Zitate von Dalai Lama

— Die besten Zitate (110), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Dalai Lama" (CN; Theologe)

Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Dalai Lama Zitate (Berufsgruppe: Theologe / Land: CN) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Alles Leiden kommt aus Nichtwissen.

Ohne eine universelle Brüderlichkeit werden wir die Gefahren nicht bestehen, die unsere ureigene Existenz bedrohen.

Warum über etwas bekümmert sein, dem man abhelfen kann? Und gibt es keine Abhilfe, was nutzt es da, sich zu bekümmern?

Wenn aus Gründen des Mitgefühls etwas getan werden muss, um Unrecht gutzumachen, dann ist es für jemand, der wirklich bemüht ist, anderen zu helfen, nicht genug, lediglich Mitleid zu empfinden. Daraus entsteht kein direkter Nutzen. Jemand mit Mitgefühl muss sich engagieren und einmischen.

Das Unglück, das uns heute widerfährt, ist die karmische, auf Ursache und Wirkung beruhende Vergeltung eines Unrechts, das wir anderen zugefügt haben. Unsere eigenen negativen Handlungen in der Vergangenheit schaffen die Bedingungen für unser jetziges Leiden. Wenn wir es uns recht überlegen, sind wir eigentlich diejenigen, die einem anderen schaden: Wer uns Leid zufügt, häuft unseretwegen negatives Karma an und legt damit die Grundlage für sein zukünftiges Leiden.

Die Erhaltung des Friedens beginnt damit, dass der einzelne Mensch friedliebend und zufrieden ist.

Den Schmerz der anderen muss ich bekämpfen, weil es genauso Schmerz ist wie mein eigener. Die anderen sind fühlende Wesen genau wie ich. Deshalb muss ich zu ihrem Wohle handeln.

Wenn die Wurzeln nicht vertrocknet sind, ist der Baum noch nicht tot

Wer das Wohlergehen anderer über sein eigenes stellt, erschließt sich eine unerschöpfliche Quelle von Mut und Entschlossenheit

Wahrheit und wahrhaftiger Frieden bleiben auf der Strecke, niemand nimmt diese Werte mehr ernst.

In Bezug auf das Bewusstsein wird nicht von räumlicher Unteilbarkeit gesprochen (da das Bewusstsein nichtmateriell und somit auch nichträumlich ist), sondern von einer zeitlichen Unteilbarkeit.

Die Definition des Bewusstseins ist Klarheit und Erkenntnis.

Wer etwas für einen anderen tut, darf sich nichts darauf einbilden oder selbstgefällig werden. Nicht um Belohnung soll es ihm gehen, nur eins: das Glück des anderen sei seine ganze Leidenschaft.

Hoffnungslosigkeit ist ein echter Grund für Misserfolg.

Wenn man im Buddhismus, besonders in der Madhyamika-Philosophie, von «Illusion» spricht, meint man damit lediglich, dass Phänomene nicht unabhängig von anderen Phänomenen existieren, dass der Anschein, den sie erwecken, nämlich dass sie unabhängig und für sich existieren, eine Täuschung ist. Das ist alles, was mit «Illusion» gemeint ist, nicht, dass es etwas nicht wirklich gibt.

Die wirkliche Essenz des menschlichen Wesens ist die Güte. Es gibt noch andere Qualitäten, die sich aus der Erziehung, dem Wissen ergeben, aber wenn man wahrhaft ein menschliches Wesen werden und der eigenen Existenz einen Sinn geben will, dann ist es essenziell, ein gutes Herz zu haben.

Der Schlüssel dazu, sich eines glücklichen und erfüllten Lebens erfreuen zu können, ist der Bewusstseinszustand. Das ist das Wesentliche.

Verzeihen oder Geduld haben heißt nicht, dass man immer alles hinnimmt, was andere einem zufügen.

Wir sehen einen anziehenden Menschen und wollen eine Beziehung. Wir sind nicht zufrieden mit einer vorübergehenden Beziehung, wir wollen, dass sie für immer dauert. Sind wir dann mit dem Betreffenden zusammen, begehren wir jemand anders.

Können wir jemanden hassen, der Sklave seiner eigenen verstörenden Emotionen ist, anderen deshalb schadet und sich schließlich selbst zugrunde richtet? Verdient er nicht eher unser Mitgefühl?

Ich versuche, allen Menschen gegenüber aufrichtig zu sein, selbst den Chinesen gegenüber. Wenn ich Feindseligkeit, Zorn oder Hass entwickle, wer ist dann der Leidtragende? Ich verliere meine Zufriedenheit, meinen Schlaf und meinen Appetit, aber die Chinesen stören meine Gefühle nicht im geringsten.

Echten Respekt erlangen wir, wenn wenn wir den Kontakt miteinander suchen und die gegenseitigen Wertvorstellungen verstehen und akzeptieren. So können wir Bewunderung und Wertschätzung für einander entwickeln.

Mitgefühl und Liebe sind wertvolle Dinge im Leben. Sie sind nicht kompliziert. Sie sind einfach, aber sie sind schwierig zu praktizieren.

Ist unsere Motivation stark und heilsam, können wir alles vollbringen.

Lob, Ruhm und Ehre verschaffen mir kein spirituelles Verdienst,  kein langes Leben, nicht Kraft noch Gesundheit, noch körperliches Wohlergehen.

Totalitäre Regime jedweder Couleur sind schlecht. Nichts kann Demokratien trotz mancher Schwäche ersetzen.

Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.

Unser schlimmster Feind ist der Pessimismus.

Der Geist ist leuchtend, er strahlt, er ist die Erkenntnis selbst.




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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.



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