Zitate von Ernst Bloch

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "E. Bloch" (DE; Philosophen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Ernst Simon Bloch (1885 - 1977) war ein deutscher Philosoph.

— Bekanntes Zitat:

Gehe in dich, das ist leicht gesagt. Doch es zu tun, ist schon deshalb schwerer, weil da wenig Auslauf ist.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Ernst Bloch" (Berufsgruppe: Philosophen / Land: DE)

Man muss ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern. (Quelle: Aphorismen und Lebensweisheiten)


Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.


Furcht ist Besorgnis vor etwas Bestimmten - Angst ist Besorgnis vor etwas Unbestimmtem.


Es gehört zum Wesen der Hoffnung, dass sie enttäuscht werden kann, sonst wäre sie ja Zuversicht.


Die Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.


Das Grundthema der Philosophie, die bleibt und ist, indem sie wird, ist die noch ungewordene, noch ungelungene Heimat.


Der Kapitalismus ist ungesund - sogar für Kapitalisten.


Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst.


Die Sehnsucht scheint mir die einzige ehrliche Eigenschaft des Menschen.


Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen.


Wer sind wir? Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Was erwarten wir? Was erwartet uns? Viele fühlen sich nur als verwirrt. Der Boden wankt, sie wissen nicht warum und von was. Dieser ihr Zustand ist Angst, wird er bestimmter, so ist er Furcht. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung, Einleitung)


Denken heißt Überschreiten. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)


Die Wachträume ziehen, sofern sie echte Zukunft enthalten, allesamt in dieses Noch-Nicht-Bewusste, ins ungeworden-ungefüllte oder utopische Feld. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)


Nichts ist an sich gut, wenn es nicht begehrt wird. Aber nichts wird begehrt, wenn es sich nicht selbst als gut darstellt. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)


Die dialektisch-historische Tendenzwissenschaft Marxismus ist derart die vermittelte Zukunftswissenschaft der Wirklichkeit plus der objektiv-realen Möglichkeit in ihr; all das zum Zweck der Handlung. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)


Die meisten Menschen sind zu feig zum Bösen, zu schwach zum Guten. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)


Sozialutopie arbeitete als ein Teil der Kraft, sich zu verwundern und das Gegebene so wenig selbstverständlich zu finden, dass nur seine Veränderung einzuleuchten vermag.


Das Leben ist bedenklich, doch per Saldo sollte es sich rentieren. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)


Der Mensch lebt noch überall in der Vorgeschichte, ja alles und jedes steht noch vor Erschaffung der Welt, als einer rechten. Die wirkliche Genesis ist nicht am Anfang, sondern am Ende, und sie beginnt erst anzufangen, wenn Gesellschaft und Dasein radikal werden, das heißt sich an der Wurzel fassen. Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfasst und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat. (Quelle: Das Prinzip Hoffnung)




— Ernst Simon Bloch (1885 - 1977) war ein deutscher Philosoph.




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