Zitate von Antoine de Rivarol

— Die besten Zitate (109), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Antoine de Rivarol" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Aus Vertraulichkeit entsteht die zarteste Freundschaft und der stärkste Hass.

Antoine de Rivarol (* 26. Juni 1753 in Bagnols-sur-Cèze; † 13. April 1801 in Berlin) war ein französischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Antoine de Rivarol Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Die Sprache ist äußeres Denken, das Denken innere Sprache.

Mutige Männer rühmen sich nicht und schwadronieren nicht. Taten, nicht Worte, sprechen für sie.

Es gibt nichts Hässlicheres als Reichtum ohne Tugend.

Die meisten unserer Gottlosen sind nur rebellische Frömmler.

Aus dem Unmöglichen kann man kein Recht ableiten.

Um sich selbst in Träumereien zu verlieren, muss man entweder sehr glücklich oder sehr unglücklich sein. Träumerei ist ein Kind der Extreme.

Die Erinnerung steht immer dem Herzen zu Diensten.

Der Mensch verbringt sein Leben auf Erden
mit reden über die Vergangenheit,
sich beklagen über die Gegenwart
und bangen vor der Zukunft.

Es ist einfach, wie Philosophen zu schreiben und zu sprechen, aber weise zu handeln, das ist das Problem!

Was den Menschen gemeinsam ist, sei das Wesentliche, was sie voneinander unterscheidet, sei geringfügig.

Ideen sind ein Kapital, das nur in den Händen von Talenten Zinsen abwirft.

Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.

Es gibt mehr Witz als Talent in der Welt. Die Gesellschaft wimmelt von witzigen Menschen, denen es an Talent mangelt.

Es ist kein Vorteil einen Kopf zu haben. Auch Stecknadeln besitzen einen.

Meinungen, Theorien und Systeme gehen abwechselnd über den Schleifstein der Zeit, der ihnen zunächst Brillanz und Schärfe verleiht, sie aber schließlich abnutzt.

Die Vernunft besteht aus Wahrheiten, die man sagen, und aus solchen, die man verschweigen muss.

Hoffnung ist der Vorschuss auf das zukünftige Glück.

Der Ungläubige täuscht sich über das jenseitige, der Gläubige über das diesseitige Leben.

Man kann guten Rat geben, aber nicht handeln lassen.

Ein Bürger wird den Vergleich mit einem Schuhflicker mit weniger Verdrossenheit hinnehmen als ein Adliger den Vergleich mit einem Bürger.

Die Adligen von heute sind nur die Gespenster ihrer Vorfahren.

Man muss scharf unterscheiden zwischen der arithmetischen und der politischen Mehrheit im Staat.

Die Vernunft erzählt Geschichten, aber die Leidenschaft drängt zur Tat.

In Menschen wie in der Sprache ist alles Beziehung.

Das Genie erwürgt alle, die es plündert.

Es ist zweifellos ein immenser Vorteil, nichts getan zu haben, aber man sollte es nicht missbrauchen.

Zu plötzliches Auftreten in der Literatur wird nicht geschätzt. Der strahlende Ruhm braucht sein Morgengrauen.

Es ist der dunkle Schleier des Geheimnisses, der das Anbändeln verzaubert.

Methoden sind Gewohnheiten des Geistes und Sparsamkeiten der Erinnerung.

Verachtung muss das geheimste unserer Gefühle bleiben.

Nachsicht mit denen, die man kennt, ist im Allgemeinen seltener als Mitleid mit denen, die man nicht kennt.

Der absolute Herrscher mag wie Nero sein, aber manchmal ist er wie Titus oder Marc Aurel; das Volk ist oft Nero, aber niemals Marc Aurel.

Es gibt Tugenden, die man nur ausüben kann, wenn man reich ist

Völlige Sicherheit, stets geheiligtes Eigentum eines jeden über seine Person und sein Vermögen, darin besteht die wahre soziale Freiheit.

Dieselbe Gabe, die einem Mann befähigt Millionen zu erwerben, hindern ihn, sie zu genießen.



— Antoine de Rivarol (1753 - 1801) war ein französischer Schriftsteller und Satiriker.


— Rivarol zeigte sich rasch als talentierter Satiriker, dem sich einige Zeitschriften öffneten. Vor allem aber erwies er sich als begnadeter Salon-Animateur, dem sich kaum eine Tür in Paris verschloss.

In ganz Europa berühmt wurde Rivarol 1784, als er den Preis der Berliner Akademie errang mit seinem Essay „Sur l’universalité de la langue française“, worin, vor allem mit vielen pseudo-rationalen Argumenten den Vorrang des Französischen als Literatur-, Wissenschafts-, Hof- und Diplomatensprache zu erklären suchte.

Während der französischen Revolution war Rivarol einer der bedeutendsten Journalisten und Kommentatoren unter den Aristokraten. Er war kompromisslos reaktionär, verachtete den Republikanismus und verteidigte das Ancien Régime.

1792 wich er dem Druck der revolutionären Kräfte und floh über Brüssel und London 1795 nach Hamburg, einer Hochburg der französischen Emigration. Im Jahr 1800 zog er nach Berlin, wo er als gefeierter Autor aufgenommen wurde.

Nachdem Napoleon Bonaparte an die Macht gekommen baute er den Emigranten goldene Brücken, um sie zur Rückkehr zu ermutigen. Rivarol starb kurz vor seiner geplanten Rückkehr nach Frankreich. Er wurde auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin begraben.

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