Zitate von Francis Bacon

— Die besten Zitate (96), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Francis Bacon" (GB; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.

Francis Bacon (* 22. Januar 1561 in London; † 9. April 1626 in Highgate bei London) war ein englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Francis Bacon Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Frauen sind die Geliebten der Männer in der Jugend, die Gefährtinnen auf der Höhe des Lebens, die Pflegerinnen im Alter.

Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

Das Argument gleicht dem Schuß einer Armbrust - es ist gleichermassen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.

Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.

Der, welcher in ein Land reist, bevor er einige Kenntnisse von dessen Sprache hat, geht in die Schule und nicht auf Reisen.

Manche Bücher darf man nur kosten, andere muss man verschlingen und nur wenige kauen und verdauen.

Aphorismen, da sie ein gebrochenes Wissen darstellen, laden die Menschen ein, weiter zu forschen.

Diejenigen, die sich nicht auf neue Methoden einlassen, müssen immer wieder mit den alten Unzulänglichkeiten rechnen. Zeit ist nämlich der größte Erneuerer.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Ein kluger Mann schafft mehr Gelegenheiten, als er findet.

Staunen ist der Samen des Wissens.

Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.

Wahres Wissen ist Wissen, das auf die Ursachen zurückgeht.

Gute Gesinnung allein, wenngleich sie Gott wohlgefällig ist, hat für die Allgemeinheit wenig mehr Wert als gute Träume, es sei denn, dass sie in Handlungen umgesetzt werden.

Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.

Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.

Nichts macht den Menschen argwöhnischer, als wenig zu wissen.

Zorn macht langweilige Menschen geistreich.

Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so dass es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.

Die beste Einstellung gegenüber dem Bösen ist, es nicht tun zu wollen.

Wer sich an der Einsamkeit ergötzt, ist ein wildes Tier oder ein Gott.

Wenn der Richter vom Buchstaben des Gesetzes abweicht, wird er Gesetzgeber.

Ohne Zweifel sind die besten und für das Gemeinwohl verdienstvollsten Werke von ledigen oder kinderlosen Männern vollbracht worden.

Kunst ist Mensch plus Natur.

Geld gleicht dem Dünger, der wertlos ist, wenn man ihn nicht ausbreitet.

Es gibt nichts Schlimmeres als die Folter der Gesetze.

Das Glück gleicht dem Markte, wo oft, wenn man warten kann, die Preise fallen.

Denn die Welt darf nicht eingeengt werden, bis sie in die Grenzen des Verstehens passt [was bisher der Fall war], sondern das Verstehen muß sich erweitern und öffnen, bis es das Bild der Welt umfassen kann.

Junggesellen sind die besten Freunde, die besten Herren, die besten Diener; aber nicht immer die besten Untertanen, denn sie sind gleich dabei, fortzulaufen, und fast alle Flüchtlinge gehören ihrem Stand an.

Wer Weib und Kinder besitzt, hat dem Schicksal Geiseln gegeben.

Wenn ein Mensch gütig und höflich ist, beweist er, dass er ein Weltbürger ist.

Reichtum ist wie Stallmist: Er nützt nur, wenn man ihn ausstreut.

In der Nächstenliebe gibt es kein Übermaß.

Eine Ehefrau ist des jungen Mannes Geliebte, seine Kameradin in der Mitte seines Lebens und seine Krankenpflegerin im Alter.

Etwas wirklich zu wissen bedeutet, dessen Ursachen zu kennen.

Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.

Gesänge müssen kräftig und lustig sein, kein Gezwitscher und Geplärre.

Der Mensch tut gut daran, einen Bleistift bei sich zu tragen und die Gedanken, wenn sie kommen, niederzuschreiben.



— Francis Bacon (1561 - 1626) war ein englischer Philosoph, Staatsmann, Wissenschaftler, Jurist, und Redner.


— Aus Francis Bacons (auch: Baron Verulam; 1. Viscount St. Albans) Doppelkarriere als Philosoph und Politiker ergab sich, dass er zahlreiche philosophische, literarische und juristische Schriften verfasste, u.a. eine politischen Denkschriften Königin Elisabeth I. (1533 – 1603; Tochter von Heinrich VIII.).

Bacon wurde der Vater des Empirismus genannt und gilt als Begründer der wissenschaftlichen Methode. Dies könne durch einen skeptischen und methodischen Ansatz erreicht werden, bei dem Wissenschaftler vermeiden, dass sie sich selbst irreführen (siehe auch Karl Popper).
Die Formel „Wissen ist Macht“ wird auf ihn zurückgeführt.

Treffer 0 bis 40 werden auf dieser Seite präsentiert. Es wurden insgesamt 96 deutsche Zitate, Lebensweisheiten, Gedanken und Sentenzen des Autors "Francis Bacon" gefunden.

           weiter    

Seiten:       1      2      3  

Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Gelehrten, Denkern, Theoretikern, Soziologen, etc.