Zitate von Alexander Roda Roda

— Die besten Zitate (63), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Alexander Roda Roda" (AT; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Leute ohne Phantasie erleben nichts.

Alexander Roda Roda (* 13. April 1872 in Drnowitz, Mähren, Österreich-Ungarn; † 20. August 1945 in New York) war ein österreichischer Schriftsteller und Publizist.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Alexander Roda Roda Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: AT) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Wer viele Sprachen spricht, kann in vielen Sprachen Unsinn reden.

Das Leben ist eine Schmierenaufführung; vorher nicht geprobt und elend ausgestattet.

Höre auf jeden Rat - und befolge keinen. Also auch diesen nicht.

In manchen Ländern sind Satiriker überflüssig; die Regierung macht sich selbst lächerlich.

Als Schweizer geboren zu werden, ist ein großes Glück. Es ist aber auch schön, als Schweizer zu sterben. Doch was tut man dazwischen.

Erste Tugend des Journalisten - möchten Sie es glauben? - ist: Verschwiegenheit.

Die unglücklichsten Ehepaare: wenn er dumm ist und sie es einsieht.

Es gibt Dummheiten, an die man nicht einmal denken darf, ohne sich ihrer schon halb schuldig gemacht zu haben.

Alle Menschen sind Brüder. Daher der ewige Zank unter ihnen.

Ehrlich währt am längsten. Eine Lüge, die die Gauner ausgestreut haben, um die Überfüllung des Berufes zu verhindern.

Schließlich ist uns Anständigkeit immer nur anerzogen; bei manchen sitzt sie so tief, daß sie wie herzlich wirkt.

Gesunde sind leichtfertig, Kranke sind unvernünftig, Genesene weise.

Aus dem Antisemitismus kann erst etwas Richtiges werden, wenn ihn ein Jude in die Hand nimmt.

Ein Mann alleine – Lyrik.
Zwei Männer – Ballade.
Ein Mann und eine Frau – Novelle.
Zwei Frauen und ein Mann – Roman.
Zwei Männer und eine Frau – Drama.
Zwei Männer und zwei Frauen – Lustspiel.

Die Menschheit zerfällt in zwei Teile: der erste drückt sich falsch aus, und der zweite missversteht es.

Klug sein heißt: das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden können.

Auch die schlecht erzogenen Menschen haben auf Erden eine Sendung: man hört von ihnen hie und da die Wahrheit.

Gedanken sind zollfrei - solang man sie nicht ausführt.

Der Fluch des Künstlers: sein Leben lang beurteilt zu werden von Leuten, die weniger Phantasie, Geschmack und Herz haben als er.

Eine Dummheit wird immer zuerst von ihren Opfern eingesehen, zu spät von ihren Stiftern.

Unser Leben besteht aus lauter Tagen, die zu lang oder zu kurz sind.

Es gibt zwei schöne Dinge auf der Welt: Erinnern und Vergessen. - Und zwei hässliche: Erinnern und Vergessen.

Ich spiele natürlich nur zum Vergnügen. Wenn ich aber nicht gewinne, macht es mir kein Vergnügen.

Satire: Weisheit, die sich geärgert hat.

Welchen Wein die Parteien uns auch immer verheißen: wenn sie zur Regierung kommen, verdünnen sie ihn immer mit demselben Wasser.

Große Irrtümer und große Wahrheiten bedürfen nur für die erste Generation eines Beweises.

Krankheiten sind erträglicher als das zu ihrer Diagnostizierung eingeschlagene Verfahren.

Neid ist der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude.

Meide die Dummen - sie sind gefährlich; Dynamit explodiert einmal, die Dummen täglich.

Unerwiderte Liebe - dem Knaben: ein Selbstmordmotiv;
Dem Jüngling: ein Reiseabenteuer;
Für Männer: ein Grund zu trinken.

Wenn ein Mensch wirklich sparsam ist, kann er mit einem lächerlichen Minimum von Pflichtgefühl durchs Leben kommen.

Psychiater unterscheiden sich von den Verrückten nur durch die Ausbildung.

Wie will man das Dasein Gottes leugnen und zugleich die Existenz von Cognac erklären?

Wenn ein Stück Erfolg hat, freut sich nur ein Dichter. Wenns durchfällt, freuen sich alle.

Sei sparsam! Hasse nicht, wo du mit Verachtung auskommst.

Manche Schauspieler sind so begabt, daß sie selbst im Leben wie echt wirken.

Auf den pünktlichen Menschen lastet ein Fluch: sie müssen auf die unpünktlichen warten.

Schon wieder kommt eine Schneiderin mit religiösem Wahnsinn ins Irrenhaus. Seit Menschengedenken ist dies keinem Bischof passiert!

Man wähle von zwei Politikern das kleinere!



— Alexander Friedrich Ladislaus Roda Roda (1872 - 1945) war ein österreichischer Schriftsteller und Publizist.


— Im Mai 1932 gehörte Roda Roda (Geburtsname Sándor Friedrich Rosenfeld) zu der Gruppe demokratischer Intellektueller, die Carl von Ossietzky (1889 - 1938) bei Antritt seiner Haftstrafe in Berlin demonstrativ begleiteten.



Im Jahr 1933 übersiedelte Roda Roda nach Graz und reiste 1938, wenige Tage vor dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, in die Schweiz aus. Am 1. November 1940 forderten ihn die Schweizer Behörden auf, bis zum Jahresende das Land zu verlassen, was er auch tat indem er in die USA emigrierte.

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