Aphorismen



Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.    [Johann Peter Eckermann]

Man muss keine Jugendfehler ins Alter hinein nehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.    [Johann Peter Eckermann]

Alle Gelegenheiten, glücklich zu werden, helfen nicht, wenn man nicht den Verstand hat, sie zu nutzen.    [Johann Peter Hebel]

Ein Kompliment ist die charmante Vergrösserung einer kleinen Wahrheit.    [Johannes Heesters]

Sterben? Ich würde ablehnen, mein Freund. Kein Barrymore würde es zulassen, dass ihm eine solch profane Sache passiert. (Letzte Worte)    [John Barrymore]

Wenn der Frühling ins Land zieht, wäre es eine Beleidigung der Natur,    nicht einzustimmen in ihr Jauchzen.    [John Milton]

Der zuverlässigste Weg, in die Zukunft zu sehen, ist das Verstehen der Gegenwart.    [John Naisbitt]

Sex ist der Leim, der das Gefüge der menschlichen Beziehungen zusammenhält; er bringt Familien und Romanzen hervor.    [John Updike]

Das Glück kommt nur von einer Seite, das Unglück von allen Seiten.    [Joseph Roux]

Pillen und Pulver haben sich zu einer Art psychischem Konfekt entwickelt.    [Friedrich Georg Jünger]

Wohltaten sollte man in Bronze und Beleidigungen in den Wind schlagen.    Galileo Galilei

Nur in der Rückschau, in der Zusammenfassung alles Erfahrenen, besitzen wir unser eigenes Leben ganz.    [Georg Moser]

Wer die Lebenslaufbahn seiner Kinder zu verpfuschen gedenkt, der räume ihnen alle Hindernisse weg.    [Emil Oesch]

Alt ist man dann, wenn man nicht mehr zusammen mit seinen Zähnen schläft.    [Enzo Petrucci]

Wäre ich Narr genug, noch an das Glück zu glauben, so würde ich es in der Gewohnheit suchen.    [François-René de Chateaubriand]

Nur Menschen, die selbst friedlich sind, können auch politischen Frieden bewirken.    [Franz Alt]

Zukunft ist kein Schicksalsschlag, sondern die Folge der Entscheidungen, die wir heute treffen.    [Franz Alt]

Ein aufrechter Autor wünscht sich keine geneigten Leser.    [Franz Christoph Schiermeyer]

Nichts ist verblüffender als die Wahrheit, nichts exotischer als unsere Umwelt, nichts phantastischer als die Wirklichkeit.    [Egon Erwin Kisch]

Bildung jeder Art hat doppelten Wert, einmal als Wissen, dann als Charaktererziehung.    [Herbert Spencer]

Ein charmantes Kompliment ist ein geglückter Seiltanz zwischen Wahrheit und Übertreibung.    [Hermann Bahr]

So, wie der Bruder gegenüber dem Bruder Verantwortung trägt, so haben auch die Völker füreinander einzustehen.    [Heinrich Lübke]

Das Vertrauen junger Menschen erwirbt man am sichersten dadurch, dass man nicht der Vater ist.    [Henry de Montherlant]

Intelligenz ist die Fähigkeit, die bewirkt, dass man Abstand nimmt.    [Henry de Montherlant]

Sie vermochten zwar zusammen zu schlafen, aber zum Träumen reichte es nicht.    [Hans Arndt]

Solange man jung ist, hält man Jugend für einen Fehler. Erst später entdeckt man, dass Jugend ein Glück ist.    [Hans Fallada]

Alles was uns im Fernsehen nicht langweilt, nennt man schon Unterhaltung.    [Hans Rosenthal]

Ich danke meinen Lehrern, dass sie mich aus der Schule geworfen haben. Sonst hätte ich es wohl nie bis nach Hollywood geschafft.    [Hans Zimmer]

Auf tausend Menschen, die bereit sind, etwas Großes zu tun, kommt einer, der bereit ist, etwas Kleines zu tun.    [George MacDonald]

Vielleicht wird der Himmel den Laien gehören, aber diese Welt gehört ganz bestimmt den Klerikern.    [George Moore]

Hier haben sich unter Missbrauch einer friedlichen Demonstration einige 1000 kommunistische Gewalttäter, Anarchisten und Rechtsbrecher versammelt, um in einer organisierten Aktion mit äußerster Härte, unter Anwendung vielfältiger Waffen, diese Baustelle zu stürmen. (Kommentar von Stoltenberg (CDU; in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein) zu einer der ersten Demonstrationen (ca. 25.000 Atomkraft-Gegner) gegen den Bau des Kernkraftwerks in Brokdorf im Jahr 1976; Natürlich eine Einzelmeinung ;-).    [Gerhard Stoltenberg]

Oft erleiden wir Schiffbruch ohne unterzugehen, oft stürzen wir von Klippen ohne zu zerschellen, oft öffnet sich die Erde ohne uns zu verschlingen, oft fängt uns der Engel auf ohne dass wir danken.    [Gräfin zu Solms-Wildenfels]

Um die Zukunft einer Geldanlage abzuschätzen, müssen wir die Nerven, Hysterien, ja sogar die Wetterfühligkeit der Personen beachten, von deren Handlungen diese Geldanlage weitgehend abhängt.    John Maynard Keynes

Verschwiegenheit ist eine Tugend, Schweigsamkeit kann eine sein, verschweigen ist keine.    [Wolfdietrich Schnurre]

Auf der Höhe der Zeit kann einem ganz schwindelig werden.    [Wolfgang Mocher]



Das Wort wurde zum ersten Mal in den Aphorismen des Hippokrates verwendet, einer langen Reihe von Sätzen über die Symptome und die Diagnose von Krankheiten sowie über die Kunst des Heilens und der Medizin. Der oft zitierte erste Satz dieses Werks lautet: "Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang", meist in umgekehrter Reihenfolge (siehe "Ars longa, vita brevis").

Dieser Aphorismus wurde später auf die Naturwissenschaften angewandt oder angepasst und ging dann in eine Vielzahl von Aphorismen der Philosophie, Moral und Literatur über. Heute versteht man unter einem Aphorismus im Allgemeinen eine prägnante und eloquente Aussage über die Wahrheit.

Aphorismen unterscheiden sich von Axiomen: Aphorismen entstammen in der Regel der Erfahrung und der Gewohnheit, während Axiome selbstverständliche Wahrheiten sind und daher keinen zusätzlichen Beweis erfordern. Aphorismen wurden vor allem in Bereichen verwendet, die ursprünglich nicht methodisch oder wissenschaftlich behandelt wurden, z. B. in der Landwirtschaft, der Medizin, der Jurisprudenz und der Politik.

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