Zitate von Ernst R. Hauschka

— Die besten Zitate (44), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Ernst R. Hauschka" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann.

Ernst R. Hauschka (* 8. August 1926 in Ústí nad Labem, Tschechoslowakei; † 29. Mai 2012 in Regensburg) war ein deutscher Aphoristiker und Lyriker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Ernst R. Hauschka Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Manche Menschen sind wie gewaltige Berge: je höher, umso eisiger.

Die Ehe ist ein Abenteuer, das auf der Erde beginnen und im Himmel enden sollte, nicht umgekehrt.

Viele Missverständnisse entstehen dadurch, dass ein Dank nicht ausgesprochen, sondern nur empfunden wird.

Die genialsten Ideen scheitern oft daran, daß nicht einmal der, der sie hat, daran glaubt.

Neid ist die Eifersucht darüber, dass sich Gott auch mit anderen Menschen außer uns beschäftigt.

Schon mancher dumme Verlierer wurde der heimliche Sieger.

Es ist erstaunlich, daß trotz aller Siege der Technik die Natur noch immer am Boden liegt.

Die Ehe ist kein Dessert, das es zu schlecken, sondern eine Suppe, die es auszulöffeln gilt.

Jedes Volk kann sich nur eine beschränkte Anzahl von Dummen leisten, die nichts sehen, nichts hören und trotzdem alles besser wissen.

Liebe ist das am meisten ausgebeutete, geschändete, gefolterte, unterdrückte, versklavte, geschlagene und verkannte Wort unserer Zeit.

Mögen wir auch seit Jahrhunderten seßhaft geworden sein: Nomaden des Denkens sind wir noch immer.

Sich alte Gedanken aufs neue machen, ist ein Stück Kultur; sich neue Gedanken machen, ohne die alten zu kennen, ist ein Stück Barbarei.

Versuchungen sind wie eine Stechmückenplage: Während wir eine erschlagen, sind tausend andere da.

Die Lüge ist die Tarnkappe eines feigen Menschen.

Das Leben ist eine Treppe: Wir wissen nie, ob es mit uns aufwärts oder abwärts geht.

Das Lesen im Bett zeugt von völliger Hingabe an die Kunst: Man überlässt es dem Dichter, wann man einschläft.

Ohne Vorbehalte kann man nur mit jemandem diskutieren, wenn dieser von der Sache nichts versteht.

Die bescheidenen Menschen wären die berufenen Politiker, wenn sie nicht so bescheiden wären.

Der Ärger ist als Gewitter, nicht als Dauerregen gedacht; er soll die Luft reinigen und nicht die Ernte verderben.

Man glaubt gar nicht, wieviel gedruckt wird, ohne daß es jemals gelesen wird.

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.

Wenn man in seinen Gedanken versinkt, darf man sich nicht mit seichtem Wasser begnügen.

Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns.

Wer einmal über's Ohr gehauen wurde, der hört beim nächsten Mal besser.

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?

Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.

Die Ungerechtigkeit der Geschichte besteht darin, daß wir die gleichen Augen und Ohren haben wie unsere Vorfahren, obwohl wir weit mehr hören und sehen als sie.

Selbstbewusstsein ist etwas Gesundes, solange es andere nicht krank macht.

Für jeden Menschen auf dieser Welt geht einmal die Sonne auf - nur der Zeitpunkt ist verschieden.

Der Zuversichtliche ist unverwundbar.

An nichts gewöhnt man sich so schnell wie an das langsame Arbeiten.

Wer Phrasen drischt, wird Phrasen ernten.

Wenn ein freundlicher Mensch auch noch zuverlässig ist, dann haben wir es schon mit einem halben Engel zu tun.

Was man vergisst, das hat man im Grunde nicht erlebt.

Manche hübsche Weintraube eines Weisen lebt weiter als Rosine im Kopf eines Narren.

Genau die Kraft, die gefehlt hat, um einen Sieg zu erringen, braucht man, um eine Niederlage zu verkraften.

Für Erfinder bietet unsere Sprache unendliche Möglichkeiten.

Manche Gedanken setzen sich in unserem Herzen nieder wie der leise fallende Schnee.

Denken kann der Erde oder Gott zugewandt sein - dann nennt man es beten.

Wer die Sanftmut als Schwäche ansieht, verkennt ihren Mut.

Liebe erträgt alles, heutzutage jedoch keinen Widerspruch.

Wer im Geld schwimmt, hält einen Rettungsring für eine Zumutung.

Wer Ausdauer besitzt, ist schon fast am Ziel.



— Ernst Reinhold Hauschka (1926 - 2012) war ein tscheslowakischer-deutscher Aphoristiker und Lyriker.


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