Zitate von Carl Zuckmayer

— Die besten Zitate (31), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Carl Zuckmayer" (DE; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Jugend ohne Begeisterung wäre dasselbe wie Alter ohne Erfahrung.

Carl Zuckmayer (* 27. Dezember 1896 in Nackenheim, Rheinhessen; † 18. Januar 1977 in Visp, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Carl Zuckmayer Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: DE) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wie du aussiehst, so wirst du angesehen.

Die Hälfte des Lebens ist Glück, die andere Disziplin - und die ist entscheidend; denn ohne Disziplin kann man mit seinem Glück nichts anfangen.

Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum.

Erinnerungen sind ein goldener Rahmen, der jedes Bild freundlicher macht.

Berlin war mehr als eine Messe wert. Diese Stadt fraß Talente und menschliche Energien mit beispiellosem Heißhunger, um sie ebenso rasch zu verdauen, klein zu mahlen und wieder auszuspucken.

Wer ehrfürchtig lebt, darf dem Leben vertrauen.

Höflichkeit ist eine lobenswerte Eigenschaft, die nichts kostet, höchstens einmal den Sitzplatz in einer überfüllten Straßenbahn.

Man steht am Ende der Welt und zugleich an ihrem Ursprung, an ihrem Anbeginn und in ihrer Mitte. (Quelle: Als wär’s ein Stück von mir. Horen der Freundschaft; 1966)

Erst der Mensch [...]! Und dann de Menschenordnung! (Über Bürokratie)

Wer das Gefühl zugunsten des reinen Intellekts ausschalten will, hat keinen Verstand.

Ich schaue ins Tal, dort laufen die Wege zusammen, die vielfach verschlungenen, die ich gegangen bin, und ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Dahinter ist die Unendlichkeit, welche durch alle Weltraum- und Kernforschung nie ganz ergründbar sein wird, so wie der Tod, der Austritt aus dem bewussten Leben, der große Übergang, durch alle Findung der Biologie und Genetik nie seines letzten Geheimnisses entkleidet wird.

Das richtige Lachen ist der Beginn des richtigen Denkens und Empfindens.

Jeder hat seine eigene Art von Einfältigkeit.

Amerika - ein Land ohne Tradition, ohne Kultur, ohne Metaphysik und ohne Heurigen, ein Land des Kunstdüngers und der Büchsenöffner, ohne Grazie und ohne Misthaufen, ohne Klassik und ohne Schlamperei, ohne Melos, ohne Apoll, ohne Dionysos.

Das Theater ist weder eine Schulstube noch ein Priesterseminar. Die Leut’ sollen entweder lachen oder flennen. Oder beides.

Gedichte sind wie Austern: Wenn sie nicht von ganz vorzüglicher Qualität sind, sind sie ungenießbar.

Vom Rhein – noch dazu. Vom Rhein. Von der großen Völkermühle. Von der Kelter Europas! [...] Die Besten der Welt! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt – wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen. (Quelle: Des Teufels General; 1946)

Aber der Mensch, der Mensch fängt erst beim Leutnant an. (Quelle: Der Hauptmann von Köpenick, ein deutsches Märchen in 3 Akten; 1930)

Ein Arzt kann sich irren, doch nicht ein Chromosom.

Humor - eine Göttergabe, doch was der eine zuviel hat, hat der andere zu wenig.

Ein Mensch beim Essen ist ein gut Gesicht, wenn er nichts denkt und nur die Kiefer mahlen, die Zähne malmen und die Blicke strahlen von einem sonderbaren Urweltlicht.

Das Böse in der Welt lebt nicht durch die, die Böses tun, sondern durch die, die Böses dulden.

Eine Laudatio ist ein Nachruf bei Lebzeiten.

Aus jeder Stunde des Einklangs, der Wärme, der Überbrückung webt sich ewiges Leben.

Erfolg, das ist eine unberechenbare Mischung aus Talent, Glück und Arbeit, und oft auch ein Missverständnis.

Die einzige dauerhafte Form irdischer Glückseligkeit liegt im Bewusstsein der Produktivität.

Die Welt wird nie gut, aber sie könnte besser werden.

Heimat ist nicht dort, wo man herkommt, sondern wo man sterben möchte.

Wie schön Deutschland ist, wenn man ganz weit weg ist und nur immer dran denkt!



— Carl Zuckmayer (1896 - 1977) war ein deutscher Schriftsteller und Bühnenautor.


Im Jahr 1925 begann im Berlin der Weimarer Republik seine Karriere mit der Aufführung der von ihm stammenden Komödie „Der fröhliche Weinberg“, der sich 1931 sein größter Erfolg, das Drama „Der Hauptmann von Köpenick“, anschloss. Nach 1933 stand er in politischer Opposition zu den Nationalsozialisten und floh 1938 vor ihnen in die Schweiz und ein Jahr später in die Vereinigten Staaten. 1946 kehrte er, nunmehr als amerikanischer Staatsbürger, wieder nach Europa zurück. Sein im gleichen Jahr in Zürich aufgeführtes Drama „Des Teufels General“ wurde sein größter Erfolg in der Nachkriegszeit. 1957 ließ sich Zuckmayer in Saas-Fee in der Schweiz nieder, wo er 1977 starb. Seine Autobiografie „Als wär’s ein Stück von mir“ erschien 1966. Er war der jüngere Bruder des Konzertpianisten, Komponisten und Dirigenten Eduard Zuckmayer.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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