Zitate von Dietrich Bonhoeffer

— Gute Zitate, Sinn-Sprüche und Aphorismen von "D. Bonhoeffer" (DE; Theologen) — Von Kontemplativ bis Provokativ.
 
— Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) war ein deutscher Pfarrer, habilitierter evangelischer Theologe, Widerstandskämpfer und Gründungsmitglied der „Bekennenden Kirche“.

— Bekanntes Zitat:

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.



— Die besten Zitate, schönsten Sprüche, beliebten Weisheiten, und tiefgründigen Aphorismen von "Dietrich Bonhoeffer" (Berufsgruppe: Theologen / Land: DE)

Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.


Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.


Jesus ruft nicht zu einer neuen Religion auf, sondern zum Leben.


Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte - seien es theologische oder fromme Worte - sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und d.h. eben die Zeit der Religion überhaupt.


Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.


Gott wird nicht auf Orden, Medaillen oder Titel sehen, sondern auf Narben.


Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschüttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten.


Gott ist kein zeitloses Fatum, er wartet und antwortet auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten.


Im normalen Leben wird einem oft gar nicht bewußt, daß der Mensch überhaupt unendlich mehr viel mehr empfängt, als er gibt, und daß Dankbarkeit das Leben erst reich macht.


Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem Tag.


Man hat immer ein reines Gewissen - wenn man es nicht benutzt.


Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern,
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

(Aus dem Gedicht „Von guten Mächten“, geschrieben Ende 1944 im Gefängnis in Berlin)


Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht.
Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe.
Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede.
Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weisst den Weg für mich.


Bultmann hat die Katze aus dem Sack gelassen, nicht nur für sich, sondern für sehr viele, und darüber freue ich mich. Er hat gewagt zu sagen, was viele in sich verdrängen (ich schließe mich ein), ohne es überwunden zu haben.


Was in Deutschland in der Kirche los ist, wissen Sie ja wohl ebenso gut wie ich. Der National-Sozialismus hat das Ende der Kirche in Deutschland mit sich gebracht und konsequent durchgeführt. Dass wir vor dieser klaren Tatsache stehen, scheint mir kein Zweifel mehr zu sein. Phantasten und Naive wie Niemöller glauben immer noch die wahren Nationalsozialisten zu sein.


Die Macht der einen braucht die Dummheit der anderen!


Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse lässt sich protestieren, es lässt sich bloßstellen, […]. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos.


Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.




— Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) war ein deutscher Pfarrer, habilitierter evangelischer Theologe, Widerstandskämpfer und Gründungsmitglied der „Bekennenden Kirche“.




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Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.