Zitate von Blaise Pascal

— Die besten Zitate (125), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Blaise Pascal" (FR; Wissenschaftler)

— Bekanntes Zitat:

Im Herzen eines jeden Menschen gibt es eine Leere, die nur Gott durch seinen Sohn Jesus Christus füllen kann.

Blaise Pascal (* 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand; † 19. August 1662 in Paris) war ein französischer Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Blaise Pascal Zitate (Berufsgruppe: Wissenschaftler / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist.

Freundliche Worte kosten nichts, aber bringen viel ein...

Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.

Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können.

Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen.

Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.

Es gibt sehr viele Leute, die glauben - aber aus Aberglauben.

Wir rennen unbekümmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen.

Neugierde ist nur Eitelkeit. Meistens will man nur etwas erfahren, um davon sprechen zu können.

Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird.

Willst du, daß man Gutes von dir sage, so sag es nicht selbst!

Alles menschliche Unglückentseht aus einer einzigen Ursache, nämlich der, dass man nicht ruhig in seinem Zimmer zu bleiben vermag.

Ein Wunder ist eine Wirkung, welche die für sie eingesetzten natürlichen Mittel übersteigt.

Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut.

Gerechtigkeit ohne Stärke ist Ohnmacht, Stärke ohne Gerechtigkeit ist Tyrannei.

Die Mathematik als Fachgebiet ist so ernst, dass man keine Gelegenheit versäumen sollte, sie etwas unterhaltsamer zu gestalten.

Ohne Zerstreuung gibt es für den Menschen keine Freude, mit Zerstreuung keine Trauer.

Wo immer wir an eine Grenze zu geraten und festen Fuß zu fassen vermeinen, gerät sie in Bewegung und entgleitet uns.

Die letzte Schlussfolgerung der Vernunft ist, dass sie einsieht, dass es eine Unzahl von Dingen gibt, die ihr Fassungsvermögen übersteigen. Sie ist nur schwach, wenn sie nicht zu dieser Einsicht gelangt.

Die Natur hat Vollkommenheiten, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

Kalte Worte lassen Menschen erstarren, hitzige Worte schmerzen sie. Bittere Worte machen sie bitter, und zornige Worte machen sie zornig. Freundliche Worte bringen gleichfalls ihr Abbild im Gemüt des Menschen hervor: Sie erheitern, besänftigen und trösten ihn.

Ehrfurcht und Liebe müssen so gut verteilt sein, dass sie einander tragen, ohne dass die Liebe von der Ehrfurcht erdrückt wird.

Der Sinn empfängt von den Worten seine Würde, anstatt sie ihnen zu geben.

Der Mensch ist für die Freude geboren.

Bewegung ist unsere Natur. Stillstand ist unser Tod.

Wünschest du, dass die Leute gut über dich denken? Sprich nicht!

Die Weisheit führt uns zur Kindheit zurück.

Die Wahrheit ist nützlicher für den, der sie erfährt, als für den, der sie sagt.

Die Mathematiker, die nur Mathematiker sind, denken also richtig, aber nur unter der Voraussetzung, dass man ihnen alle Dinge durch Definitionen und Prinzipien erklärt, sonst sind sie beschränkt und unerträglich, denn sie denken nur dann richtig, wenn es um sehr klare Prinzipien geht.

Die auf ihr Heil hoffen, sind glücklich darin, aber sie haben als Gegengewicht die Furcht vor der Hölle.

Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.

Die Gewohnheit ist eine zweite Natur, welche die erste zerstört.

Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit erfährt viel Widerspruch, wenn sie keine Macht hat, weil es immer böse Menschen gibt; die Macht wird angeklagt, wenn sie nicht gerecht ist. Man muss also die Gerechtigkeit und die Macht vereinigen, und dazu muss man bewirken, dass das mächtig sei, was gerecht ist, oder dass gerecht sei, was mächtig ist.



— Blaise Pascal (1623 - 1662) war ein französischer Mathematiker, Physiker, Erfinder, Schriftsteller und katholischer Theologe.


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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Wissenschaftler") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Chemikern, Physikern, Mathematikern, Biologen, Forschern, etc.