehaltlos leiten lassen: Das ist es.

Der große Jammer mit den Menschen ist, dass sie so genau wissen, was man ihnen schuldet, und so wenig Empfindung dafür haben, was sie anderen schulden.

Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, außer, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.

Dieses Buch hat mehr Menschen geheiligt als es Buchstaben hat. (Über die „Nachfolge Christi“ von Thomas von Kempen)

Die Liebe zerstört nicht, sie vollendet alles.

Leben Sie fröhlich und mutig, denn der Engel, der singend die Geburt unseres kleinen Erlösers ankündigt, singt verkündigend, dass er den Menschen guten Willens Freude, Friede und Glück bringt.

Seien wir doch, was wir sind, und seien wir es gut.

Um die Gnade Gottes in unser Herz aufnehmen zu können, darf dieses nicht voll von uns selbst sein.

Je trefflicher die Güter sind, die ihr euch gegenseitig darbietet, desto vollkommener ist eure Freundschaft.

Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.

Niemals wird man zur Höhe der Vollkommenheit in der Gottesliebe gelangen, wenn man sich nicht aus Demut tief beugt.

Überlasst euch in keiner Weise der Traurigkeit. Worüber soll sich auch eine Seele betrüben, die demjenigen dient, der auf ewig unsere Freude sein wird?

Gott lieben in glücklichen Tagen, das können auch die kleinen Kinder. Ihn aber in Bitternis lieben, das bringt nur unsere liebende Treue fertig. Um Weihnachten gut zu feiern, werden wir vor allem unseren Verstand demütigen und anerkennen, dass er in keiner Weise fähig ist, auf den Grund dieses großen Geheimnisses vorzudringen, das ein wahrhaft christliches Mysterium ist.



— Franz von Sales (1567 - 1622) war Fürstbischof von Genf, Ordensgründer, Mystiker und Kirchenlehrer.


— Franz von Sales (franz.: François de Sales) ist der Patron der Schriftsteller, Journalisten, der Gehörlosen und der Städte Genf, Annecy und Chambéry.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.