Zitate von Alfred North Whitehead

— Die besten Zitate (37), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Alfred North Whitehead" (GB; Philosoph)

— Bekanntes Zitat:

Der Natur sind die ästhetischen Vorlieben der Mathematiker wohl völlig gleichgültig.

Alfred North Whitehead (* 15. Februar 1861 in Ramsgate; † 30. Dezember 1947 in Cambridge, Massachusetts) war ein britischer Philosoph und Mathematiker.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Alfred North Whitehead Zitate (Berufsgruppe: Philosoph / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Philosophie beginnt im Staunen. Und am Ende, wenn das philosophische Denken sein Bestes gegeben hat, bleibt das Wunder.

Es erfordert einen sehr ungewöhnlichen Geist, um das Offensichtliche zu analysieren.

Nicht die Unwissenheit, sondern die Ignoranz der der Unwissenheit ist der Tod des Wissens.

Kunst ist das Auferlegen eines Musters auf Erfahrung, und unser ästhetischer Genuss ist das Erkennen des Musters.

Das Lernen enthält die Irrtümer der Vergangenheit wie auch ihre Weisheiten.

Jede wirklich neue Idee sieht auf den ersten Blick verrückt aus.

Eine Wissenschaft, die zögert, ihre Gründer zu vergessen, ist verloren.

Das Missverständnis, das die philosophische Literatur im Laufe der Jahrhunderte heimgesucht hat, ist der Begriff der „unabhängigen Existenz“. Es gibt keinen solchen Modus der Existenz; jedes Wesen ist so zu verstehen, wie es mit dem Rest des Universums verwoben ist.

Ideen halten sich nicht. Es muss etwas mit ihnen getan werden.

Religion wird ihre alte Macht nicht wiedergewinnen, bis sie Änderungen ebenso ins Gesicht sehen kann wie die Wissenschaft.

Aristoteles erfand die Wissenschaft, aber zerstörte die Philosophie.

Dass die Bibel keine Spur von Humor enthält, ist eine der merkwürdigsten Tatsachen der ganzen Literatur.

Die Kunst des Fortschritts besteht darin, inmitten des Wechsels Ordnung zu wahren, inmitten der Ordnung den Wechsel aufrechtzuerhalten.

Die Hauptgefahr für die Philosophie ist Enge in der Auswahl des Anschauungsmaterials. (Quelle: Prozess und Realität)

Jedes menschliche Wesen hat eine kompliziertere Struktur als die Gesellschaft, der es angehört.

„Die Notwendigkeit ist die Mutter der Erfindung.“ so lautet ein dummes Sprichwort. „Die Notwendigkeit ist die Mutter nutzloser Ausweichmanöver.“ ist viel näher an der Wahrheit.

Intelligenz ist die Geschwindigkeit mit der wir etwas wahrnehmen, und unterscheidet sich von der Fähigkeit, auf Wahrgenommenes weise zu reagieren.

Suche das Einfache und misstraue ihm.

Die Zivilisation schreitet voran, indem wir die Zahl der wichtigen Operationen, die wir durchführen können, ohne an sie zu denken, erweitern.

Wir denken in allgemeinen Kategorien, aber wir leben in Details.

Die einzige Einfachheit, der man vertrauen kann, ist die Einfachheit, die man auf der anderen Seite der Komplexität findet.

Von Beginn seiner Ausbildung an sollte ein Kind die Freude an der Entdeckung erfahren.

Es ist mir nicht um der Wahrheit wegen um die Wahrheit zu tun, sondern meinetwegen.

Die Religion ist die letzte Zuflucht der menschlichen Grausamkeit.

Alles Wichtige wurde schon einmal von jemandem gesagt, der es nicht bemerkt hat.

Jede Generation kritisiert die unbewussten Annahmen ihrer Eltern. Sie mag ihnen zustimmen, aber sie werden auf jeden Fall offen gelegt.

Der erste Mensch, der die Analogie zwischen einer Gruppe von sieben Fischen und einer Gruppe von sieben Tagen feststellte, machte einen bedeutenden Fortschritt in der Geschichte des Denkens.

Das Bild - und es ist nur ein Bild -, das Bild, anhand dessen man sich dieses tätige Wachstum der Natur Gottes am besten vorstellen kann, ist das einer zärtlichen Fürsorge dafür, dass nichts verloren geht.

In der Literatur findet die konkrete Perspektive der Menschheit ihren Ausdruck.

Wissen hält sich keinesfalls besser als Fisch.

Niemand, der Erfolg hat, tut dies, ohne die Hilfe anderer zu würdigen. Die Weisen und Zuversichtlichen erkennen diese Hilfe mit Dankbarkeit an.

Alle abendländische Philosophie ist als Fußnote zu Platon zu verstehen.

Die ‘dumme Frage’ ist gewöhnlich das erste Anzeichen einer völlig neuen Entwicklung.

Jedes physische Objekt, das seine Umgebung durch eigenen Einfluß zerstört, begeht Selbstmord.



— Alfred North Whitehead (1861 - 1947) war ein britischer Philosoph und Mathematiker.


— In seiner frühen Karriere schrieb Whitehead hauptsächlich über Mathematik, Logik und Physik. Seine bemerkenswerteste Arbeit auf diesen Gebieten ist die dreibändige „Principia Mathematica“ (1910-13), die er zusammen mit seinem ehemaligen Schüler und Freund Bertrand Russell schrieb.

Whitehead ist am besten bekannt als die bestimmende Figur der philosophischen Schule, die als Prozess-Philosophie bekannt ist (Prozess und Realität, 1924), die heute in einer Vielzahl von Disziplinen Anwendung gefunden hat, darunter Ökologie, Theologie, Pädagogik, Physik, Biologie, Ökonomie und Psychologie.

Er entwickelte ein umfassendes metaphysisches System, das sich radikal von den meisten westlichen Philosophien unterschied. Whitehead argumentierte, dass die Realität aus Prozessen besteht und nicht aus materiellen Objekten, und dass Prozesse am besten durch ihre Beziehungen zu anderen Prozessen definiert werden, wodurch die Theorie zurückgewiesen wird, dass die Realität grundsätzlich aus Materie (-Teilchen) aufgebaut ist, die unabhängig voneinander existieren.

Whitehead argumentiert, dass „es dringend notwendig ist, die Welt als ein Netz von zusammenhängenden Prozessen zu sehen, von denen wir integraler Bestandteil sind, so dass all unsere Entscheidungen und Handlungen Konsequenzen für die Welt um uns herum haben“.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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