Zitate von Anatole France

— Die besten Zitate (40), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Anatole France" (FR; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Gelehrte sind Menschen, die sich von normalen Sterblichen durch die anerworbene Fähigkeit unterscheiden, sich an weitschweifigen Irrtümern zu ergötzen.

Anatole France (* 16. April 1844 in Paris; † 12. Oktober 1924 in Saint-Cyr-sur-Loire) war ein französischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Anatole France Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: FR) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Rebell ist man, wenn man unterliegt. Die Sieger sind nie Rebellen.

Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit

Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung.

Die Religion hat der Liebe einen großen Dienst erwiesen, indem sie sie zur Sünde erklärte.

Talent ist nur große Geduld.

An einem Verrückten erschrickt uns am meisten die vernünftige Art, auf die er sich unterhält.

Die Wahrheit kann auch eine Keule sein, mit der man andere erschlägt.

Alle historischen Bücher, die keine Lüge enthalten, sind schrecklich langweilig.

Was die Menschen Zivilisation nennen, ist der Zustand gegenwärtiger Sitten; was sie Barbarei nennen, das sind die Sitten der Vergangenheit.

Den Geistern, welche die Vorurteile bekämpft haben, sind wir Dank schuldig. Aber es ist leichter, sie zu loben, als es ihnen nachzutun.

Es liegt in der menschlichen Natur, vernünftig zu denken und unvernünftig zu handeln.

Wenn wir alles wüssten, könnten wir das Leben nicht eine Stunde ertragen.

Das Schlechte am Guten und das Gute am Schlechten ist, daß beides einmal zu Ende geht.

Die Meinung eines anderen ist nicht das Opfer eines einzigen unserer Wünsche wert.

In der Politik ist es wie im Konzert: Ungeübte Ohren halten das Stimmen der Instrumente schon für Musik.

Was ist Reisen? Ein Ortswechsel? Keineswegs! Beim Reisen wechselt man seine Meinungen und Vorurteile.

Schönheit birgt eine tiefere und höhere Wahrheit in sich als die Wahrheit selber.

Die Tugend nistet, wie der Rabe, mit Vorliebe in Ruinen.

Es ist nicht üblich, das zu lieben, was man besitzt.

Hunger und Liebe sind die Triebkräfte aller menschlichen Handlungen.

Dir Vorzüge von gestern sind oft die Fehler von morgen.

Der Durchschnittsmensch, der nicht weiß, was er mit diesem Leben anfangen soll, wünscht sich ein anderes, das ewig dauern soll.

Was ist ein Gelehrter? Ein unerträglicher Kauz, der grundsätzlich alles studiert und veröffentlicht, was keinen interessiert.

Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können.

Der Fortschritt hat keinen fürchterlicheren Feind als die Gewalt.

Er schmeichelt sich, ein Mann ohne Vorurteile zu sein; und gerade diese Einbildung ist ein großes Vorurteil.

Wie die Ägypter die Krokodile anbeteten, die sie frassen, so beten wir die Automobile an, die uns totfahren.

Eine verliebte Frau fürchtet nicht die Hölle, und das Paradies erscheint ihr keineswegs wünschenswert

Optimismus ist die extremste Form der Verwegenheit.

Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.

Von allen Definitionen des Menschen ist diejenige am schlechtesten, die ihn als vernunftbegabtes Tier bezeichnet.

Eine Frau ist ehrlich, wenn sie keine überflüssigen Lügen sagt.

Wir müssen nicht nur arbeiten, sondern auch träumen nicht nur handeln, sondern auch glauben.

Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.

Nur wer gegen sich selbst milde ist kann es auch gegen andere sein

Wann immer du einen Satz kürzen kannst, tu es.

Der Mensch lebt von der Arbeit. Je besser er sie macht, umso besser wird er von ihr leben.



— Anatole France (1844 - 1924) war ein französischer Dichter, Journalist und Schriftsteller.


— France (geb. François Anatole Thibault) war ein erfolgreicher Romancier mit mehreren Bestsellern und erhielt 1921 den Nobelpreis für Literatur. Durch seinen ironischen und skeptischen Stil galt er seinerzeit vielen als der ideale französische Literat.

Berühmt sind seine Romane „Die Insel der Pinguine“ (1908) ein sarkastischer Abriss der französischen Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart, verkleidet dargestellt als die Geschichte eines fiktiven Pinguin-Reichs, sowie „Die Götter dürsten“ (1912) die Geschichte eines dogmatischen Revolutionärs und dessen Mitwirkens an der blutrünstigen Schreckensherrschaft von 1793/94.

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