Zitate von Adam Smith

— Die besten Zitate (58), Sinn-Sprüche und Aphorismen von "Adam Smith" (GB; Unternehmer)

— Bekanntes Zitat:

Die Arbeit war der erste Preis, das ursprüngliche Kaufgeld, welches für alle Dinge gezahlt wurde.

Adam Smith (* 5. Juni 1723 in Kirkcaldy, Grafschaft Fife, Schottland; † 17. Juli 1790 in Edinburgh), war ein schottischer Ökonom und Philosoph.

— Prägnante Aphorismen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten, Pointierte Sentenzen — die besten Adam Smith Zitate (Berufsgruppe: Unternehmer / Land: GB) — Von Kontemplativ bis Provokativ (siehe auch Gute Zitate).

Zins ist nicht nur ein angemessenes Entgelt für die Nutzung des Geldes, sondern schließt auch eine Risikoprämie für die Schwierigkeit und Gefahr ein, welche die Umgehung des Gesetzes mit sich bringt.

Die Ehre macht einen großen Teil des Lohnes aller vorzüglichen Geschäfte aus.

Es gibt in der Mathematik keinen zuverlässigeren, gewisseren Satz, als dieser ist, dass auf je mehrere Lose man sein Geld wagt, desto wahrscheinlicher man es verlieren wird.

Je größer der Markt, desto größer der Wohlstand für alle.

Die Erwägung des eigenen Gewinnes ist der alleinige Beweggrund, der den Besitzer irgendeines Kapitals zu bestimmen vermag, dasselbe im Landbau, in Fabriken oder in irgendeinem Zweige des Groß- oder Kleinhandels anzulegen.

Bei jedem klugen Hausvater ist der Grundsatz, niemals im Hause etwas machen zu lassen, was er billiger kaufen kann.

Der Konsum ist der einzige Sinn und Zweck der Produktion, und den Interessen der Produzenten sollte man nur insoweit Beachtung schenken als nötig ist, die der Verbraucher zu fördern.

Ich habe kein Vertrauen in die Arithmetik der Politik.

Ein weiser Mensch wird auch in der Konversation keinen Charakter erheucheln, der ihm unnatürlich ist; wenn er ernst ist, wird er nicht vorgeben fröhlich zu sein, und wenn er fröhlich ist, wird er nicht vorgeben ernst zu sein

Der Mensch ist ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies: kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.

Wie der reichliche Arbeitslohn die Vermehrung der Volksmenge befördert, so vergrößert er auch den Fleiß des gemeinen Volkes. Der Arbeitslohn ist die Ermunterung des Fleißes, der, wie jede andere menschliche Eigenschaft, nach Proportion der erhaltenen Aufmunterung zunimmt.

Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.

Leute des gleichen Handels treffen selten zusammen, wenn aber, dann enden die Gespräche in einer Verschwörung gegen die Öffentlichkeit oder in einer Absprache, um Preise zu erhöhen.

Nicht von dem Wohlwollen des Fleischers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern davon, dass sie ihre eigenen Interessen wahrnehmen. Wir wenden uns nicht an ihre Menschen- sondern an ihre Eigenliebe.

Die stete Beständigkeit der Wirkung setzt eine proportionierte stete Beständigkeit der Ursache voraus.

Je freier und umfassender der Wettbewerb ist, umso mehr Vorteile hat die Öffentlichkeit.

Ein Mensch, der kein Eigentum erwerben darf, kann auch kein anderes Interesse haben, als so viel wie möglich zu essen und so wenig wie möglich zu arbeiten.

Eine gute Erziehung ist die beste Ökonomie, und Unwissenheit die teuerste Sache im Lande.

Die größte Vervollkommnung der Produktivkräfte der Arbeit und die vermehrte Geschicklichkeit, Fertigkeit und Einsicht, mit der die Arbeit überall geleitet oder verrichtet wird, scheint eine Wirkung der Arbeitsteilung zu sein.

Die Strafe der reichen Leute besteht darin, dass sie mit reichen Leuten verkehren müssen.

Arbeit, die in ihrem eigenen Werte niemals schwankt, ist das letzte und wahre Standardmaß, wonach die Werte aller Waren immer und überall gemessen und mit dem sie infolgedessen verglichen werden können. Sie ist ihr wirklicher Preis.

Was könnte zum Glück eines Mannes fehlen, der gesund ist, keine Schulden und ein reines Gewissen hat?

