Zitate von Emile Zola

— Die besten Zitate (41), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Emile Zola" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

Émile Zola (* 2. April 1840 in Paris; † 29. September 1902 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Maler und Journalist.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Emile Zola Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wenn man nicht der Stärkere ist, muss man der Klügere sein.

Lachen ist eine Macht, vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen.

Man bedarf keines Luxus, um zu leiden.

Wenn Sie mich, als Künstler, fragen, was ich in dieser Welt zu tun habe, werde ich antworten: Ich bin hier, um laut zu leben.

Die Wahrheit ist im Anmarsch und nichts wird sie aufhalten (Franz.: La vérité est en marche et rien ne l’arrêtera; Briefe. An den französischen Präsidenten)

Nichts gibt den jungen Leuten mehr Mut als die Liebe.

Jedes Weltkind sollte wenigstens einmal im Monat eine Nacht im Freien durchwachen, um einmal all seine eitlen Künste abzustreifen.

Zwei Personen stecken in einem Maler - der Poet und der Handwerker.

Die Menschen sollen Menschen bilden, in dem sie sie als Menschen behandeln.

Wenn man die Wahrheit verschließt und in den Boden vergräbt, dann wird sie nur wachsen und so viel explosive Kraft ansammeln, dass sie an dem Tag, an dem sie durchbricht, alles, was ihr im Wege steht, fortfegt.

Ich klage an ...! (Franz.: J’accuse ...!; Quelle: Briefe; Zur Dreyfus-Affäre; 1898)

Angesichts des Todes endet aller Streit.

Da wir wissen, dass Gott nichts Böses tun kann, lässt sich leicht erraten, woher die Frau kommt.

Nichts widersteht, Berge fallen und Meere weichen vor einer Persönlichkeit, die handelt.

Wir brauchen Bücher, immer mehr Bücher! Durch das Buch, nicht durch das Schwert, wird die Menschheit die Lüge und die Ungerechtigkeit besiegen, den endgültigen Bruderfrieden unter den Völkern erobern.

Wo Zwang herrscht, ist kein Vergnügen.

Über Geschmack und Farben lasse sich streiten, weil man nicht wissen könne, was man selbst eines Tages lieben werde.

Nach meiner Ansicht kann man nicht behaupten, etwas gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat.

Der Gedanke ist eine Tat, und die fruchtbarste, die auf die Welt wirken kann.

Die einzige Wahrheit liegt in der Arbeit: Die Welt wird eines Tages das sein, wozu die Arbeit sie gemacht haben wird.

Die Zeitung ist eigentlich nichts anderes als ein Kampfplatz. Man muss leben, und man muss kämpfen, um zu leben.

Das Glück noch einmal zu beginnen, wenn dies überhaupt möglich sei.

Es ist kein Glück denkbar, wenn wir es nicht in dem solidarischen Glück der ewigen, gemeinsamen Arbeit suchen. Und daher möchte ich, dass endlich die Religion der Arbeit zur Menschenreligion werde, dass wir Hosianna singen der erlösenden Arbeit, der einzigen Wahrheit, der höchsten Glückseligkeit, der Gesundheit, dem Frieden!

Eine Mutter ist eine Frau, deren Liebe der Himmel gesegnet hat.

Das Schicksal prolongiert einen Wechsel meistens zweimal, bevor es ihn präsentiert.

Die soziale Ungerechtigkeit sät den ewigen Hass und erntet das allgemeine Leiden.

Der Künstler ist nichts ohne die Begabung, aber die Begabung ist nichts ohne Arbeit.

Es gilt zu erkennen, dass die einzige Belohnung des Lebens darin beschlossen liegt, es tapfer gelebt und tapfer die Aufgabe erfüllt zu haben, die es einem jeden stellt.

Sie mögen sich einbilden, was sie wollen [...]; das Geld gibt niemals das wahre Glück.

Was sind die ehrbaren Leute doch für Schurken.

Es ist nicht gut, wenn der Mann in der ersten Nacht vor seiner Frau eine so unbeholfene Figur macht.

Alles was Sex berührt, berührt das soziale Leben selbst.

Wenn in den Familien Eintracht herrscht, ist es so schön, zu leben und zu sterben, wo man aufgewachsen ist!

Ich halte den Begriff Naturalismus für ebenso lächerlich wie Sie. Aber ich werde ihn öffentlich wieder und wieder wiederholen, denn sie müssen den Dingen neue Namen geben, damit das Publikum glaubt, das sei wirklich was Neues.

Wenn es kein Brot gibt für alle, macht man keine Kinder mehr, und die Nation verreckt.

Ihr bleibt ja nicht immer die Herren! (Quelle: Das Tier im Menschen; 1890)

Die Sache der Tiere steht höher für mich als die Sorge, mich lächerlich zu machen, sie ist unlösbar verknüpft mir der Sache der Menschen.

Die Ehre hat keine Abstufungen.

Ein Bauer, der sich Geld borgt, ist ein erledigter Mann, er muss sogar sein Hemd dabei lassen.

Der Mann weiss, die Frau weiss besser.



— Émile Édouard Charles Antoine Zola (1840 - 1902) war ein französischer Schriftsteller und Journalist.


Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers (neben Maupassant gilt neben Balzac und Stendhal) des 19. Jahrhunderts und als Leitfigur und Begründer der gesamteuropäischen literarischen Strömung des Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte.
Sein Artikel J’accuse …! („Ich klage an …!“) trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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