Zitate von Erich Kästner

— Die besten Zitate (66), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Erich Kästner" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Erich Kästner Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.

Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die Tavernen.

Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen.

Wer seine Schwiegermutter totschlägt, wird geköpft. Das ist ein uralter verständlicher Brauch.
Wer aber Hunderttausende umbringt, erhält ein Denkmal.

Wunder erleben nur diejenigen, die an Wunder glauben.

Dass wir wieder werden wie Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten versuchen, dass die Kinder so werden wie wir.

Die Dummheiten wechseln, und die Dummheit bleibt.

Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180 Grad drehbar.

Je üppiger die Pläne blühen, umso verzwickter wird die Tat.

Es kann nicht früh genug darauf hingewiesen werden, daß man die Kinder nur dann vernünftig erziehen kann, wenn man zuvor die Lehrer vernünftig erzieht.

Dass man lebt, ist Zufall; dass man stirbt, ist gewiss.

Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche.

Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen.

Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln.

Wenn man genug Geld hat, stellt sich der gute Ruf ganz von selbst ein.

Alle beide, Hund und Katze, sind reich an Tugenden und Talenten, doch der Hund hat ein Talent zuviel: Er lässt sich dressieren. Und er hat eine Tugend zu wenig: Er ist ein Tier ohne Geheimnisse.

Am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

Bei Vorbildern ist es unwichtig, ob es sich dabei um einen großen toten Dichter, um Mahatma Gandhi oder um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gegebenen Augenblick ohne Wimpernzucken gesagt oder getan hat, wovor wir zögern.

Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, dass man die Kinder ungefähr verstehen kann.

Wie gesagt, das Leben muss noch vor dem Tode erledigt werden.

Es gibt nicht nur die ewig Gestrigen, es gibt auch die ewig Morgigen.

Alles, was gigantische Formen annimmt, kann imponieren - auch die Dummheit.

Nie soll man so tief sinken, den Kakao, durch den man gezogen wird, auch noch zu trinken.

Entweder man lebt, oder man ist konsequent.

Alexander der Große zählte, um sich nicht zu unüberlegten Taten hinreißen zu lassen, jedesmal erst bis dreißig. Also, das ist ein wunderbares Rezept. Befolgt es, wenn es nötig sein sollte! Noch besser ist es, ihr erzählt bis sechzig.

Moral: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Denkt an das fünfte Gebot: Schlagt Eure Zeit nicht tot.

Ich glaube an den gesunden Menschenverstand wie an ein Wunder; doch der gesunde Menschenverstand verbietet mir, an Wunder zu glauben.

Die Vergangenheit muss reden und wir müssen zuhören. Vorher werden wir und sie keine Ruhe finden.

Der Neid, der keinen Weg sieht, begibt sich auf den einzigen Ausweg: Ins Verbrechen.

Was war, wird nicht besser, indem man es nachträglich lobt.

Vernunft muss sich jeder selbst erwerben, nur die Dummheit pflanzt sich gratis fort.

Ein Mensch, der Ideale hat, der hüte sich, sie zu erreichen. Sonst wird er eines Tages statt sich selber andren Menschen gleichen.

Das Gewissen ist eine Uhr, die immer richtig geht; nur wir gehen manchmal falsch.



— Emil Erich Kästner (1899 - 1974) war ein deutscher Schriftsteller, Dichter, Drehbuchautor und Satiriker.


— Kästner ist vor allem für seine humorvollen, zeitkritischen Gedichte und für seine Kinderbücher wie „Emil und die Detektive“ (1929), „Das fliegende Klassenzimmer“ (1933) und „Das doppelte Lottchen“ (1949) sowie seine Autobiographie „Als ich ein kleiner Junge war“ (1957) bekannt und war viermal für den Nobelpreis für Literatur nominiert.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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