Zitate von Antoine de Saint-Exupéry

— Die besten Zitate (126), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Antoine de Saint-Exupery" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.

Antoine de Saint-Exupéry (* 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille) war ein französischer Schriftsteller und Pilot.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Antoine de Saint-Exupéry Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wenn du die Menschen verstehen willst, darfst du nicht auf ihre Reden achten.

Am Ende geht einer doch immer dahin, wohin es ihn zieht.

Denn der Raum des Geistes, dort wo er seine Flügel öffnen kann, das ist die Stille. (Quelle: Ein Lächeln ist das Wesentliche)

Wenn mehrere Wahrheiten einleuchtend sind und sich unbedingt widersprechen, bleibt dir nichts anderes übrig, als deine Sprache zu wechseln. (Aus: Die Stadt in der Wüste)

Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften.

Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr.

Es gibt keine Lösungen im Leben. Es gibt Kräfte in Bewegung: die muss man schaffen; die Lösungen folgen nach. (Aus: Nachtflug)

Die Wissenschaft ermöglicht niemals vorauszusehen, oder, genauer gesagt, sie sieht nur Wiederholungen voraus.

Wer je einen anderen erniedrigt, zeigt damit, dass er niedrig ist.

Ein Mensch verdient Achtung, einerlei welche Ideen er vertritt.

Unsere Welt besteht aus Rädern, die nicht ineinander greifen. Das liegt nicht am Material, es liegt am Uhrmacher. Der Uhrmacher fehlt.

Einzig die Richtung hat einen Sinn. Es kommt darauf an, dass du auf etwas zugehst, nicht dass du ankommst; denn man kommt nirgendwo an, außer im Tod.

Wenn Du kämpfst, gegen was immer es sei, musst du dich selber vernichten, denn ein Teil davon steckt in dir selbst, mag er noch so gering sein.

Ich bin viel mit Erwachsenen umgegangen und habe Gelegenheit gehabt, sie ganz aus der Nähe zu betrachten. Das hat meiner Meinung über sie nicht besonders gut getan.

Mancher denkt gar nichts. Das erspart es ihm, falsch zu denken

Liebe verausgabt sich nicht. Je mehr du gibst, desto mehr bleibt dir

Dein Freund ist da, dich willkommen zu heißen.

Der Krieg ist kein Abenteuer. Der Krieg ist eine Krankheit. Wie der Typhus.

Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.

Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden.

Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt, zu leben.

Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.

Bei dem Gefühl des Unvermeidlichen lief es mir eisig über den Rücken. Dieses Lachen nie mehr zu hören, ich konnte diesen Gedanken nicht ertragen. Für mich war es wie ein Brunnen in der Wüste. (Aus: Der kleine Prinz)

Erkennen heißt nicht zerlegen, auch nicht erklären. Es heißt, Zugang zur Schau finden. Aber um zu schauen, muss man erst teilnehmen. Das ist eine harte Lehre.

„Die Leute“, sagte der kleine Prinz, „schieben sich in die Schnellzüge, aber sie wissen gar nicht, wohin sie fahren wollen. Nachher regen sie sich auf und drehen sich im Kreis …“ Und fügte hinzu: „Das ist nicht der Mühe wert …“

Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.

Sie woben ohne Unterlaß an jener Gemeinschaft der Menschen, an jenem Geflecht von Beziehungen, welches bewirkt, daß einem jeden etwas entrissen wird, wenn dann einer von ihnen stirbt.

Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund deiner Einsamkeit.

Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.

Das, worauf es im Leben ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat. (Quelle: Wind, Sand und Sterne)

Der Friede ist ein Baum, der eines langen Wachstums bedarf.



— Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944) war ein französischer Schriftsteller, Journalist und Pilot.


— Graf von Saint-Exupéry (eigentlich: Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry) wurde in Lyon als Sohn einer aristokratisch katholischen Familie geboren, die ihre Abstammung mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen konnte.

Ab 1923 arbeitete er als Pilot, indem er Touristen zu fünfzehnminütigen Rundflügen über Paris mitnahm. Ab 1926 dann bei einer Luftfrachtgesellschaft und 1934 wurde er von der Air France eingestellt.

Saint-Exupéry heiratete 1931 Consuelo Suncín (geb. Suncín Sandoval; 1901 - 1979), eine zweimal verwitwete kosmopolitische Malerin, Bildhauerin und Autorin salvadorianischer Herkunft.

Er war schon zu Lebzeiten ein bekannter Schriftsteller, und wurde posthum zu einem Kultautor. Seine berühmtesten Werke sind: Nachtflug (Roman, 1931), Wind, Sand und Sterne (Erlebnisbericht, 1939) und die märchenhafte Erzählung Der kleine Prinz (1943) die mit 140 Millionen verkauften Exemplaren zu den erfolgreichsten Büchern der Welt gehört.

Am 31. Juli 1944 startete Saint-Exupéry (eigentlich Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry) von Korsika aus einen Aufklärungsflug in einer Lockheed F-5 und blieb verschollen. Die Ursache seines Verschwindens ist ungeklärt: Abschuss, technischer Defekt, aber auch Selbstmord scheinen möglich.

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