Man wird bei jedem Handwerk und Gewerbe finden, dass derjenige, welcher so mäßig arbeitet, dass er beständig arbeiten kann, nicht nur seine Gesundheit am längsten behält, sondern auch das Jahr über wirklich die größte Quantität Arbeit liefert.

Die schönsten Formulierungen sind üblicherweise auch die einfachsten.

Die Verachtung der Gefahr und die dreiste Hoffnung des Gelingens, sind in keinem Teile des Lebens wirksamer, als zu der Zeit, da junge Leute sich ihre Berufsarten wählen.

Wenn eine kostspielige Maschine aufgestellt wird, so erwartet man, dass die von ihr zu leistende außergewöhnliche Arbeit das in ihr investierte Kapital bis zur Zeit, wo sie abgenutzt ist, einschließlich eines wenigstens durchschnittlichen Gewinnes wieder einbringt.

Ein Mensch, der unter viel Arbeits- und Zeitaufwand zu einem derjenigen Berufe, die ungewöhnliche Fertigkeit und Geschicklichkeit erfordern, herangebildet wird, kann mit einer solchen kostspieligen Maschine verglichen werden. Von der Arbeit, die er erlernt, steht zu erwarten, dass sie ihm außer dem üblichen Arbeitslohne noch alle Kosten für die Ausbildung einschließlich wenigstens des durchschnittlichen Gewinnes eines gleichgroßen Kapitals wieder einbringen wird. Auch muss dies in einer angemessenen Zeit geschehen, unter Berücksichtigung der sehr ungewissen Dauer des menschlichen Lebens im Gegensatz zu der viel sicherer zu berechnenden Dauer der Maschine.

Probleme, die es würdig sind in Angriff genommen zu werden, beweisen ihren Wert indem sie zurückschlagen.

Für wie selbstsüchtig man den Menschen auch halten mag, es gibt nachweislich einige Grundlagen seines Wesens, die dazu führen, dass er sich für das Schicksal anderer interessiert, deren Glück ihm notwendig erscheint, obwohl er nichts davon hat außer dem Vergnügen, es zu sehen.

Der wahre Preis einer Sache ist die Mühe und Plage, ihn zu erarbeiten.

Sobald sich die Arbeitsteilung einmal durchgesetzt hat, wird nur ein sehr kleiner Teil der Bedürfnisse eines Menschen durch den Ertrag seiner eigenen Arbeit allein befriedigt werden können.

Keine zwei Naturen scheinen weniger miteinander vereinbar zu sein als die des Kaufmannes und die des Herrschers.

Arbeitslohn, Gewinn und Rente sind die drei ursprünglichen Quellen aller Einkünfte sowohl als alles Tauschwertes. Jedes andere Einkommen wird endlich aus der einen oder anderen dieser drei Quellen hergeleitet.

Die Verteilung der Arbeit veranlasst in jeder Kunst und Hantierung einen verhältnismäßigen Anwachs der hervorbringenden Kräfte der Arbeit.

Sparsamkeit und nicht Fleiß ist die unmittelbare Ursache der Vermehrung des Kapitals. Der Fleiß verschafft zwar das, was die Sparsamkeit anhäuft; allein der Fleiß möchte erwerben so viel er wollte, so würde doch, wenn es die Sparsamkeit nicht erübrigte und aufbewahrte, das Kapital sich deshalb um nichts vermehren.

Die Gelehrten ignorieren das Zeugnis ihre Sinne, um die Kohärenz ihrer Vorstellungen zu bewahren.

Aus dem Eigentumsrechte, das jeder Mensch an seiner Arbeit hat, leitet sich alles andere Eigentum her, und dieses Recht ist das heiligste und unverletzlichste aller Rechte.

Wenn die öffentliche Schuld eine bestimmte Höhe überschritten hat, so gibt es, glaube ich, kein einziges Beispiel, wo es je gelungen wäre, sie auf gerechte Weise und vollständig zurückzuzahlen.

Die Nachfrage nach Leuten, die vom Arbeitslohne leben, wächst . . . in jedem Lande notwendigerweise mit der Steigerung des Einkommens und der Zunahme des Kapitals. Ohne die letztere kann sie unmöglich wachsen.

Die Armut erschwert zwar ohne Zweifel die Ehen, verhindert sie aber nicht, ja sie scheint sogar der Zeugung günstig zu sein.

Der Aufwand auf dauerhafte Güter ist nicht nur dem Sammeln, sondern auch der Sparsamkeit günstig. Sollte jemand in demselben zu weit gehen, so kann er sich leicht wieder einschränken, ohne sich dem Tadel der Welt dadurch auszusetzen.

