Zitate von David Hume

— Die besten Zitate (25), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "David Hume" (GB; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Jede Wirkung ist ein von ihrer Ursache verschiedenes Ereignis.

David Hume (* 26. April 1711 in Edinburgh; † 25. August 1776 ebenda) war ein schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten David Hume Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung.

Will Gott Böses verhindern, kann es aber nicht? Dann ist er impotent. Kann er es, aber will es nicht. Dann ist er bösartig. Kann und will er es? Was ist dann böse?

Alle jene Meinungen und Betrachtungsweisen der Dinge, an die wir uns von unserer Kindheit an gewöhnt haben, wurzeln in uns so tief, daß es trotz aller Mittel, welche Vernunft und Erfahrung bieten, uns unmöglich ist, sie auszurotten.

Glücklich ist derjenige, dessen Lebensumstände seinem Temperament angepasst sind; höher noch aber steht derjenige, der sein Temperament allen Lebensumständen anzupassen vermag.

Moralische und natürliche Schönheit werden mehr gefühlt als begriffen.

Himmel und Hölle setzen zwei verschiedene Arten von Menschen voraus: gute und böse; aber der größte Teil der Menschen schwankt zwischen Laster und Tugend.

Die Vernunft ist nur ein Sklave der Affekte und soll es sein; sie darf niemals eine andere Funktion beanspruchen, als die, denselben zu dienen und zu gehorchen.

Stärker als alle Grundsätze ist die Natur.

Einzelne Beobachtungen gleich zu allgemeinen Regeln zu erheben, ist ein schwieriges Geschäft, und es ist sehr häufig, daß man aus Hast und Geistesbeschränktheit die Sache nicht allseitig betrachtet und deshalb in Missgriffe gerät.

Diese letzten Quellen und Prinzipien sind menschlicher Wißbegierde und Forschung ganz und gar verschlossen.

Nichts ist freier als der Gedanke des Menschen.

Vom Irrtum zur Wahrheit und richtigen Erkenntnis zurückzukehren, dies scheint mir ehrenvoller, als die irrtumsloseste Einsicht.
Wer von Irrtümern frei bleibt, hat nur Anspruch auf das Lob, das ein guter Verstand einbringt; wer seine Irrtümer berichtigt, zeigt zugleich guten Verstand und Offenheit und Ehrlichkeit des Charakters.

Geiz ist der Stachel des Fleißes.

Die Zweifelsucht zerstört alles Nachdenken und selbst alles Handeln.

Wir nennen dasjenige barbarisch, was stark von unseren eigenen Geschmack und Ansichten abweicht.

Zahllose Universen mögen während einer Unendlichkeit verpfuscht und vermasselt worden sein, bevor dieses System sich durchsetzte; viel vergebliche Arbeit, viele erfolglose Versuche und eine langsame, aber beständige Verbesserung, ausgeführt während unendlicher Zeitalter in der Kunst der Welten-Schaffung.

Priester sind immer und überall die Feinde der Freiheit gewesen.

Es gibt eine Art von stumpfsinnigem, unwissenschaftlichem Skeptizismus, welcher der Menge ein allgemeines Vorurteil eingibt gegen alles, was sie nicht versteht und sie veranlasst, jeden Grundsatz, der ausgeführte Beweisführung erfordert, zu verwerfen. Diese Art von Skeptizismus ist für die Wissenschaft verderblich, nicht aber für die Religion.

Wir können niemals einen Grund haben, irgendwelche Handlungsprinzipien Gottes herzuleiten, außer insofern wir um ihre Auswirkung und Erfüllung wissen.

Die Gewohnheit, alle Dinge von der Lichtseite zu betrachten, ist mehr wert, als ein Einkommen von Tausenden.

Wir bedenken nicht, dass der verstiegene Wunsch, Freiheit zu erweisen, das Motiv unserer Handlungen ist, und es scheint sicher, dass - wie sehr wir uns auch einbilden mögen, Freiheit in uns zu verspüren - ein Betrachter gewöhnlich unsere Taten aus unseren Motiven und Charakterzügen ableiten kann. Selbst wo er das nicht kann, folgert er im allgemeinen, dass er es vermöchte, wenn er nämlich gänzlich mit jeder Einzelheit unserer Lage, unseres Temperaments und den verborgenen Triebfedern unserer Natur und Veranlagung vertraut wäre.



— David Hume (1711 - 1776) war ein schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker.


— Hume war einer der bedeutendsten Vertreter der Aufklärung und wird der philosophischen Strömung des Empirismus bzw. des Sensualismus zugerechnet. Sein skeptisches und metaphysikfreies Philosophieren regte Immanuel Kant zu dessen „Kritik der reinen Vernunft“ an. Er war ein enger Freund von Adam Smith und stand mit ihm in regem intellektuellem Austausch.

Hume ist heute vor allem für sein einflussreiches System aus philosophischer Empirie, Skepsis und Naturalismus bekannt. Sein empiristischer Zugang zur Philosophie stellt ihn auf eine Stufe mit den zu britischen Empiristen John Locke, Francis Bacon und Thomas Hobbes.

Gegen die philosophischen Rationalisten war Hume der Meinung, dass Leidenschaft und nicht Vernunft das menschliche Verhalten bestimmen.

Hume argumentierte gegen die Existenz von angeborenen Ideen und postulierte, dass alles menschliche Wissen letztlich ausschließlich in der Erfahrung begründet ist.

Er vertrat die Ansicht, dass echtes Wissen entweder direkt auf die Erfahrung wahrgenommener Objekte zurückführbar sein muss, oder aus abstrakten Überlegungen über Beziehungen zwischen Ideen, die aus der Erfahrung abgeleitet sind.
Den Rest bezeichnete er "nichts als Sophismus und Illusion", eine Dichotomie die später den Namen „Humes Gabel“ erhielt.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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