Zitate von Eugen Drewermann

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "E. Drewermann" (DE; Theologen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Eugen Drewermann (* 20. Juni 1940) ist ein deutscher Kirchenkritiker, Theologe, Friedensaktivist und suspendierter römisch-katholischer Priester.

— Bekanntes Zitat:

Die Helden von Troja kennt ein jeder - von den friedlichen minoischen Königen kennen wir nicht einen einzigen mit Namen.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Eugen Drewermann" (Berufsgruppe: Theologen / Land: DE)

Die Botschaft Jesu war nicht: Fallt vor mir auf die Knie, sondern: Macht euch nach meiner Weise auf die Socken.


Die Führer, die Alpha-Leute der Gruppe, müssen definieren, welche Leute in der Gruppe zuunterst stehen und die Omega-Position einzunehmen haben.


Die besondere Dynamik des kapitalistischen Wirtschaftssystems besteht darin, dass Geld und Zins miteinander verbunden werden …
Rein mathematisch reißt der Zins die Menschen auseinander: diejenigen, die an der Armut zugrunde gehen, und diejenigen, die an der Zahlungsnot des Kreditnehmers immer reicher werden.
(Aus: Jesus von Nazareth - Befreiung zum Frieden)


Das, wovor wir am meisten Angst haben, ist häufig das, worauf wir am meisten hoffen.


Das Maß unserer Menschlichkeit bestimmt sich wesentlich danach, inwieweit wir über Worte verfügen, die das Erleben und die Gefühlswelt von Menschen auszudrücken vermögen. (Aus: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen)


Die Spirale uralter Angst voreinander treibt die Anstrengungen der technischen Vernunft ins völlig Wahnwitzge.


Märchen sind die letzte Literaturgattung, die uns in dem Glauben verführt, daß die Liebe eine Chance auf dieser Welt hat.


Ohne Zweifel hängt die Fähigkeit zu Liebe wesentlich davon ab, dass der Mensch die Angst der Gottesferne überwindet, die seine Liebe zerstört; alle Angst ist egozentrisch und überzieht den anderen mit den Projektionen eigener Erwartungen und Befürchtungen.


Es gehört zu den ewigen Gesetzen der Angst, dass wir uns, wenn der Boden zu schwanken beginnt, anzuklammern versuchen.


Zwischen Verstand und Frömmigkeit darf nicht ewige Spaltung bestehen.


Dass Menschen in Schuld geraten, ist schlimm; aber sich schuldig zu fühlen und nicht an Vergebung glauben zu können, - das ist die Hölle.


Jesus wollte diese Kirche nicht!


Die Angreifer von heute fühlen sich nicht selten als die Angegriffenen von gestern.


Die Verlagerung der militärischen in die ökonomische Auseinandersetzung ist kein "Nichtkrieg", sondern sie richtet wirtschaftlich wie ökologisch furchtbare Zerstörungen an.


Es ist das Wichtigste, was wir im Leben lernen können: das eigene Wesen zu finden und ihm treu zu bleiben.


Günstig für den Frieden ist nicht eine starke Armee, sondern überhaupt keine Armee.


Jede menschliche Gruppe tendiert dahin, abweichende Meinungen und Haltungen auf ein Mittelmaß zusammenzudrücken.


Man muß sich vor Augen halten, daß es noch keine 150 Jahre her ist, als die systematische Ausrottung der 1,5 Millionen nordamerikanischer Indianer eine beschlossene Sache wurde.


Psychologisch ergibt sich das Phänomen des Fanatismus dann, wenn jemand nicht aus seinem Ich lebt, sondern seine ganze Anerkennung und Selbstachtung darauf gründet, sich einem äußerst rigiden Überich zu unterwerfen.


Die Leistungsbewertung schafft unvermeidlich ein Feld lateraler Konkurrenz, und der Übersprung zur offenen Konfrontation mag in männerorientierten Gesellschaften tatsächlich weitaus leichter fallen als in weiblich bestimmten.


Unter Sünde verstehen die meisten Leute einen Verstoss gegen den Diätplan.




— Eugen Drewermann (* 20. Juni 1940) ist ein deutscher Kirchenkritiker, Theologe, Friedensaktivist und suspendierter römisch-katholischer Priester.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologen") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.