Zitate von Alexander Puschkin

— Die besten Zitate (34), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Alexander Puschkin" (RU; Schriftsteller)

— Bekanntes Zitat:

Manche Menschen, so scheint es mir, werden aus purer Langeweile gute Freunde.

Alexander Puschkin (* 26. Mai 1799 in Moskau; † 29. Januar 1837 in Sankt Petersburg) war ein russischer Schriftsteller.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Alexander Puschkin Zitate (Berufsgruppe: Schriftsteller / Land: RU) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.

Moralische Maximen sind überraschend nützlich in den Fällen, wo wir wenig anderes erfinden können, um unser Handeln zu rechtfertigen.

Eine dumme Kritik ist nicht so offensichtlich wie ein dummes Lob.

Der Gedanke. Welch ein großes Wort! Was denn anderes als der Gedanke macht die Größe des Menschen aus?

Es ist besser, tausend Träume geträumt zu haben, die nie Wirklichkeit wurden, als nie geträumt zu haben.

Die Übersetzer sind die Postpferde der Bildung.

Lasst uns von unserer Bildung schweigen!
Wir haben ihre Hülle nur,
Von ihrem Kerne keine Spur!

Der Magen eines gebildeten Menschen hat die besten Eigenschaften eines edlen Herzens: Sensibilität und Dankbarkeit.

Fürchte keine Beleidigung, verlange keine Krone, empfange mit Gleichgültigkeit Schmeichelei und Verleumdung und streite nicht mit einem Narren.

Die Respektlosigkeit zu den Ahnen ist das erste Merkmal der Unsittlichkeit.

Auf den Ruhm seiner Vorfahren stolz zu sein, ist nicht nur erlaubt, sondern sogar geboten; ihn nicht zu achten, ist schändlicher Kleinmut.

Die Selbständigkeit des Menschen ist das Unterpfand seiner Größe.

Glücklich, wer jung in seinen Tagen; glücklich, wer, mit der Zeit gestählt, gelernt, des Lebens Ernst zu tragen.

Man muss sich bemühen, die Mehrheit der Stimmen auf seiner Seite zu haben: Also beleidigt mir die Dummköpfe nicht.

Je kälter, berechnender und vorsichtiger wir sind, desto weniger setzen wir uns den Angriffen des Spottes aus. Der Egoismus kann abscheulich sein, aber er ist nicht lächerlich, weil er sehr vernünftig ist.

Schreibe zum Vergnügen und veröffentliche für Geld.

Wenn du nur die Flammen kennen würdest, die in mir brennen und die ich mit meinem Verstand niederzuschlagen versuche.

Irgendwo zwischen Besessenheit und Zwang ist der Impuls.

Von allen Werken der Literatur Schönheit oder ein moralisches Ziel zu verlangen, wäre dasselbe, wie von jedem Staatsbürger makellosen Lebenswandel und Bildung zu erwarten.

Meine Träume, meine Träume! Wohin ist ihre Leichtigkeit? Und was ist nur aus meiner Jugend geworden?

Jugend ist wie Sauerteig. Aber Sauerteig ist nicht das ganze Brot.

Ja, wer vom Schicksal ausersehen zu einem sturmbewegten Leben, dem darf kein Weib zur Seite stehen in seinem Kämpfen, seinem Streben.

Mein ist alles! sprach das Gold;
Mein ist alles! sprach der Stahl.
Alles kauf’ ich! sprach das Gold;
Alles nehm’ ich! sprach der Stahl.

Aber ist die Angst, die ständige Begleiterin unserer Jugendstreiche, nicht auch gleichzeitig ihr Hauptreiz?

Es lebe die Vernunft und die Finsternis möge zugrunde gehen.

Keine romantische Verirrung, kein Witz, kein schlüpfrig Wort, kein Fluch, bringt die Gemüter in Verwirrung: Es ist ein sittlich dickes Buch.

Frauen und Pelze wollen oft geklopft sein.

Ein Gedanke für sich selbst stellt nie etwas Neues dar; die Gedanken jedoch können mannigfaltig bis ins Unendliche sein.

Längst liebt’ ich dich, eh ich dich sah.

Wir, die Willigen, von den Unwissenden geführt, tun das Unmögliche für die Undankbaren. Wir haben so lange so viel mit so wenig getan, dass wir inzwischen auch in der Lage sind, mit nichts alles zu erreichen!

Ich liebte Sie. Hoffnungslos. Schweigend. Wie ein Geschlagener sich ergibt. Aufrichtig. Zärtlich. Fallend. Steigend. Geb Gott, dass Sie ein andrer je so liebt.



— Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 - 1837) gilt als Begründer der modernen russischen Literatur.


— Puschkin (russisch Aleksandr Sergeevič Puškin) wurde in eine alte russische Adelsfamilie hineingeboren. Er veröffentlichte sein erstes Gedicht im Alter von 15 Jahren. Beim Abschluss des Gymnasiums 1817 war er bereits vom literarischen Establishment als herausragender Dichter anerkannt.

Nach dem Abitur rezitierte Puschkin sein umstrittenes Gedicht "Ode an die Freiheit", eines von mehreren, was dazu führte, dass er von Zar Alexander I. auf das elterliche Gut Michailowskoje, an der Grenze zu Kasachstan, verbannt wurde.
Nach einer Audienz bei Zar Nikolaus I. durfte Puschkin von 1826 bis 1831 zwar wieder in Moskau und Petersburg leben, aber nur Unter der strengen Aufsicht der politischen Polizei des Zaren (seine Werke wurden vom Zaren persönlich zensiert).

1823 begann er sein bedeutendstes Werk, das Versepos „Eugen Onegin“, das er erst 1830 abschloss. Im Jahr 1925 beendete er die Tragödie Boris Godunow, mit der er die eingefahrenen Wege der russischen Dichtung weit verließ.

Puschkin wurde im Februar 1837 bei einem Duell mit seinem Schwager Georges-Charles de Heeckeren d’Anthès (auch bekannt als Dantes-Gekkern), einem französischen Offizier, der versuchte, die Frau des Dichters, Natalia Pushkina, zu verführen, durch einen Bauchschuss tödlich verletzt.

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