Zitate von Ernst Mach

— Die besten Zitate (16), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Ernst Mach" (AT; Wissenschaftler)

— Bekanntes Zitat:

Die Mechanik fasst nicht die Grundlage, auch nicht einen Teil der Welt, sondern eine Seite derselben.

Ernst Mach (* 18. Februar 1838 in Chirlitz bei Brünn, Österreich; † 19. Februar 1916 in Vaterstetten, Bayern) war ein österreichischer Physiker, und Wissenschaftstheoretiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Ernst Mach Zitate (Berufsgruppe: Wissenschaftler / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Es [sind] dieselben psychischen Funktionen, nach denselben Regeln ablaufend, welche einmal zur Erkenntnis, das andere Mal zum Irrtum führen.

Die Lebewesen haben sich teils durch angeborene (permanente), teils durch erworbene (temporäre) Anpassung mit den Umständen ihrer Umgebung ins Gleichgewicht gesetzt.

Das wissenschaftliche Denken geht aus dem volkstümlichen Denken hervor.

Die Brücke zwischen der Physik im weitesten Sinne und der naturwissenschaftlichen Psychologie bilden eben dieselben Elemente, welche je nach dem untersuchten Zusammenhang physische oder psychische Objekte sind.

Die Erfahrung wächst durch fortschreitende Anpassung der Gedanken an die Tatsachen.

Man schützt sich vor dem Irrtum und zieht sogar Nutzen aus demselben, indem man die Motive, welche verführend gewirkt haben, aufdeckt.

Wer meint, die Welt aus Bewusstsein aufbauen zu können, hat sich wohl nicht klar gemacht, was für eine Komplikation die Tatsache des Bewusstseins einschließt.

Die Relativitätstheorie ist genauso ein Hirngespinst wie die Vorstellung, es gäbe Atome.

Die meisten Naturforscher pflegen heute als Philosophen einen 150 Jahre alten Materialismus, dessen Unzulänglichkeit allerdings nicht nur die Fachphilosophen, sondern alle dem philosophischen Denken nicht zu fern Stehenden, längst durchschaut haben.

Der populäre Begriff einer Antithese zwischen Aussehen und Wirklichkeit hat einen sehr leistungsfähigen Einfluss auf wissenschaftlichen und philosophischen Gedanken ausgeübt.

Wenn die Ergebnisse der psychischen Partialanpassungen in solchen Widerstreit geraten, dass das Denken nach verschiedenen Richtungen getrieben wird, wenn die Beunruhigung so weit sich steigert, dass mit Absicht und Bewusstsein ein leitender einheitlicher Faden durch dieses Wirrsal gesucht wird, so ist ein Problem entstanden.

So seltsam es auch klingen mag, die Stärke der Mathematik beruht auf dem Vermeiden jeder unnötigen Annahme und auf ihrer großartigen Einsparung an Denkarbeit.

Erhebliche Fortschritte der Forschung [sind] nur zu erzielen [...] durch Zusammenwirkung der sozialen Vereinigung der Menschen, durch gegenseitige Mitteilung, durch Sprache und Schrift.

Der Ausdruck "Sinnestäuschung" beweist, daß wir uns noch nicht ganz bewußt sind, daß die Sinne die Dinge weder falsch noch richtig wiedergeben... Unter verschiedenen Umständen rufen sie verschiedene Empfindungen und Wahrnehmungen hervor.



— Ernst Waldfried Josef Wenzel Mach (1838 - 1916) war ein österreichischer Physiker, Sinnesphysiologe, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker.


— Nach Ernst Mach ist die Mach-Zahl benannt, welche die Geschwindigkeit im Verhältnis zur Schallgeschwindigkeit beschreibt.

Neben Problemen in der Physik und deren Lösungen beschäftigte er sich auch mit Fragen der Philosophie. In der Sinnesphysiologie machte er wichtige Experimente zum Gleichgewichtssinn des Menschen, zu Reizschwellen und zu optischen Täuschungen (Machsche Streifen).

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Wissenschaftler") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Chemikern, Physikern, Mathematikern, Biologen, Forschern, etc.