Zitate von Erwin Schrödinger

— Die besten Zitate (18), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Erwin Schrödinger" (AT; Wissenschaftler)
 
— Bekanntes Zitat:

Ein rein verstandesmäßiges Weltbild ganz ohne Mystik ist ein Unding.


— Erwin Schrödinger (1887 - 1961) war ein österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker.


Gute Zitate, schöne Sprüche, beliebte Weisheiten und tiefgründige Aphorismen von "Erwin Schrödinger" (Berufsgruppe: Wissenschaftler / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ.

Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: die Gesamtzahl aller »Bewusstheiten« ist immer bloß »eins«.


Darum ist dieses dein Leben, das du lebst, auch nicht ein Stück nur des Weltgeschehens, sondern in einem bestimmten Sinn das ganze. Nur ist dieses Ganze nicht so beschaffen, daß es sich mit einem Blick überschauen läßt. - Das ist es bekanntlich, was die Brahmanen ausdrücken mit der heiligen, mystischen und doch eigentlich so einfachen und klaren Formel Tat twam asi (das bist du).


Wenn es bei dieser verdammten Quantenspringerei bleiben soll, so bedaure ich, mich mit der Quantentheorie überhaupt befaßt zu haben


Ich - ich im weitesten Sinne des Wortes, d.h. jedes bewußt denkende geistige Wesen, das sich als »Ich« bezeichnet oder empfunden hat - ist die Person, sofern es überhaupt eine gibt, welche die »Bewegung der Atome« in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen leitet.


Die Welt wird mir nur einmal gegeben und nicht einmal als Existierend und einmal als Wahrgenommen. Subjekt und Objekt sind eins.


Der Grund dafür, daß unser fühlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein.


Wenn sich ein Mann nie widerspricht, muss der Grund dafür sein, dass er praktisch nie etwas sagt.


Es liegt natürlich sehr nahe, die Funktion ψ auf einen Schwingungsvorgang im Atom zu beziehen, dem die den Elektronenbahnen heute vielfach bezweifelte Realität in höherem Maße zukommt als ihnen.


Das Bewusstsein kann nicht physisch berücksichtigt werden. Denn das Bewusstsein ist absolut grundlegend. Es kann nicht mit anderen Worten erklärt werden.


Die wahrgenommene Vielheit ist nur Schein, sie besteht in Wirklichkeit gar nicht. Die Philosophie des Vedânta hat dieses ihr Grunddogma durch manches Gleichnis zu verdeutlichen gesucht, wovon eines der ansprechendsten das vom Kristall ist, der von einem einmal vorkommenden Gegenstand Hunderte von kleinen Abbildern zeigt, ohne daß doch der Gegenstand dadurch vervielfacht würde.


Ein Wissenschaftler erhebt nur Anspruch auf 2 Dinge, nämlich Wahrheit und Aufrichtigkeit, und diese bürdet er sich selbst und anderen Wissenschaftler auf.


„Ich finde Gott nicht vor in Raum und Zeit“, so sagt der ehrliche naturwissenschaftliche Denker und wird dafür von denen gescholten, in deren Katechismus doch steht: Gott ist Geist.


Ich bin kein Freund der Wahrscheinlichkeitstheorie, ich hasste sie seit dem Moment, als unser lieber Freund Max Born sie in die Welt setzte. Denn es zeigte sich, wie einfach und unkompliziert jetzt alles auf einmal war: im Prinzip wurde allerdings vieles glattgebügelt und die wahren Probleme verborgen. Jeder musste auf den Zug aufspringen. Und tatsächlich verging kein Jahr, bis sie zu einem offiziellen Credo wurde, und das ist sie immer noch.


Der Kunstgriff, mittels dessen sich ein Organismus stationär auf einer ziemlich hohen Ordnungsstufe (einer ziemlich tiefen Entropiestufe) hält, besteht in Wirklichkeit aus einem fortwährenden Aufsaugen von Ordnung aus seiner Umwelt (Thema Thermodynamik)


Die Entdeckung des Genmoleküls, eines ungewöhnlich großen Moleküls, welches eine Extremform höchst differenzierter Ordnung ist … (Thema DNA).


Die Vielfältigkeit ist offenkundig, in Wahrheit gibt es nur einen Geist.


Wie vermeidet ein lebender Organismus seinen Zerfall? Die naheliegende Antwort ist: Durch Essen, Trinken, Atmen und (bei Pflanzen) Assimilieren. Der Fachbegriff ist der Stoffwechsel. Das griechische Wort „Metabolismus“ (von metabole) bedeutet Veränderung oder Austausch. Tausch wofür?




— Erwin Schrödinger (1887 - 1961) war ein österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker.




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