Aphorismen



Das Leben gleicht einem Buche. Tore durchblättern es flüchtig; der Weise liest es mit Bedacht, weil er weiß, daß er es nur einmal lesen kann.    Jean Paul

Besser einander beschimpfen als einander beschießen.    Winston Churchill

Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.    Matthias Claudius

Die Dichtkunst ist eine redende Malerei, die Malerei aber eine stumme Dichtkunst.    Plutarch

Wenn wir unseren Leidenschaften widerstehen, danken wir es mehr ihrer Schwäche als unserer Stärke.    François de La Rochefoucauld

Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen.    [Marcel Mart]

Es ist beschämender, seinen Freunden zu misstrauen, als von ihnen getäuscht zu werden.    François de La Rochefoucauld

Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.    Ludwig Börne

Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muss sich gefallen lassen, daß nachgezählt wird, wieviel er getroffen hat.    Kurt Tucholsky

Wer die Wahrheit im falschen Moment sagt, gilt als Zyniker.    Oliver Hassencamp

Wenn man in seinen Gedanken versinkt, darf man sich nicht mit seichtem Wasser begnügen.    Ernst R. Hauschka

Fremder Arbeitseifer ist immer ärgerlich: Er ist für uns entweder Konkurrenz oder Vorwurf.    Gabriel Laub

Erfahrung ist die Summe der Dummheiten, die man machen durfte, ohne sich den Hals zu brechen.    Paul Wegener

Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.    Anton Tschechow

Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.    Gotthold Ephraim Lessing

Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.    Antoine de Saint-Exupéry

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.    George Bernard Shaw

Bewahre uns der Himmel vor dem „Verstehen“. Es nimmt unserm Zorn die Kraft, unserm Hass die Würde, unserer Rache die Lust und unserer Erinnerung die Seligkeit.    Arthur Schnitzler

Nicht das Auto verdirbt den Charakter, aber wer keinen Charakter hat, sollte nicht Auto fahren.    Ferdinand Porsche

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.    Charlie Chaplin

Die dauerhafteste Lösung ist ein Provisorium.    Sprüche



Das Wort wurde zum ersten Mal in den Aphorismen des Hippokrates verwendet, einer langen Reihe von Sätzen über die Symptome und die Diagnose von Krankheiten sowie über die Kunst des Heilens und der Medizin. Der oft zitierte erste Satz dieses Werks lautet: "Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang", meist in umgekehrter Reihenfolge (siehe "Ars longa, vita brevis").

Dieser Aphorismus wurde später auf die Naturwissenschaften angewandt oder angepasst und ging dann in eine Vielzahl von Aphorismen der Philosophie, Moral und Literatur über. Heute versteht man unter einem Aphorismus im Allgemeinen eine prägnante und eloquente Aussage über die Wahrheit.

Aphorismen unterscheiden sich von Axiomen: Aphorismen entstammen in der Regel der Erfahrung und der Gewohnheit, während Axiome selbstverständliche Wahrheiten sind und daher keinen zusätzlichen Beweis erfordern. Aphorismen wurden vor allem in Bereichen verwendet, die ursprünglich nicht methodisch oder wissenschaftlich behandelt wurden, z. B. in der Landwirtschaft, der Medizin, der Jurisprudenz und der Politik.

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