Tugend ist mehr zu fürchten als Laster, weil ihre Exzesse nicht der Regulierung durch das Gewissen unterliegen.

Beschweren Sie sich nie über das, von dem es zu jeder Zeit in Ihrer Macht liegt, sich davon zu befreien.

Nichts ist unanständiger, und einem Mann unwürdiger, als wenn er den Schmerz, auch den allerheftigsten, nicht mit Geduld ertragen kann, sondern weint und schreit.

Wer sein eigenes Interesse verfolgt, befördert das der Gesamtgesellschaft häufig wirkungsvoller, als wenn er wirklich beabsichtigt, es zu fördern. Ich habe nie erlebt, dass viel Gutes von denen erreicht wurde, die vorgaben, für das öffentliche Wohl zu handeln

Barmherzigkeit gegenüber den Schuldigen ist Grausamkeit gegenüber den Unschuldigen.

Besonnenheit ist die Gemütslage des Menschen in der Überlegung. Wird dieselbe zur Gewohnheit, so erschwert sich die Überlegung fortdauernd. Dabei bedient sich diese der allgemeinen Begriffe, es entstehen Maximen und Grundsätze und aus deren Zusammenstellung eine Sittenlehre.

Die bürgerliche Regierung, soweit sie für die Sicherheit des Eigentums eingesetzt ist, wird in Wirklichkeit zur Verteidigung der Reichen gegen die Armen oder derjenigen, die etwas Eigentum haben gegen diejenigen, die gar keines haben, eingesetzt.

Das erste, was du wissen musst, bist du selbst. Ein Mensch, der sich selbst kennt, kann sich selbst verlassen und seine eigenen Reaktionen beobachten.

Stets sind alle Menschen darauf bedacht, die für sie vorteilhafteste Anlage ihrer Kapitalien ausfindig zu machen. In der Tat hat jeder dabei nur seinen eigenen Vorteil, aber das Wohl der gesamten Volkswirtschaft im Auge. Aber dieses Erpichtsein auf seinen eigenen Vorteil führt ihn ganz von selbst oder - besser gesagt - notwendigerweise dazu, derjenigen Kapitalanlage den Vorzug zu geben, die zu gleicher Zeit für die Volkswirtschaft als Ganzes am vorteilhaftesten ist.

Alles für uns und nichts für die anderen Menschen, scheint in jedem Zeitalter der Welt die abscheuliche Maxime der Herrscher, der Menschheit gewesen zu sein.

Jemand, der seine Gemütsbewegungen angemessen mitteilt und dessen Gedanken so angenehm und natürlich sind, dass wir geneigt sind, ihnen zuzustimmen, ist uns auch eine liebenswerte Gesellschaft.

Die Verschiedenheit in den natürlichen Veranlagungen ist bei den Menschen in Wirklichkeit viel geringer, als wir gewöhnlich annehmen. Die stark unterschiedlichen Fähigkeiten, durch die sich Leute von verschiedenem Beruf offenbar voneinander unterscheiden, sind, wenn sie sich voll entwickelt haben, in vielen Fällen nicht so sehr die Ursache als vielmehr die Wirkung der Arbeitsteilung.

Lotterien sind Steuern auf Ignoranz.

Der Mensch, der den Regeln vollkommener Klugheit, strenger Gerechtigkeit und schicklichen Wohlwollens gemäß handelt, kann vollkommen tugendhaft genannt werden.



— Adam Smith (1723 - 1790) war Begründer der klassischen Nationalökonomie.


— Smith legte die Grundlagen der klassischen marktwirtschaftlichen Theorie. Sein Buch „Der Wohlstand der Nationen“ (1776) war ein Vorläufer der modernen akademischen Disziplin der Ökonomie. In diesem und anderen Arbeiten entwickelte er das Konzept der Arbeitsteilung und erläuterte, wie rationales Eigeninteresse und Wettbewerb zu wirtschaftlichem Wohlstand führen können. Smith war zu seiner Zeit umstritten und seine allgemeine Herangehensweise und sein Schreibstil waren oft Gegenstand satirischer Anmerkungen.

Er pflegte eine enge Zusammenarbeit mit dem Philosophen David Hume während der schottischen Aufklärung.

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Ein Zitat eines berühmten Autors (zum Beispiel aus der Kategorie "Unternehmer") kann durchaus dazu motivieren, die eigenen Ideen & Geistesblitze zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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